Zwei Drohnen wurden am 31. Oktober 2026 in Moldaus Luftraum aus Richtung Ukraine registriert, während Russland die Ukraine angriff. Auch Rumänien meldete zwei unbefugte Drohnenflüge. Das Land ließ vier F-16-Kampfjets und einen Militärhubschrauber vom Typ IAR-330 SOCAT aufsteigen und warnte die Bevölkerung in sechs Landkreisen. Ein Flug nach Iași wurde umgeleitet. Die vorliegenden Berichte bestätigen für diesen Tag weder einen Absturz noch einen Abschuss der Drohnen.
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Moldau: zwei Drohnen aus unterschiedlichen Richtungen
Das moldauische Luftoperationszentrum entdeckte die erste Drohne um 16.24 Uhr. Sie kam aus Richtung Semenivka in der ukrainischen Region Odessa und flog in Richtung Plopi im Bezirk Rîbnița.
2 Um 16.54 Uhr verschwand sie nahe Tîbirica im Bezirk Călărași vom Radar. Nach einer Neubewertung erklärte Moldau, die Drohne habe den nationalen Luftraum verlassen. Der Luftraum im Norden und Zentrum des Landes wurde um 17.14 Uhr wieder freigegeben. Dass ein Flugobjekt vom Radar verschwindet, belegt für sich genommen keinen Absturz.
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Eine zweite Drohne wurde um 17.50 Uhr aus Richtung der ukrainischen Region Winnyzja gemeldet. Sie überflog Gebiete in den Bezirken Soroca, Dondușeni und Edineț. Nach Angaben der Behörden verließ sie Moldaus Luftraum um 18.12 Uhr nahe Viișoara im Bezirk Edineț.
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Rumänien schickt Kampfjets in die Luft
Rumänische Radarsysteme erfassten ein Luftziel rund zehn Kilometer von der Grenze zu Moldau entfernt. Zunächst starteten zwei F-16. Spätere Berichte bezifferten den Einsatz insgesamt auf vier F-16 und einen IAR-330-SOCAT-Hubschrauber. Die Einsatzkräfte sollten die Lage beobachten und auf die mögliche Gefahr reagieren.
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Rumänien erklärte, zwei Drohnen seien unerlaubt in den nationalen Luftraum eingedrungen. Eine verließ das Land wieder; die andere wurde zuletzt im Gebiet zwischen den Landkreisen Vaslui und Bacău gesehen. Die Behörden hoben die Warnungen für die sechs Landkreise Iași, Neamț, Vaslui, Botoșani, Bacău und Suceava später auf.
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Die verfügbaren Berichte liefern keinen vollständigen Flugverlauf für beide Drohnen in Rumänien. Sie bestätigen auch nicht, dass eine davon abgeschossen oder nach dem Verlust des Radarkontakts gefunden wurde. Der zuletzt gemeldete Sichtungsort ist daher kein Beleg für einen Absturz.
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Flug nach Iași wird nach Suceava umgeleitet
Der internationale Flughafen Iași setzte den Flugbetrieb während der Warnlage vorübergehend aus. Der Flug W43660 von Eindhoven nach Iași, der für 18.25 Uhr geplant war, wurde zum Flughafen Suceava umgeleitet.
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Der frühere Absturz in Chiștelnița
Die Meldungen vom 31. Oktober sind von einem separaten Vorfall am 23. Oktober zu unterscheiden. Damals stürzte eine Drohne auf einem Feld im moldauischen Dorf Chiștelnița im Bezirk Telenești ab – etwa 100 Meter von einem Wohnhaus entfernt. Erste Berichte meldeten keine Verletzten.
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Präsidentin Maia Sandu bezeichnete das Fluggerät als russische Geran-Drohne; Berichte zufolge war es mit Sprengstoff beladen. Im Anschluss erklärte Moldau einen Mitarbeiter der russischen Botschaft zur unerwünschten Person.
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51 Am 25. Oktober warnte das russische Außenministerium vor einer „harten“ Reaktion auf diese Entscheidung.
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Ein Bericht, der sich auf Zahlen des moldauischen Verteidigungsministeriums stützt, nannte bis zum 16. Oktober 63 registrierte Luftraumverletzungen im Jahr 2026, davon 15 im Oktober. Seit Februar 2022 seien es insgesamt mehr als 100 gewesen. Diese Zahlen beziehen sich auf den Stand vor den Vorfällen vom 23. und 31. Oktober und sind keine Monatsbilanz für Oktober.
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Ein weiterer Vorfall im Oktober – aber nicht derselbe
Nach Angaben des rumänischen Verteidigungsministeriums schossen F-16 am 17. Oktober zwei Drohnen über rumänischen Hoheitsgewässern ab. Es gibt in den hier vorliegenden Quellen keinen Beleg dafür, dass diese Fluggeräte mit den am Monatsende beobachteten Drohnen identisch waren.
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Die Berichte zu den Vorfällen vom 31. Oktober belegen nicht, dass eine der beobachteten Drohnen abgestürzt ist. Auch konkrete Aussagen zu rechtlichen Grenzen, die Moldaus Neutralitätsstatus für militärische Unterstützung durch Rumänien setzt, oder zu Gesprächen über ein gemeinsames Abwehrprogramm gegen Drohnen lassen sich anhand des vorliegenden Quellenmaterials nicht verlässlich bestätigen.