HoYoverse hatte Genshin Impact bereits 2020 für die Nintendo Switch angekündigt, ungefähr zur gleichen Zeit wie den Start des Spiels auf anderen Plattformen.
Seitdem erschien das Open‑World‑Action‑RPG auf mehreren Systemen:
Trotzdem blieb die Switch‑Version aus. Stand 2026 ist Genshin Impact weder auf der ursprünglichen Switch noch auf der Switch 2 verfügbar, und ein offizielles Veröffentlichungsfenster existiert weiterhin nicht.
HoYoverse hat sich über die Gründe für die Verzögerung kaum geäußert – weshalb Fans seit Jahren spekulieren.
Eine offizielle technische Erklärung gibt es nicht. Beobachter vermuten jedoch, dass die Hardware der ersten Switch zu stark limitiert war.
Genshin Impact ist ein ständig wachsendes Live‑Service‑Spiel mit:
Mit jedem Update wurde das Spiel umfangreicher. Auf der Hardware von 2017 eine stabile Version bereitzustellen, könnte deshalb zunehmend schwierig geworden sein.
Die Nintendo Switch 2 stellt einen deutlichen Leistungssprung gegenüber dem Vorgänger dar.
Bestätigte technische Verbesserungen umfassen unter anderem:
Solche Upgrades erleichtern die Umsetzung moderner, grafisch anspruchsvoller Spiele erheblich. Mehr Leistung bei GPU und Speicher bedeutet auch, dass Entwickler weniger drastische Kompromisse bei Auflösung, Effekten oder Ladezeiten eingehen müssen.
Darum halten viele Beobachter eine Switch‑2‑Version von Genshin Impact für wesentlich realistischer als eine stark abgespeckte Version für die alte Konsole.
Trotz der neuen Aufmerksamkeit sind die gesicherten Fakten noch überschaubar.
Bekannt ist:
Unklar bleibt:
Der Datamine deutet darauf hin, dass im Backend von Genshin Impact möglicherweise wieder an einer Nintendo‑Integration gearbeitet wird. Nach Jahren ohne sichtbare Fortschritte ist das zumindest ein bemerkenswertes Signal.
Von einer bestätigten Portierung ist man allerdings noch weit entfernt. Wenn Genshin Impact tatsächlich auf einer Nintendo‑Konsole erscheint, gilt die leistungsstärkere Switch 2 derzeit als der plausibelste Kandidat.
Bis HoYoverse offiziell Stellung nimmt, bleibt der Fund vor allem eines: ein interessanter Hinweis – aber noch kein Beweis.
Comments
0 comments