Figure AIs F.03‑Roboter arbeiteten rund 200 Stunden autonom und sortierten fast 250.000 Pakete bei etwa drei Sekunden pro Paket – ohne Hardwareausfälle. Die Roboter werden vom KI‑System Helix‑02 gesteuert, einem Vision‑Language‑Action‑Modell, das Wahrnehmung, Planung und Bewegung in einem neuronalen Netzwerk vereint.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened during Figure AI’s 200‑hour autonomous stress test of its F.03 humanoid robots in Sunnyvale—including how many packages they s. Article summary: Figure AI says its F.03 humanoids ran autonomously for 200 hours in Sunnyvale, sorting nearly 250,000 packages with no hardware failures, while operating at roughly human warehouse pace—about 3 seconds per package on ave. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Figure AI’s Humanoid Robots F.03 Are Sorting Packages 24/7 — Fully Autonomous? The Construct Robotics Institute 67000 subscribers 12 likes 830 views 20 May 2026 Figure AI just live" source context "Figure AI's Humanoid Robots F.03 Are Sorting Packages 24/7" Reference image 2: visual subject "The successful stress
Figure AI wollte mit einem ungewöhnlichen Experiment eine zentrale Frage beantworten: Können humanoide Roboter mehrere Tage am Stück autonom arbeiten und dabei das Tempo menschlicher Lagerarbeiter erreichen?
Um das herauszufinden, ließ das Unternehmen seine humanoiden F.03‑Roboter in einem Lager in Sunnyvale (Kalifornien, USA) über Tage hinweg Pakete sortieren – live im Internet übertragen. Das Ergebnis: Die Maschinen hielten rund 200 Stunden durch und sortierten fast eine Viertelmillion Pakete, ohne dass ein mechanischer Defekt auftrat.
Noch interessanter wurde der Test, als ein Mensch gegen die Maschine antreten durfte.
Was ursprünglich als kurze Demonstration geplant war, entwickelte sich zu einem mehrtägigen Belastungstest für die Roboter.
Die wichtigsten Zahlen aus dem Experiment:
Ein Bericht nennt 249.558 Pakete, andere sprechen von etwa 249.560.
Es gibt allerdings auch abweichende Angaben: Eine Quelle berichtet von über 149.000 Paketen, was zeigt, dass während des Livestreams unterschiedliche Zahlen kursierten.
Unabhängig von der exakten Zahl bleibt der Kernpunkt: Die Roboter konnten mehr als eine Woche lang kontinuierlich Lagerarbeit simulieren, ohne Teleoperation oder mechanische Probleme.
In der Logistik zählt vor allem eines: Durchsatz.
Figure‑CEO Brett Adcock erklärte zuvor, das System habe nahezu "Human Parity" erreicht – also eine Geschwindigkeit auf dem Niveau menschlicher Mitarbeiter. Im Schnitt brauche der Roboter weniger als drei Sekunden pro Paket.
Der Arbeitsablauf ähnelt typischen Sortierstationen in Paketzentren:
Wenn ein System diesen Ablauf über Hunderttausende Pakete hinweg in etwa drei Sekunden pro Stück schafft, bedeutet das: Die Leistung ist nicht nur ein kurzer Demo‑Moment, sondern potenziell industriell nutzbarer Durchsatz.
Entscheidend für die Leistung ist die interne KI‑Plattform von Figure namens Helix‑02.
Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Vision‑Language‑Action‑Modell (VLA). Dieses Konzept verbindet Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Bewegungssteuerung in einem einzigen neuronalen System.
Statt viele getrennte Softwaremodule zu nutzen, verarbeitet das System direkt Sensordaten und erzeugt daraus Bewegungen des Roboters.
Kurz gesagt: Helix‑02 übersetzt "Pixel in Aktionen".
Der Roboter kann dadurch:
In der Logistik hilft das etwa beim Umgang mit unterschiedlichen Pakettypen – von festen Kartons bis zu weichen Versandbeuteln – die jeweils unterschiedlich gegriffen oder gedreht werden müssen.
Um einen realistischen Vergleich zu bekommen, organisierte Figure zusätzlich ein 10‑Stunden‑Duell zwischen einem Roboter und einem menschlichen Praktikanten namens Aime.
Beide erledigten exakt dieselbe Aufgabe: Pakete scannen und korrekt auf ein Förderband legen.
Das Ergebnis war überraschend knapp:
Der Mensch gewann mit 192 Paketen Vorsprung, also rund 1,3 %.
Der Unterschied pro Paket betrug nur 0,04 Sekunden.
Humanoide Roboter wurden lange vor allem in kurzen Demonstrationen gezeigt – oft nur Minuten oder Stunden.
Der Versuch von Figure zeigt drei Entwicklungen, die für die Zukunft von Lagerhäusern entscheidend sein könnten:
1. Ausdauer
200 Stunden Dauerbetrieb zeigen, dass Hardware und Steuerung längere reale Arbeitseinsätze überstehen können.
2. Produktivität
Mit etwa drei Sekunden pro Paket erreichen die Roboter annähernd das Tempo menschlicher Arbeiter bei monotonen Aufgaben.
3. Autonomie
Die Roboter arbeiteten laut Berichten ohne Fernsteuerung, die Entscheidungen traf also die KI direkt im System.
So beeindruckend die Zahlen wirken: Die meisten Daten stammen aus Demonstrationen des Unternehmens selbst und nicht aus unabhängigen großskaligen Einsätzen in realen Logistiknetzwerken.
Das Experiment zeigt deshalb vor allem Fortschritte, nicht zwingend sofortige Marktreife.
Dennoch ist das Signal deutlich: Wenn ein humanoider Roboter einen menschlichen Arbeiter über eine ganze Schicht hinweg nur um Sekunden pro Paket verfehlt, dann schrumpft der Abstand zwischen Mensch und Maschine in der Lagerlogistik schneller als viele erwartet hatten.
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Figure AIs F.03‑Roboter arbeiteten rund 200 Stunden autonom und sortierten fast 250.000 Pakete bei etwa drei Sekunden pro Paket – ohne Hardwareausfälle.
Figure AIs F.03‑Roboter arbeiteten rund 200 Stunden autonom und sortierten fast 250.000 Pakete bei etwa drei Sekunden pro Paket – ohne Hardwareausfälle. Die Roboter werden vom KI‑System Helix‑02 gesteuert, einem Vision‑Language‑Action‑Modell, das Wahrnehmung, Planung und Bewegung in einem neuronalen Netzwerk vereint.
In einem 10‑Stunden‑Duell sortierte ein menschlicher Praktikant nur 192 Pakete mehr als der Roboter – ein Vorsprung von rund 1,3 %.