Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beeindrucken. Bologna fand schnell ins Spiel zurück und startete eine starke Phase, in der dem Team drei Treffer in Folge gelangen. Aus der Inter‑Führung wurde so plötzlich ein 3:1 für Bologna.
Obwohl das Ergebnis keinen Einfluss mehr auf Tabellenplätze oder internationale Qualifikation hatte, entwickelte sich die Partie dadurch zu einem überraschend intensiven Duell zum Saisonabschluss.
Inter zeigte in der Schlussphase noch einmal seine offensive Qualität. Francesco Pio Esposito verkürzte zunächst für die Gäste, bevor Andy Diouf den Ausgleich erzielte und das Comeback komplett machte.
Damit verwandelte sich das Spiel endgültig in einen Sechs‑Tore‑Krimi, der beiden Fanlagern einen unterhaltsamen Saisonabschluss bot.
Am Ende blieb es beim 3:3, einem Ergebnis, das den Charakter dieses Spiels widerspiegelte: spektakulär, offen und voller Offensivaktionen.
Für Inter hatte das Remis ohnehin nur symbolischen Wert. Die Mannschaft von Trainer Cristian Chivu hatte sich bereits zuvor sowohl den italienischen Meistertitel (Scudetto) als auch die Coppa Italia gesichert und damit eine beeindruckende erste Saison unter dem neuen Coach gekrönt.
Der letzte Spieltag wurde so vor allem zu einer Bühne für die Feierlichkeiten – und für Federico Dimarco, dessen spektakulärer Freistoß den perfekten Schlusspunkt unter eine außergewöhnliche Spielzeit setzte.
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