Russlands massiver Angriff auf Kiew: 600 Drohnen, 90 Raketen und eine seltene Oreshnik-Waffe
Russland griff die Ukraine über Nacht mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen massiv an. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 549 Drohnen und 55 Raketen neutralisiert, was bedeutet, dass rund 87 Prozent der insgesamt 690 anfliegenden Waffen abgefangen oder gestoppt wurden.
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Russland griff die Ukraine über Nacht mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen massiv an.
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 549 Drohnen und 55 Raketen neutralisiert, was bedeutet, dass rund 87 Prozent der insgesamt 690 anfliegenden Waffen abgefangen oder gestoppt wurden.
Moskau bezeichnete den Beschuss als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in Starobilsk wenige Tage zuvor – Details und Verantwortlichkeit für diesen Vorfall sind jedoch umstritten.
What happened during Russia’s recent large‑scale overnight attack on Kyiv involving 90 missiles and 600 drones, including the rare use of thRussia launched roughly 600 drones and 90 missiles in one of the largest aerial attacks of the war against Ukraine.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened during Russia’s recent large‑scale overnight attack on Kyiv involving 90 missiles and 600 drones, including the rare use of th. Article summary: Russia launched one of its biggest overnight barrages of the war at Ukraine, firing 90 missiles and 600 drones, with Kyiv and the surrounding region taking the main удар; President Volodymyr Zelenskyy said one of the wea. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Russian forces launched a large-scale combined missile and drone attack overnight on May 24, targeting mainly Kyiv and the surrounding region," source context "'Damage in every district of Kyiv' — Massive Russian ballistic missile, drone attack kills 4, injures 100" Reference image 2: visual subject "The aftermat
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In der Nacht auf Sonntag, den 24. Mai 2026, führte Russland einen der bislang schwersten koordinierten Luftangriffe auf die Ukraine aus. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe setzten die russischen Streitkräfte insgesamt 690 Luftangriffsmittel ein – etwa 600 Drohnen verschiedener Typen und 90 Raketen, die von Luft-, See- und Bodenplattformen gestartet wurden. Die Angriffswelle richtete sich schwerpunktmäßig gegen Kiew und das Umland, verursachte jedoch auch in zahlreichen weiteren Regionen des Landes Schäden und forderte Opfer.
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Russland griff die Ukraine über Nacht mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen massiv an.
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Russland griff die Ukraine über Nacht mit rund 600 Drohnen und 90 Raketen massiv an. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden 549 Drohnen und 55 Raketen neutralisiert, was bedeutet, dass rund 87 Prozent der insgesamt 690 anfliegenden Waffen abgefangen oder gestoppt wurden.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Moskau bezeichnete den Beschuss als Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in Starobilsk wenige Tage zuvor – Details und Verantwortlichkeit für diesen Vorfall sind jedoch umstritten.
Das besondere Merkmal dieses Angriffs war der Einsatz einer ballistischen Mittelstreckenrakete vom Typ Oreshnik. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die Rakete in der Nähe von Bila Zerkwa, einer Stadt rund 80 Kilometer südlich von Kiew, einschlug.
Die Oreshnik gilt als Hyperschallwaffe, die nach russischen Angaben auch nuklear bestückt werden kann . Ihr erneuter Einsatz erregte Aufmerksamkeit, weil sie in den vier Kriegsjahren erst wenige Male im Gefecht verwendet wurde und damit ein vergleichsweise seltenes Element im russischen Arsenal darstellt.
Schäden in Kiew und der gesamten Ukraine
Die Hauptstadtregion wurde stundenlang von Explosionen erschüttert, während die Luftverteidigung die anfliegenden Waffen bekämpfte. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, es habe „in jedem Stadtbezirk Schäden“ gegeben.
Berichte ukrainischer Behörden und Medien beschreiben:
Brände und strukturelle Schäden in mehreren Stadtteilen
Beschädigte oder zerstörte Wohngebäude, Schulen, Geschäfte und eine medizinische Einrichtung
Beeinträchtigungen der Infrastruktur, darunter Teile des Wasserversorgungssystems
Die Opferzahlen variierten in den Meldungen geringfügig, da die Rettungsarbeiten über Stunden andauerten. Berichten zufolge wurden landesweit mindestens vier Menschen getötet und mehr als 80 verletzt. Allein in Kiew gab es mindestens zwei Todesopfer und Dutzende Verletzte.
Die Behörden betonten, dass Einschläge an dutzenden Orten in der gesamten Ukraine verzeichnet wurden, was die geografische Streuung des Angriffs verdeutlicht.
Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr
Trotz des massiven Angriffs konnte die ukrainische Luftverteidigung einen Großteil der anfliegenden Waffen abfangen. Die Luftwaffe meldete, dass die Verteidiger 549 Drohnen und 55 Raketen abschossen, elektronisch unterdrückten oder auf andere Weise neutralisierten.
Basierend auf diesen Zahlen ergibt sich folgendes Bild:
Etwa 91 Prozent der Drohnen wurden abgefangen oder gestört
Rund 61 Prozent der Raketen konnten abgefangen werden
Insgesamt wurden etwa 87 Prozent aller 690 Waffen daran gehindert, ihre Ziele zu erreichen
Dennoch schlugen dutzende Waffen ein oder ihre Trümmer fielen in bewohntes Gebiet, was zu den gemeldeten Schäden und Opfern im ganzen Land beitrug. Militärexperten sehen in einem solchen Großangriff den Versuch, die Luftabwehr, insbesondere Systeme wie die US-amerikanischen Patriot-Batterien, durch schiere Masse zu überlasten.
Russlands Begründung: Vergeltung für Starobilsk
Russische Vertreter erklärten, der massive Beschuss sei ein Vergeltungsschlag nach einem ukrainischen Drohnenangriff wenige Tage zuvor auf ein Studentenwohnheim in Starobilsk in der russisch besetzten Region Luhansk.
Der russische Präsident Wladimir Putin machte die Ukraine für den Angriff vom 22. Mai verantwortlich, bei dem nach seinen ersten Angaben sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt worden seien, 15 weitere galten zunächst als vermisst. Er wies das Militär an, Optionen für eine Antwort vorzubereiten.
Die Umstände des Angriffs auf Starobilsk bleiben jedoch umstritten:
Die von Russland und den Besatzungsbehörden gemeldeten Opferzahlen schwankten in den Folgetagen erheblich, manche Quellen sprachen später von bis zu 21 Toten.
Die ukrainische Seite wies die Anschuldigungen zurück, absichtlich Zivilisten angegriffen zu haben, und erklärte, der Schlag habe einer militärischen Drohnen-Kommandoeinheit gegolten.
Da sich das Gebiet unter russischer Kontrolle befindet, ist eine unabhängige Überprüfung der genauen Umstände nach wie vor kaum möglich. Auch die Vereinten Nationen äußerten sich alarmiert, betonten jedoch, keinen Zugang zum Ort des Geschehens zu haben und die Details nicht verifizieren zu können.
Warum dieser Angriff bedeutsam ist
Der Angriff illustriert ein anhaltendes Muster im Krieg: Massive, kombinierte Drohnen- und Raketenangriffe, die darauf abzielen, die Luftabwehr zu überwältigen. Der Einsatz einer seltenen ballistischen Waffe wie der Oreshnik signalisiert zudem Russlands Bereitschaft, auch neuere oder weniger häufig genutzte Systeme in großangelegte koordinierte Schläge einzubeziehen.
Wenngleich die ukrainische Verteidigung die meisten anfliegenden Waffen abfangen konnte, führte der Angriff dennoch zu Tod und Zerstörung. Er demonstrierte, wie verwundbar Städte selbst bei hohen Abfangquoten bleiben können, wenn die Zahl der angreifenden Drohnen und Raketen immens groß ist und die verbleibenden Einschläge erheblichen Schaden anrichten.
ajc.comRussia uses hypersonic Oreshnik missile in mass attack on Kyiv