Ein bewaffneter Mann schoss am 23. Oktober 2026 von einem Fahrzeug aus an mehreren Orten in Trappes und im benachbarten La Verrière, westlich von Paris. Ein Mensch kam ums Leben, fünf weitere wurden verletzt – darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Tat als rassistischen Terrorangriff; die Ermittler untersuchen das mögliche Motiv.
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Schüsse an drei Orten
Die Schüsse fielen gegen 10.30 Uhr im Département Yvelines. Zu den betroffenen Orten gehörten ein Kinderspielplatz, eine Tankstelle und ein medizinisches Zentrum. Der Angriff erstreckte sich über Trappes und La Verrière und dauerte nach Angaben der Associated Press etwa 15 Minuten.
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In ersten Meldungen war von unterschiedlichen Zahlen Verletzter die Rede. Spätere Berichte von BBC und AFP nannten fünf Verletzte sowie einen Toten.
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Das ist über die Betroffenen bekannt
Das zwölfjährige Mädchen wurde achtmal getroffen. Nicolas Dainville, Bürgermeister von La Verrière, sagte, es sei schwer verletzt, aber in stabilem Zustand.
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27 Ein weiterer Verletzter wurde Medienberichten zufolge als nordafrikanischer Herkunft beschrieben und befand sich in kritischem Zustand. Über die Herkunft oder Religionszugehörigkeit aller Betroffenen liegen in den verfügbaren Berichten keine gesicherten Angaben vor.
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Verdächtiger in Coignières festgenommen
Die Polizei nahm einen 39-jährigen Verdächtigen im nahe gelegenen Coignières fest. Medienberichten zufolge war er den Behörden bereits bekannt.
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44 Berichte beschrieben eine Maschinenpistole und Tränengasgranaten. Le Figaro zufolge handelte es sich bei der Waffe um ein Modell aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Plaisir sollen Ermittler drei Gasflaschen und mit einem Zeitschalter verbundene Drähte gefunden haben. Die Angaben wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen veröffentlicht; daraus allein geht nicht hervor, ob die Vorrichtung funktionsfähig war.
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Ermittler prüfen ein mögliches rassistisches Tatmotiv
Präsident Macron nannte die Schüsse einen „rassistischen Terrorangriff“. Er sagte, die Betroffenen seien wegen ihrer Religion und Hautfarbe ins Visier genommen worden, und bezeichnete die Tat als „Wendepunkt für die Republik und unser Land“.
8 Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem „klar terroristischen Verbrechen“; außerdem äußerten Behörden den Verdacht auf ein möglicherweise islamfeindliches Motiv.
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Der Bürgermeister von Trappes, Ali Rabeh, sagte, der Täter habe offenbar wahllos geschossen und ein Massaker anrichten wollen. Das sind frühe Einschätzungen von Verantwortlichen; das Motiv des Verdächtigen müssen die Ermittler klären.
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Die französische Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm den Fall. Sie untersucht die Tat als mögliches terroristisches Verbrechen. Damit ist noch keine abschließende rechtliche Feststellung zu Motiv oder Verantwortung getroffen.
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