Die belastbarste verfügbare Schätzung kommt von TRM Labs: 281 von 1.343 Krypto Dienstleistern im Europäischen Wirtschaftsraum waren zum 1. Andere Berichte nennen mehr als 1.700 nicht zugelassene Plattformen, 323 zugelassene Unternehmen und rund 10 Millionen Nutzer, die möglicherweise migrieren mussten.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What happened after the EU’s MiCA transitional period ended on July 1, 2026—how many unlicensed crypto platforms ceased operations, users we. Article summary: After July 1, unlicensed crypto-asset service providers could no longer legally serve EU clients: they had to wind down, transfer customers to an authorised provider, or exit. The reliable conclusion is a sharp contracti. Topic tags: general, government, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, ch
Am 1. Juli 2026 endete die letzte Übergangsfrist der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA. Seit diesem Datum muss ein Krypto-Dienstleister, der Kunden in der EU ohne erforderliche Zulassung bedient, diese Dienstleistungen einstellen und eine geordnete Abwicklung einleiten – gegebenenfalls einschließlich der Übertragung von Kunden. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hatte klargestellt, dass es keine weitere EU-weite Verlängerung geben werde.
Die Folge war eine deutliche Bereinigung des Marktes. Die Zahlen sollten jedoch nicht überinterpretiert werden: In einem Datensatz von TRM Labs wurden 1.343 Krypto-Dienstleister im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) erfasst. Davon besaßen 281 eine MiCA-Zulassung, während 1.062 zum Stichtag nicht zugelassen waren. Diese Anbieter mussten den EU-Kundenbetrieb beenden, ihr Geschäftsmodell umstellen oder Kunden an einen zugelassenen Anbieter übertragen. Daraus folgt nicht automatisch, dass alle 1.062 Unternehmen sämtliche Aktivitäten sofort eingestellt hatten.
MiCA hat nicht jede nicht zugelassene Plattform über Nacht aus dem Internet verschwinden lassen. Anbieter ohne Zulassung mussten ihre Dienstleistungen für EU-Kunden einstellen, ihr Angebot beschränken oder ihren Betrieb geordnet abwickeln. Zugelassene Unternehmen sollten zugleich die Migration bestehender Kunden aktiv organisieren.
Das erklärt, warum die veröffentlichten Zahlen voneinander abweichen. Spätere Berichte nannten mehr als 1.700 nicht zugelassene Plattformen, 323 zugelassene Unternehmen und etwa 10 Millionen Nutzer, die ihre Vermögenswerte möglicherweise übertragen mussten. Diese Angaben beruhen auf unterschiedlichen Berichten und Datensätzen. Sie sind daher als Schätzungen zu verstehen – nicht als offizielle ESMA-Zahl abgeschlossener Schließungen oder tatsächlich migrierter Kunden.
Die vorsichtigste Schlussfolgerung lautet: MiCA hat die Zahl der Anbieter, die den europäischen Markt nach früheren nationalen Regelungen bedienen konnten, stark reduziert. Belegt ist damit weder, dass jedes nicht zugelassene Unternehmen bereits sämtliche Aktivitäten eingestellt hat, noch, dass alle betroffenen Nutzer ihre Vermögenswerte übertragen haben.
Die Migration schafft einen glaubwürdigen Anlass für dringende Nachrichten zu Konten und Guthaben. Betrüger können sich als echte Börse, als ESMA, als nationale Finanzaufsicht oder als Migrationsdienstleister ausgeben. Ihre Nachrichten fordern Nutzer dann etwa auf, ein Konto zu „verifizieren“, Guthaben zu verschieben, eine Wallet zu „entsperren“ oder Vermögenswerte vor Ablauf einer Frist abzuheben.
Europäische Aufsichtsbehörden berichteten nach dem 1. Juli über eine Zunahme solcher Identitätsmissbrauchsmaschen. Genannt wurden gefälschte Behördenmitteilungen, nachgemachte Zulassungsdokumente, kopierte Websites und Nachrichten, die Nutzer auf betrügerische Plattformen lenken.
Die Gefahr ist besonders groß, weil ein seriöser Anbieter seine Kunden tatsächlich zum Abheben oder zur Migration auffordern kann. Eine echte regulatorische Änderung macht einen unerwarteten Link jedoch nicht vertrauenswürdig. Jede solche Nachricht sollte zunächst als ungeprüft gelten und ausschließlich über einen bereits bekannten offiziellen Kanal kontrolliert werden.
Als Beispiele großer Börsen mit MiCA-Zulassung wurden Coinbase, Kraken, OKX, Crypto.com, Bitstamp und Bitpanda genannt. Die jeweiligen Erlaubnisse wurden in bestimmten EU-Mitgliedstaaten erteilt. Über das sogenannte Passporting können zugelassene Anbieter damit zulässige Dienstleistungen im gesamten Binnenmarkt anbieten.
Die genannten Marken sind jedoch kein dauerhafter Ersatz für eine Prüfung im Register. Eine Zulassung gehört immer zu einer konkreten juristischen Gesellschaft und kann auf bestimmte Dienstleistungen beschränkt sein. Die Anlegerhinweise der ESMA empfehlen deshalb, sowohl den Zulassungsstatus als auch den Umfang der Erlaubnis zu überprüfen.
Binance verfügte zum 1. Juli nicht über eine gleichwertige MiCA-Zulassung. Die europäischen Aktivitäten der Gruppe konnten daher nicht auf einen EU-weiten MiCA-Passport gestützt werden. Berichten zufolge wollte Binance relevante neue Dienstleistungen einstellen und offene Nutzerpositionen geordnet abwickeln.
Für die konkrete Aussage, welche Banken sich „MiCA-Berechtigungen gesichert“ hätten, liefern die verfügbaren Unterlagen keine verlässliche Grundlage. Zudem ist die Frage rechtlich nicht ganz eindeutig: Bestimmte Finanzunternehmen können Krypto-Dienstleistungen über das MiCA-Meldeverfahren anbieten, ohne dieselbe eigenständige CASP-Zulassung wie eine Kryptobörse zu besitzen.
Vor dem Ende der Übergangsfrist konnten geeignete Unternehmen, die bereits unter nationalen Regelungen tätig waren, vorübergehend weiterarbeiten und gleichzeitig eine MiCA-Zulassung beantragen. Diese nationalen Systeme waren zersplittert. MiCA schafft dagegen einen gemeinsamen EU-Rahmen für die Zulassung und Aufsicht von Krypto-Dienstleistern.
Zu den zentralen Anforderungen gehören:
Eine MiCA-Zulassung verbessert die regulatorische Kontrolle, ist aber keine Garantie gegen Verluste, Kursschwankungen, Hacks, technische oder betriebliche Ausfälle sowie Betrug.
Die exakte juristische Gesellschaft ermitteln: Nicht nur auf den Markennamen, eine App oder eine Suchmaschinenanzeige verlassen. Den Anbieter im ESMA-Register suchen und kontrollieren, ob die Erlaubnis genau die gewünschte Dienstleistung und das eigene Land abdeckt. Zusätzlich die Warnliste der zuständigen nationalen Aufsicht prüfen.
Nur bekannte offizielle Kanäle verwenden: Die etablierte Website des Anbieters selbst aufrufen oder die verifizierte App öffnen. Links, QR-Codes, Telefonnummern und Anhänge aus unerwarteten E-Mails, SMS, Social-Media-Beiträgen oder Direktnachrichten nicht verwenden.
Keine geheimen Zugangsdaten herausgeben: Keine seriöse Behörde und keine legitime Börse benötigt Seed-Phrase, Private Key, Passwort oder Einmalcode, um ein Konto zu migrieren.
Überweisungsanweisungen unabhängig bestätigen: Zieladresse und Netzwerk über einen vertrauenswürdigen Kanal kontrollieren. Wenn möglich zunächst eine kleine Testtransaktion senden und die relevanten Belege aufbewahren.
Das Angebot des neuen Anbieters prüfen: Vor der Übertragung kontrollieren, ob die eigenen Vermögenswerte und Handelspaare unterstützt werden und welche Verwahrungs- und Auszahlungsmöglichkeiten tatsächlich bestehen.
Das Börsenrisiko begrenzen: Auf einer zentralisierten Plattform nur den Betrag halten, der für den Handel benötigt wird. Für langfristige Selbstverwahrung Wiederherstellungsdaten offline schützen und einen getesteten Sicherungsplan bereithalten.
Die wichtigste Lehre aus dem MiCA-Stichtag ist daher nicht nur, dass viele Unternehmen ihre EU-Kunden nicht mehr bedienen dürfen. Eine echte regulatorische Umstellung kann auch besonders überzeugende Phishing-Szenarien schaffen. Wer Vermögenswerte bewegt, sollte die juristische Gesellschaft und jede Kommunikationsaufforderung unabhängig prüfen – bevor auch nur ein Coin übertragen wird.
Studio Global AI
Diese Seite enthält eine quellengestützte Antwort, die Sie in Studio Global fortsetzen können.
Die belastbarste verfügbare Schätzung kommt von TRM Labs: 281 von 1.343 Krypto Dienstleistern im Europäischen Wirtschaftsraum waren zum 1.
Die belastbarste verfügbare Schätzung kommt von TRM Labs: 281 von 1.343 Krypto Dienstleistern im Europäischen Wirtschaftsraum waren zum 1. Andere Berichte nennen mehr als 1.700 nicht zugelassene Plattformen, 323 zugelassene Unternehmen und rund 10 Millionen Nutzer, die möglicherweise migrieren mussten.
Coinbase, Kraken, OKX, Crypto.com, Bitstamp und Bitpanda wurden als große MiCA zugelassene Börsen genannt.