Max Verstappen hat Red Bulls Kart-Event „Max vs 100“ in Silverstone erstaunlich schnell beendet: Der viermalige Formel-1-Weltmeister startete als 101. und damit Letzter, musste 100 Gegner überholen – und schaffte das nach 35 Minuten und 13 Runden. Vorgesehen waren maximal 30 Runden oder 75 Minuten.
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Chaos zum Start – Verstappen kommt trotzdem durch
Die erste Runde war alles andere als geordnet. Ein Massencrash mit mehr als 30 Karts löste eine Gelbphase aus. Verstappen überholte in diesem Durcheinander dennoch mehr als 60 Konkurrenten. Als das Rennen wieder freigegeben wurde, lag er bereits etwa auf Rang 35.
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Ganz fehlerlos verlief seine Aufholjagd nicht: In Runde sieben verschätzte sich Verstappen laut The Athletic in einer Kurve und geriet kurz aufs Gras. Viel Zeit kostete ihn das nicht – sein Tempo gegenüber dem restlichen Feld war schlicht zu hoch.
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Warum die Aufgabe eigentlich schwer sein sollte
„Max vs 100“ war kein normales Rennen, bei dem es nur darum ging, als Erster ins Ziel zu kommen. Jeder überholte Fahrer schied sofort aus; dadurch wurde das Feld mit jeder Attacke kleiner.
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Damit die 100 Herausforderer überhaupt eine taktische Chance hatten, durfte jeder von ihnen in der ersten Rennhälfte einmal die Fast Lap nutzen – eine in die Strecke integrierte Abkürzung. Verstappens eigene Abkürzung war dagegen bis zur zweiten Rennhälfte gesperrt.
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Zudem fuhren alle mit identischen Karts. Für Teilnehmer unter dem Mindestgewicht war ein versiegelter Gewichtsausgleich vorgesehen.
35 Die eingebauten Handicaps reichten allerdings nicht aus, um Verstappen lange hinter sich zu halten.
Die letzten zwei Gegner: Doppelüberholmanöver entscheidet alles
Am Ende lagen nur noch der niederländische F1-Journalist Jacky Martens und der Red-Bull-Powertrains-Techniker Lewis Osler vor Verstappen. Berichten zufolge versuchten beide, gemeinsam Zeit zu gewinnen und ihn aufzuhalten. Verstappen zog jedoch in einem Zug an beiden vorbei – und beendete damit die Challenge.
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Die Dimension seiner Fahrt zeigt sich besonders an der ersten Runde: Mehr als 60 Überholmanöver gelangen ihm unmittelbar nach dem Start; den Rest des Feldes räumte er in etwas mehr als einer halben Stunde ab.
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Sonderstrecke in Silverstone und weltweite Übertragung
Das einmalige Event fand am 16. September auf einer eigens umgebauten Kartstrecke in Silverstone statt, dem Austragungsort des Großen Preises von Großbritannien. Für das ungewöhnliche Format standen 101 Karts gleichzeitig in der Startaufstellung.
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Zu den Gegnern gehörten eingeladene Amateurfahrer, darunter Content-Creator, Sportler und Fans.
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26 Weltweit wurde „Max vs 100“ live über ESPN bei Disney+ übertragen; in den USA war die Veranstaltung zusätzlich für berechtigte Abonnenten über die ESPN App verfügbar und später zeitversetzt bei ESPN2 zu sehen.
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Das Fazit
Die Idee war bewusst spektakulär: ein Formel-1-Champion gegen 100 Amateurfahrer. Verstappens Auftritt machte aber vor allem sichtbar, wie groß sein Vorsprung beim Rennverständnis und in Zweikämpfen auch im Kart ist. Massencrash, Gelbphase, ein kurzer Ausflug aufs Gras und der Abkürzungsvorteil der Konkurrenz änderten nichts daran, dass er die Aufgabe in weniger als der Hälfte der erlaubten Distanz und Zeit erledigte.
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Bei der Rundenzahl gibt es in einzelnen Live-Berichten Abweichungen von 14 oder 15 Runden. Das dürfte an unterschiedlichen Zählweisen rund um den Zieleinlauf liegen. Reuters und ESPN nennen übereinstimmend das Kernergebnis: 35 Minuten und 13 Runden.
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