Der Imageträger: Galaxy S26 Ultra
Während die A-Serie die schiere Masse brachte, sorgte das Premium-Segment für den Glanz. Die Vorbestellungen für die Galaxy-S26-Reihe lagen laut Berichten um 10 % über denen des Vorgängers S25 – ein klares Signal für die starke Nachfrage nach dem High-End-Modell Ultra . Dieses Flaggschiff trug nicht nur direkt zu Umsatz und Absatz bei, sondern wertete auch die gesamte Markenwahrnehmung auf. Durch diesen positiven Strahleffekt – im Marketing „Halo-Effekt“ genannt – erschienen selbst die günstigeren A-Serien-Modelle für die Kunden noch attraktiver
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Die Verbindung aus populärer Budget-Reihe und begehrtem Vorzeigemodell katapultierte Samsung in drei entscheidenden Wachstumsmärkten auf den ersten Platz.
Lateinamerika: Die klare Vorzeigeregion
Nirgendwo sonst war Samsungs Vormachtstellung so erdrückend. Mit 12,9 Millionen ausgelieferten Einheiten eroberte das Unternehmen einen dominanten Marktanteil von 37 % in einem Gesamtmarkt, der im Jahresvergleich um 3 % auf 34,8 Millionen Stück wuchs. Dass Samsungs eigene Auslieferungen hier um satte 9 % zulegten, unterstreicht die Wirksamkeit der Strategie . Ein struktureller Vorteil, den Samsung voll ausspielte, sind seine tief verwurzelten Partnerschaften mit Einzelhändlern und Mobilfunkanbietern vor Ort. Sie bilden ein dichtes Vertriebsnetz, mit dem weder das extrem hochpreisige Apple noch die chinesische Konkurrenz mithalten können
.
Naher Osten und Südostasien: Knapp, aber souverän
Wenngleich die Vorsprünge hier geringer ausfielen, war Samsungs Führung ungefährdet. Im Nahen Osten, wo die Galaxy-A-Serie als Anker diente, betrug der Marktanteil schätzungsweise 24 % . In Südostasien, einem hart umkämpften Schlachtfeld mit starken chinesischen Marken, hielt Samsung schätzungsweise 20 %
. Diese Position, so Marktbeobachter, gleicht einer Stabilisierung und Erholung, nachdem das Ranking in den zwei Jahren zuvor beständig zwischen Platz zwei und vier schwankte – ein Zeichen dafür, dass die Koreaner in der Region wieder festen Boden unter den Füßen haben
.
Samsungs regionale Stärke bildete das Fundament für die Rückkehr an die Weltspitze – doch die verfügbaren Daten zeichnen ein komplexes und durchaus umstrittenes Bild.
Die am häufigsten zitierten Zahlen stammen vom Marktforschungsinstitut Omdia. Demnach wuchsen die weltweiten Smartphone-Auslieferungen im ersten Quartal um 1 % auf 298,5 Millionen Geräte. In dieser Erhebung lieferte Samsung 65,4 Millionen Einheiten aus – ein Plus von 8 % – und sicherte sich so einen globalen Marktanteil von 22 %. Damit zog man an Apple (20 %) vorbei . Diese Zahlen untermauern das Narrativ eines starken Comebacks: Die Stückzahlen der Einsteigerklasse von Samsung verankerten das Unternehmen in den Schwellenländern, während die starke Nachfrage nach dem Galaxy S26 das Premium-Wachstum befeuerte
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Doch andere bedeutende Analysehäuser zeichneten ein anderes Bild des Marktes und der Rangliste.
Diese Diskrepanz ist erheblich. Sie zeigt, dass die Weltspitze keine objektive Tatsache ist, sondern eine Schlussfolgerung, die stark von der Methodik des jeweiligen Analysten abhängt – etwa wie Lieferungen gezählt oder Vertriebskanäle gewichtet werden. Die einzige unumstrittene und von allen Berichten geteilte Erkenntnis lautet: Samsung und Apple spielen in einer eigenen Liga und haben ihre Dominanz ausgebaut, während die Marktanteile chinesischer Rivalen wie Xiaomi, OPPO und vivo im gleichen Zeitraum stagnierten oder schrumpften .