HBAR legte am Montag, dem 28. September, um rund 30 Prozent zu: Der Kurs stieg von etwa 0,096 auf ungefähr 0,125 US-Dollar. Damit entwickelte sich der Hedera-Token gegen den Trend der großen Kryptowährungen. In einem Vergleich verloren Bitcoin innerhalb von 24 Stunden rund 1,8 Prozent und Ether etwa 1,2 Prozent. Der Anstieg fiel zeitlich mit neuen Meldungen zu einer Hedera-basierten Identitätsplattform im IBM Cloud Catalog sowie mit weiteren KI- und Tokenisierungsthemen zusammen. Wie viel jedes einzelne Thema zum Kursplus beitrug, lässt sich aus den vorliegenden Berichten nicht herauslesen.
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HBAR ließ Bitcoin und Ether hinter sich – das Handelsvolumen sprang nach oben
Ein Bericht bezifferte den Anstieg von HBAR über 24 Stunden auf rund 27 Prozent, während Bitcoin und Ether im selben Zeitraum nachgaben. Das gemeldete HBAR-Handelsvolumen lag bei etwa 1,36 Milliarden US-Dollar und damit mehr als zehnmal so hoch wie der angegebene 30-Tage-Durchschnitt. Der Sprung zeigt, dass deutlich mehr gehandelt wurde als üblich. Für sich genommen sagt das aber nicht aus, ob die Nachfrage anhält.
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Zur Einordnung: Eine Momentaufnahme von CoinMarketCap wies für 24 Stunden ein Handelsvolumen von 37,51 Milliarden US-Dollar bei Bitcoin und 14,24 Milliarden bei Ethereum aus. Diese Werte liegen deutlich über dem für HBAR gemeldeten Volumen. Da Datenstände und Erhebungszeitpunkte nicht zwingend übereinstimmen, ist der Vergleich jedoch nur eine grobe Orientierung.
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Was das IDTrust-Listing bei IBM tatsächlich bedeutet
Die Hashgraph Group (THG), die Unternehmenssoftware auf Basis von Hedera entwickelt, teilte mit, dass ihre Plattform IDTrust den Validierungsprozess von IBM abgeschlossen hat. Das Angebot ist nun als Software-as-a-Service (SaaS) über den IBM Cloud Catalog verfügbar. Unternehmen können die Plattform damit über einen etablierten Cloud-Marktplatz finden und beziehen. Wie viele Kunden sie tatsächlich gekauft oder eingeführt haben, ist nicht bekannt.
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IDTrust soll überprüfbare digitale Identitäten für KI-Agenten, Geräte und Menschen bereitstellen. Vereinfacht gesagt, kann ein Unternehmen damit feststellen, welcher Agent oder welches Gerät in einem digitalen Arbeitsablauf handelt. THGs Status als IBM Silver Partner und die gemeldete Embedded Solution Agreement gehören zur Geschäftsbeziehung zwischen THG und IBM. Sie sind getrennt von IBMs bereits bestehender Rolle im Governing Council von Hedera, dem Gremium für die Netzwerk-Governance. Die Council-Mitgliedschaft belegt weder, dass IBM IDTrust gekauft hat, noch dass IBM HBAR als Anlage empfiehlt.
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Für HBAR-Anleger ist diese Unterscheidung wichtig: Ein Eintrag im IBM-Marktplatz kann die Sichtbarkeit eines Produkts erhöhen und potenziellen Kunden den Zugang erleichtern. Die verfügbaren Berichte belegen aber weder IDTrust-Umsätze noch daraus entstehende Gebühren für das Hedera-Netzwerk. Auch ist nicht geklärt, wie viel HBAR – falls überhaupt – bei einem Kundeneinsatz benötigt würde.
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KI- und Tokenisierungsthemen verstärkten womöglich die Marktstimmung
Ein weiterer Bericht verwies auf einen Beitrag, der Hedera-Council-Mitglieder mit NVIDIAs Open Agent Safety Platform in Verbindung brachte. Das könnte die Aufmerksamkeit für das KI-Narrativ rund um IDTrust verstärkt haben. Wie stark sich dieser Beitrag auf den HBAR-Kurs auswirkte, wurde jedoch nicht beziffert.
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Auch Meldungen zur Tokenisierung machten die Runde, darunter Behauptungen über mit BlackRock verbundene Fonds auf Hedera. Ein neuer Einsatz eines BlackRock-Fonds auf dem Netzwerk war laut Berichten allerdings nicht verifiziert. Ihn als bestätigten Grund für den Kursanstieg darzustellen, ginge daher über die belegte Faktenlage hinaus.
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Marktkapitalisierung, ETF und der Blick auf den längeren Zeitraum
Bei einem Kurs von rund 0,12 US-Dollar wurde die Marktkapitalisierung von HBAR mit etwa fünf Milliarden US-Dollar angegeben. Damit ist Hedera deutlich kleiner bewertet als Bitcoin und Ethereum – auch wenn HBAR während der betrachteten Sitzung prozentual stärker zulegte.
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Zudem wurde ein Canary-HBAR-ETF gehandelt, der einen weiteren Zugang zum Token bietet. Seine Existenz liefert Marktkontext, ist aber kein Beleg dafür, dass ETF-Aktivitäten den Kursanstieg am Montag ausgelöst haben.
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Der kräftige Tagesgewinn machte den längerfristigen Rückgang nicht wett: Ein Bericht zufolge lag HBAR weiterhin rund 79 Prozent unter seinem Höchststand von 2021.
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Was der Kurssprung aussagt – und was nicht
Am besten belegt ist eine Kombination aus starkem Kursausbruch, ungewöhnlich hoher Handelsaktivität und Interesse an Unternehmens- und KI-Themen rund um Hedera. Das IBM-Listing ist ein möglicher Vertriebskanal für IDTrust, aber kein Nachweis für eine breite Einführung in Unternehmen. Wie viele Kunden die Plattform nutzen, ob daraus nennenswerte Umsätze oder Netzwerknutzung entstehen und ob der gemeldete BlackRock-Einsatz bestätigt wird, bleibt offen.
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