Auf der Shell Hauptversammlung am 19.05.2026 stimmten Aktionäre mit rund 95,96 % für eine neue Vergütungspolitik, die das maximale Gehalt von CEO Wael Sawan auf etwa 20,3 Mio. Ein Klimaantrag der Aktivistengruppe Follow This erhielt nur etwa 13 % Zustimmung und wurde klar abgelehnt.[21] Die Unterstützung für solche...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened at Shell’s latest AGM regarding the approval of its new executive pay policy and the rejection of the Follow This climate reso. Article summary: Shell shareholders approved Shell’s new executive pay policy at the 19 May 2026 AGM and rejected the Follow This climate resolution, with all board-backed resolutions 1–22 carried and shareholder Resolution 23 not carrie. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "More than a fifth of shareholder votes were cast against Shell's climate strategy at a tense annual general meeting. The board faced heated exchanges with" source context "Fifth of Shell investors revolt against its climate strategy during tense AGM - Follow This" Reference image 2: visual subject "The results of voting at the A
Die Hauptversammlung (Annual General Meeting, AGM) von Shell am 19. Mai 2026 in London brachte zwei klare Botschaften der Aktionäre: breite Unterstützung für eine neue Vergütungspolitik des Vorstands – und nur geringe Unterstützung für einen Klimaantrag von Aktivisten.
Alle vom Vorstand unterstützten Beschlüsse wurden angenommen, während der von Aktionären eingebrachte Klimaantrag scheiterte.
Die AGM fand im Sofitel London Heathrow Hotel Terminal 5 statt. Laut den veröffentlichten Abstimmungsergebnissen wurden die Resolutionen 1 bis 22 angenommen, während Resolution 23, der Klimaantrag von Aktionären, keine Mehrheit erhielt.
Die Beschlüsse 1–22 umfassten typische Punkte einer Hauptversammlung – etwa die Wiederwahl von Direktoren, Prüfungsfragen, Aktienrückkauf‑ und Kapitalmaßnahmen sowie die Vergütungspolitik des Vorstands.
Ein zentraler Tagesordnungspunkt war Resolution 2, mit der die neue Vergütungspolitik für die Unternehmensleitung bestätigt werden sollte.
Die Zustimmung fiel deutlich aus: rund 95,96 % der abgegebenen Stimmen unterstützten den Vorschlag.
Die neue Struktur erhöht insbesondere die möglichen langfristigen Aktienanreize:
Der Vorstand argumentierte, die Anpassungen seien notwendig, um die Vergütung stärker an die Bezahlung internationaler Wettbewerber – insbesondere großer US‑Ölkonzerne – anzupassen.
Viele britische Großunternehmen versuchen derzeit, die sogenannte „transatlantische Vergütungslücke“ zu verringern, da Manager in den USA häufig deutlich höhere Vergütungspakete erhalten.
Neben der Vergütungspolitik stand auch ein Klimaantrag der Aktivistengruppe Follow This zur Abstimmung (Resolution 23).
Der Antrag forderte unter anderem zusätzliche strategische Offenlegungen und eine stärkere Ausrichtung auf Szenarien mit sinkender Nachfrage nach Öl und Gas.
Der Shell‑Vorstand empfahl jedoch, dagegen zu stimmen, da das Unternehmen seiner Ansicht nach bereits ausreichend über seine Klimastrategie berichte.
Die Aktionäre folgten dieser Empfehlung deutlich: nur etwa 13 % stimmten für den Antrag, während rund 87 % dagegen votierten.
CEO Wael Sawan erklärte, die bestehenden Berichte und Strategien des Unternehmens würden die angesprochenen Themen bereits ausreichend abdecken.
Die Zustimmung für den Klimaantrag lag spürbar unter den Werten der vergangenen Jahre.
Mit nur rund 13 % Zustimmung im Jahr 2026 zeigt sich ein klarer Rückgang der Unterstützung für solche aktivistischen Klimainitiativen bei Shell.
Insgesamt deutet das Ergebnis der Hauptversammlung auf eine starke Unterstützung der Aktionäre für den aktuellen Kurs des Unternehmens hin.
Für Marktbeobachter signalisiert das Ergebnis, dass die Mehrheit der Investoren derzeit stärker mit der Strategie und Führung des Unternehmens übereinstimmt als mit den Forderungen aktivistischer Investoren nach strengeren Klimavorgaben.
Zumindest im Zyklus der Hauptversammlung 2026 waren Aktionäre eher bereit, leistungsabhängige Vergütungsanreize für das Management zu genehmigen, als zusätzliche Klimavorgaben durch externe Initiativen zu unterstützen.
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Auf der Shell Hauptversammlung am 19.05.2026 stimmten Aktionäre mit rund 95,96 % für eine neue Vergütungspolitik, die das maximale Gehalt von CEO Wael Sawan auf etwa 20,3 Mio.
Auf der Shell Hauptversammlung am 19.05.2026 stimmten Aktionäre mit rund 95,96 % für eine neue Vergütungspolitik, die das maximale Gehalt von CEO Wael Sawan auf etwa 20,3 Mio. Ein Klimaantrag der Aktivistengruppe Follow This erhielt nur etwa 13 % Zustimmung und wurde klar abgelehnt.[21]
Die Unterstützung für solche Klimaanträge ist damit deutlich gesunken – vergleichbare Initiativen hatten in den vergangenen Jahren noch rund 18,6 % bis 20,2 % Zustimmung erhalten.[26][27]