Der Ausgleich für Südafrika fiel, nachdem ein Schuss von Thapelo Maseko aus etwa 16 Metern den Ellenbogen des tschechischen Mittelfeldspielers Pavel Šulc im Strafraum traf. Schiedsrichterin Tori Penso entschied auf Strafstoß, eine Entscheidung, die nach einer VAR-Überprüfung bestätigt wurde.
Die Berichterstattung bezeichnete die Entscheidung als kontrovers, und Tschechien zeigte sich frustriert über das Remis, das durch eine als zu streng empfundene Handspiel-Regel zustande kam.
Nach dem Unentschieden blieb die Gruppe A völlig offen. Mexiko führte mit vier Punkten, Südkorea lag mit drei Punkten auf Platz zwei, und sowohl Tschechien als auch Südafrika hatten jeweils einen Punkt.
| Team | Sp | S | U | N | Tore | Diff | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mexiko | 2 | 1 | 1 | 0 | 3:1 | +2 | 4 |
| Südkorea | 2 | 1 | 0 | 1 | 3:2 | +1 | 3 |
| Tschechien | 2 | 0 | 1 | 1 | 2:3 | -1 | 1 |
| Südafrika | 2 | 0 | 1 | 1 | 1:3 | -2 | 1 |
Schiedsrichterin Tori Penso leitete das Spiel, unterstützt von den Schiedsrichterassistentinnen Brooke Mayo und Kathryn Nesbitt. Es war das erste rein US-amerikanische, rein weibliche Schiedsrichtergespann, das ein Spiel der Männer-WM leitete, und erst das zweite rein weibliche Gespann auf dem Feld in der Geschichte der Männer-WM (nach Stéphanie Frapparts Team im Jahr 2022).
Penso war nach Frappart die zweite Frau, die als Hauptschiedsrichterin ein Spiel der Männer-WM leitete. Das Trio hatte bereits gemeinsam das Finale der Frauen-WM 2023 geleitet.
Die Erleichterung auf südafrikanischer Seite war deutlich spürbar: Teboho Mokoena, den Kameras während der Nationalhymne vor dem Spiel mit Tränen in den Augen gezeigt hatten, feierte am Ende seinen wichtigen Elfmeter. Trainer Hugo Broos' Mannschaft hatte zum Auftakt 2:0 gegen Mexiko verloren und stand kurz vor der zweiten Niederlage, ehe der späte Ausgleich kam.
Die Live-Berichterstattung von The Athletic war in den Suchergebnissen nicht verfügbar, aber andere Berichte hoben die dramatische Wettbewerbsverschiebung hervor. Südafrika kontrollierte weite Teile der ersten Halbzeit trotz des Rückstands. Tschechien wiederum haderte mit vergebenen Chancen – Stürmer Patrik Schick gehörte zu den Spielern, die eine gute Möglichkeit ausließen.
In den verfügbaren Spielberichten und Analysen wurden keine erwarteten Tor (xG)-Daten für diese Partie veröffentlicht.
Nach dem Remis hatten alle vier Teams der Gruppe A noch die Chance, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. Die Paarungen am letzten Spieltag waren:
Ein Sieg für Tschechien oder Südafrika, kombiniert mit einem günstigen Ergebnis im anderen Spiel, könnte immer noch den Weg ins Achtelfinale ebnen.
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