NAB übernimmt Fintech Banked – was das für Pay‑by‑Bank‑Zahlungen bedeutet
Die National Australia Bank (NAB) übernahm im Mai 2026 das Londoner Fintech Banked, das Infrastruktur für Pay‑by‑Bank‑Zahlungen entwickelt. Die Technologie ermöglicht direkte Konto‑zu‑Konto‑Zahlungen an der Online‑Kasse – ohne Kredit‑ oder Debitkarte.
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Die National Australia Bank (NAB) übernahm im Mai 2026 das Londoner Fintech Banked, das Infrastruktur für Pay‑by‑Bank‑Zahlungen entwickelt.
Die Technologie ermöglicht direkte Konto‑zu‑Konto‑Zahlungen an der Online‑Kasse – ohne Kredit‑ oder Debitkarte.
Banked sammelte zuvor über 50 Millionen US‑Dollar von Investoren wie Bank of America, Insight Partners, Citi und NAB Ventures ein.
Mit der Übernahme will NAB Echtzeit‑Zahlungen im australischen Bankensystem ausbauen und Händlern schnellere und günstigere Zahlungswege bieten.
What happened in National Australia Bank’s acquisition of London fintech Banked, including what Banked does in account-to-account “Pay by BaAccount‑to‑account “Pay by Bank” payments allow consumers to pay merchants directly from their bank accounts without using card networks.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened in National Australia Bank’s acquisition of London fintech Banked, including what Banked does in account-to-account “Pay by Ba. Article summary: NAB bought London-founded Pay by Bank fintech Banked in an undisclosed deal to deepen its real-time, account-to-account payments capability for Australian business customers. The deal looks like a strategic consolidation. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "National Australia Bank (NAB) acquired FinTech company Banked to help more businesses receive payments faster and at a lower cost. Banked’s global technology platform uses a digita" source context "NAB Buys Banked to Speed Up Merchant Payments - PYMNTS.com" Reference image 2: visual subject "National Australia Bank (NAB) — Austr
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Die National Australia Bank (NAB) hat im Mai 2026 das in London gegründete Fintech Banked vollständig übernommen. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich gemacht. Der Deal ist das Ergebnis einer mehrjährigen Zusammenarbeit: NAB hatte über seinen Venture‑Arm bereits investiert und Bankeds Technologie zuvor bei Geschäftskunden eingesetzt.
Die Übernahme spiegelt einen größeren Trend im Zahlungsverkehr wider. Banken und Händler suchen zunehmend nach Alternativen zu Kreditkarten‑Netzwerken – etwa „Pay by Bank“‑Systeme, bei denen Geld direkt zwischen Bankkonten transferiert wird.
Was Banked eigentlich macht
Banked entwickelt Infrastruktur für Konto‑zu‑Konto‑Zahlungen (Account‑to‑Account, A2A). Damit können Verbraucher beim Online‑Checkout direkt aus ihrem Bankkonto bezahlen.
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Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Banked sammelte zuvor über 50 Millionen US‑Dollar von Investoren wie Bank of America, Insight Partners, Citi und NAB Ventures ein.
Statt Kartendaten einzugeben, autorisieren Nutzer die Zahlung über ihre Banking‑App oder ihr Online‑Banking. Das Geld wird anschließend direkt vom Konto des Kunden auf das Konto des Händlers übertragen – häufig in Echtzeit.
Für Unternehmen hat dieses Modell mehrere potenzielle Vorteile gegenüber klassischen Kartenzahlungen:
geringere Gebühren, weil Interchange‑Kosten der Kartennetzwerke entfallen
schnellere Auszahlung, teilweise nahezu sofort über Echtzeit‑Zahlungssysteme
direkte Authentifizierung über das Bankkonto statt über Kartendaten
Banked integriert diese Funktionen in eine Checkout‑Lösung, die Händler neben Kreditkarten oder digitalen Wallets anbieten können.
Warum NAB Banked kaufen wollte
NAB sieht in der Technologie eine Möglichkeit, seine digitale Zahlungsstrategie zu stärken. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen, Zahlungen schneller und günstiger zu erhalten.
Ein wichtiger Faktor ist Australiens bestehende Zahlungsinfrastruktur: Das Land verfügt bereits über moderne Echtzeit‑Zahlungsrails, wodurch Konto‑zu‑Konto‑Zahlungen relativ leicht skaliert werden können – sowohl im Onlinehandel als auch im B2B‑Bereich.
Durch die vollständige Übernahme kann NAB Bankeds Plattform enger in seine eigenen Angebote für Händler und Firmenkunden integrieren.
Die Beziehung zwischen beiden Unternehmen reicht mehrere Jahre zurück. NAB Ventures wurde bereits 2022 Minderheitsinvestor und beteiligte sich später an weiteren Finanzierungsrunden. Seit 2024 nutzt die Bank Bankeds Pay‑by‑Bank‑Technologie bereits für ihre Kunden.
Wer Banked finanziert hat
Vor der Übernahme sammelte Banked mehrere Venture‑Finanzierungsrunden ein.
Zu den wichtigsten Investments zählen:
eine Series‑A‑Finanzierung über 20 Millionen US‑Dollar, angeführt von Bank of America und Edenred Capital Partners
Beteiligungen bestehender Investoren wie Acrew, Force Over Mass, Firestartr, OM2, Love Ventures, Kuvi Capital sowie Indeed‑Gründer Paul Forster
eine Series‑A‑Erweiterung über mehr als 15 Millionen US‑Dollar, geführt von Insight Partners mit Unterstützung von Citi und NAB Ventures
Insgesamt sammelte Banked damit über 50 Millionen US‑Dollar ein, um international zu expandieren – insbesondere in die USA und nach Australien.
Was der CEO zur Übernahme sagt
Banked‑Gründer und CEO Brad Goodall bezeichnete den Deal als Chance, Pay‑by‑Bank‑Zahlungen schneller global zu verbreiten. Durch die Kombination aus Bankeds Technologie und der Reichweite einer großen Bank könne das Modell deutlich schneller wachsen.
Goodall hatte zuvor betont, dass direkte Bankzahlungen weltweit an Bedeutung gewinnen, weil Händler verstärkt nach Alternativen zu Karten‑Netzwerken suchen. Die Nachfrage komme sowohl aus dem Konsumenten‑ als auch aus dem Unternehmensbereich.
Die VibePay‑Episode und offene Fragen zur Expansion
Die Übernahme durch NAB folgt auf eine Phase, in der Banked versuchte, stärker in den Endkundenmarkt vorzudringen.
2025 kündigte das Unternehmen an, die britische Zahlungs‑App VibePay zu übernehmen. Ziel war es, Pay‑by‑Bank‑Zahlungen über Verbraucher‑Belohnungen und Händler‑Incentives populärer zu machen.
Einige Berichte deuten jedoch darauf hin, dass VibePay Anfang 2026 nach Finanzierungsproblemen und einem gescheiterten Übernahmeprozess in Liquidation ging. Die Quellenlage dazu ist allerdings uneinheitlich und nicht vollständig bestätigt.
Daher lässt sich nicht sicher sagen, ob Banked seine Strategie in Großbritannien oder den USA tatsächlich aufgegeben hat. Klar ist jedoch: Mit der NAB‑Übernahme verschiebt sich der strategische Schwerpunkt stärker nach Australien, wo die Bank Bankeds Technologie in ihre Echtzeit‑Zahlungsstrategie integrieren will.
Warum der Deal für die Zahlungsbranche wichtig ist
Der Schritt von NAB zeigt einen größeren Branchentrend. Banken investieren zunehmend in Account‑to‑Account‑Infrastruktur, um mit Karten‑Netzwerken und Fintech‑Wallets zu konkurrieren.
Sollten Pay‑by‑Bank‑Modelle breiter angenommen werden, könnten sie den Online‑Zahlungsverkehr deutlich verändern: Händler würden schneller bezahlt, Gebühren könnten sinken – und mehr Transaktionen würden direkt über das Bankensystem laufen statt über Kartenanbieter.