Der Auktionssaal war nicht leer – dennoch fand keine der sieben eingezogenen Immobilien einen Käufer. Bei der Versteigerung am 17. September 2026 zog Makler Knight Frank sämtliche Objekte zurück. Für drei gingen Gebote ein, die unter den geforderten Mindestpreisen blieben; für die übrigen vier gab es keine Gebote. Die Immobilien stehen im Zusammenhang mit Singapurs Geldwäschefall über 3 Milliarden Singapur-Dollar. Diese Summe bezeichnet den Fall, nicht den Wert der sieben angebotenen Objekte.
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Was stand zum Verkauf?
Rund 65 Menschen kamen zur Auktion, darunter 30 registrierte Bieter. Angeboten wurden vier Wohnungen im Gramercy Park, zwei in den Sloane Residences und eine Büroeinheit im Suntec Tower One.
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- Gramercy Park: Die Richtpreise der vier Wohnungen lagen zwischen 3,8 und 7,6 Millionen Singapur-Dollar. Für eine Vierzimmerwohnung begann die Auktion bei 7,55 Millionen; das höchste Gebot lag bei 6,7 Millionen und reichte nicht aus. Am stärksten umworben war eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern und Arbeitszimmer. Auch ihr höchstes berichtetes Gebot von 3,75 Millionen führte nicht zum Zuschlag.
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- Sloane Residences: Die beiden Wohnungen mit jeweils drei Schlafzimmern hatten Richtpreise von 3,6 bis 3,7 Millionen Singapur-Dollar. Beide blieben unverkauft.
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- Suntec Tower One: Für das rund 3.498 Quadratfuß große Büro der gehobenen Büroklasse wurde ein Richtpreis von 11,5 Millionen Singapur-Dollar genannt. Es blieb ebenfalls unverkauft. Wie die Gebote für dieses einzelne Objekt ausfielen, geht aus der hier herangezogenen Berichterstattung nicht eindeutig hervor.
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Warum gab es keinen Zuschlag?
Entscheidend war der Unterschied zwischen Richtpreis und Mindestpreis. Der öffentlich genannte Richtpreis soll eine Orientierung für Interessenten geben. Der Mindestpreis ist dagegen die Untergrenze, zu der der Verkäufer bereit ist, das Objekt abzugeben. Bei diesen sieben Immobilien wurden die Mindestpreise nicht veröffentlicht. Wo geboten wurde, lagen die Gebote darunter. Die Zahl der Anwesenden sagt daher wenig darüber aus, ob Käufer die geforderten Preise zahlen wollten.
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Die verfügbaren Berichte belegen keine konkrete Sorge eines Kaufinteressenten, die sich als Ursache für das Ausbleiben der Verkäufe anführen ließe. Auch liegt kein vollständiger, einheitlicher Überblick über jedes einzelne Gebot vor.
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Wie geht es weiter?
Nach der Auktion wurde über direkte Verhandlungen berichtet. Ein späterer Verkauf außerhalb des Auktionssaals blieb damit möglich; das Zurückziehen der Objekte bedeutete keinen endgültigen Verzicht auf den Verkauf.
7 Die sieben Immobilien waren Teil einer größeren, gestaffelten Verwertung: Nach Angaben von Deloitte sollen mehr als 80 eingezogene Immobilien zwischen September 2026 und Mitte 2027 zum Verkauf angeboten werden.
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