Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What drove Bitcoin’s roughly 26% rally from its mid-August 2026 lows beginning August 19—including the U.S. Treasury’s decision to double lo. Article summary: Bitcoin’s roughly 26% rebound was a sequence of macro relief, a forced derivatives squeeze, and then substantial spot-ETF buying—not evidence that one event alone “caused” the move. The crucial remaining test is whether . Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die Bitcoin-Rally im August war kein einzelner Nachrichteneffekt. Sie entwickelte sich in mehreren Etappen: Zunächst sorgte ein makroökonomisches Signal aus Washington für eine Neubewertung an den Märkten. Danach brach Bitcoin aus einer etablierten Handelsspanne aus, was eine Welle erzwungener Rückkäufe von Short-Positionen auslöste. Anschließend lieferten US-Spot-Bitcoin-ETFs zusätzliche Hinweise auf reale Nachfrage am Kassamarkt. Seit dem Tief Mitte August stieg Bitcoin dadurch um rund 26 Prozent. Offen ist nun, ob diese Nachfrage den erheblichen Verkaufsdruck zwischen 81.000 und 86.000 US-Dollar überwinden kann. 2
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Am 19. August kündigte das US-Finanzministerium an, die geplante Größe seiner Rückkaufprogramme für länger laufende nominale US-Staatsanleihen mindestens zu verdoppeln – von 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation. Betroffen sind die Laufzeitsegmente von 10 bis 20 sowie von 20 bis 30 Jahren. Die neue Größenordnung soll vom 9. September bis zum 4. November gelten. 2
Im Anschluss sanken die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen. Ein Marktbericht bezifferte die Rendite zehnjähriger? Nein, der Bericht nannte für die 30-jährige US-Anleihe 5,21 Prozent nach 5,31 Prozent zum vorherigen Handelsschluss. Im selben Zeitraum stieg Bitcoin von rund 64.989 auf über 68.500 US-Dollar. 4
Die Märkte interpretierten die größeren Rückkäufe offenbar als Signal für bessere Liquiditätsbedingungen und eine höhere Risikobereitschaft. Allerdings ist das Volumen des Programms im Verhältnis zum gesamten US-Staatsanleihemarkt klein. 5 Die Maßnahme war daher eher ein Auslöser für eine Neubewertung der Erwartungen als eine direkte Kapitalzufuhr, die den gesamten Bitcoin-Anstieg allein erklären könnte.
Vor der Ankündigung hatte Bitcoin rund sechs Wochen in der Zone zwischen etwa 62.500 und 65.000 US-Dollar gehandelt. Nach dem Ausbruch bewegte sich der Kurs zunächst in Richtung 69.500 bis 70.000 US-Dollar und stieg später über 80.700 sowie zeitweise nahe an 81.000 US-Dollar. 3
6
Die Positionierung am Terminmarkt verstärkte den Anstieg. Einer Schätzung zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden Bitcoin-Shorts im Umfang von rund 3 Milliarden US-Dollar liquidiert, verglichen mit etwa 263,5 Millionen US-Dollar an Long-Liquidationen. Dabei sollen mehr als 130.000 Konten zwangsweise geschlossen worden sein. Andere Schätzungen ermittelten allein für die erste Bewegung am 19. August rund 1,74 Milliarden US-Dollar an liquidierten Short-Positionen. 23
4
Berichte unter Berufung auf Glassnode bezeichneten den 19. August als das größte eintägige Short-Liquidationsereignis des dort erfassten Datensatzes seit 2019. Rund 85 Prozent der Liquidationen entfielen demnach auf Short-Positionen. 35
43
Die Zahlen unterscheiden sich je nach Handelsplatz, Zeitraum und Berechnungsmethode und sollten deshalb nicht zu einer einzigen exakten Gesamtsumme addiert werden. Die gemeinsame Aussage ist jedoch eindeutig: Das Schließen von Short-Positionen war ein zentraler Treiber der ersten Rally-Phase.
Die Rally gewann an Substanz, als zur Derivatebewegung Nachfrage am Kassamarkt hinzukam. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Zeitraum von sieben Tagen rund 2,23 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen – laut Berichten der stärkste Sieben-Tage-Zufluss des Jahres bis dahin. 35
Ein wesentlicher Anteil entfiel auf den iShares Bitcoin Trust von BlackRock, kurz IBIT. Nach einer unabhängig veröffentlichten Übersicht verzeichnete IBIT am 25. August Zuflüsse von 501,6 Millionen US-Dollar. Für die erfasste Gruppe US-amerikanischer Spot-Bitcoin-ETFs ergab sich an diesem Tag insgesamt ein Zufluss von 662,1 Millionen US-Dollar. 18
Andere Auswertungen kamen für die Woche bis zum 21. August auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar an ETF-Zuflüssen. IBIT soll davon etwa 1,33 Milliarden US-Dollar auf sich vereint haben. 19
26 Die Abweichungen erklären sich vor allem durch unterschiedliche Zeitfenster und Datenanbieter.
ETF-Zuflüsse garantieren keinen neuen, anhaltenden Aufwärtstrend. Sie bilden jedoch eine solidere Grundlage als eine Bewegung, die ausschließlich durch liquidierte Shorts getragen wird: Die Auflage von ETF-Anteilen steht für Nachfrage nach einem Engagement im Spotmarkt, während Short-Liquidationen erzwungene Käufe sind, die nach dem Abbau gehebelter Positionen nachlassen können.
Glassnode betrachtet den Bereich von 81.000 bis 86.000 US-Dollar nicht als gewöhnliches Kursziel, sondern als Angebotsmauer. Dort treffen mehrere potenzielle Verkaufsquellen aufeinander:
Damit wird die Frage der Absorption entscheidend: Ein kurzer Ausschlag über 81.000 oder 83.000 US-Dollar wäre ein schwächeres Signal als eine nachhaltige Stabilisierung oberhalb dieser Zone bei gleichzeitig anhaltenden ETF-Zuflüssen. Werden Verkaufsorders wiederholt aufgenommen und bleibt der Kurs darüber, würde die Bewegung zunehmend wie ein nachfragegetriebener Ausbruch aussehen. Stagniert Bitcoin dagegen, während das Angebot steigt und die Kaufseite schwächer wird, wäre eher von Verteilung nach einer Short-Squeeze auszugehen. 33
34
Die gemeldete Optionspositionierung weist auf eine Konzentration negativer Dealer-Gamma im Bereich um 82.300 US-Dollar hin. In einem Umfeld mit negativer Gamma-Positionierung können Absicherungsgeschäfte der Market Maker Kursbewegungen verstärken, statt sie abzufedern. Das erhöht das Risiko schneller Ausschläge in beide Richtungen. 33
44
Die Marke von etwa 83.300 US-Dollar ist deshalb eine nützliche Bestätigungsschwelle – aber kein garantiertes Unterstützungsniveau. Ein nachhaltiger Schlusskurs oberhalb dieser Marke zusammen mit weiteren ETF-Zuflüssen würde darauf hindeuten, dass genügend Angebot aus der darüberliegenden Zone aufgenommen wurde. Eine Zurückweisung könnte die Rally dagegen anfällig für einen Rücksetzer machen, zumal ein erheblicher Teil des bisherigen Anstiegs auf erzwungenen Short-Käufen beruhte.
Auch die Unterstützungs- und Liquidationsbereiche sind keine festen Kursprognosen:
Diese Niveaus verändern sich mit dem offenen Interesse, der Verschuldung und dem Bitcoin-Kurs. Sie eignen sich daher besser als Beobachtungszonen für das Risikomanagement denn als vorab festgelegte Kursziele.
Die Short-Squeeze verringerte das offene Interesse an Bitcoin-Futures in einer Glassnode-bezogenen Auswertung um etwa 11 Prozent. Gleichzeitig bewegte sich die Finanzierungsrate wieder in Richtung neutraler Werte. 39 Dadurch sinkt kurzfristig das Risiko, dass eine überfüllte Long-Positionierung abrupt aufgelöst wird.
Weniger Hebel bedeutet aber auch, dass ein Teil des unmittelbaren Treibstoffs für weitere Kursgewinne bereits verbraucht ist. Für zusätzliche Aufwärtsbewegungen müsste daher zunehmend frische Spot-Nachfrage sorgen – nicht erneut das erzwungene Schließen von Shorts. Aus diesem Grund sind ETF-Zuflüsse und eine stabile Akzeptanz oberhalb der Angebotszone nun aussagekräftiger als die Größe des ursprünglichen Liquidationsereignisses.
Zusätzliche Volatilität könnten größere Optionsverfälle bringen. Rund 81.700 Bitcoin-Optionen auf der Derivateplattform Deribit mit einem Nominalwert von etwa 6,44 Milliarden US-Dollar sollten am 28. August auslaufen. 49 Die Glassnode-Daten zum sogenannten Max-Pain-Niveau lagen am 26. August bei rund 70.000 US-Dollar.
58
Andere Berichte schätzten das Volumen mehrerer großer Verfallstermine im Folgemonat auf etwa 18,6 Milliarden US-Dollar. 50 Diese Angaben hängen vom Handelsplatz und vom jeweiligen Verfallstermin ab. „Max Pain“ bezeichnet den Ausübungspreis, bei dem die Optionshalter theoretisch den größten gemeinsamen Verlust erleiden würden. Daraus lässt sich jedoch nicht zuverlässig ableiten, wo Bitcoin tatsächlich schließen muss.
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Die Optionspositionierung bleibt dennoch relevant, weil Absicherungsgeschäfte der Händler rund um stark gehandelte Ausübungspreise zusätzlichen Kauf- oder Verkaufsdruck erzeugen können. Im aktuellen Umfeld sollten Optionen daher eher als möglicher Verstärker der Volatilität in der Angebotszone verstanden werden – nicht als eindeutiges Richtungssignal.
Die plausibelste Erklärung für den Bitcoin-Anstieg von rund 26 Prozent ist eine Kettenreaktion:
Die nächste Hürde ist anspruchsvoller. Bitcoin benötigt eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von ungefähr 83.300 US-Dollar, anhaltende ETF-Zuflüsse und stabile Kauforders am Spotmarkt. Erst dann wäre überzeugender belegt, dass die Angebotsmauer zwischen 81.000 und 86.000 US-Dollar absorbiert wurde. Ohne diese Bestätigung bleibt ein Rücksetzer in Richtung 77.293 oder der Kostenbasis-Zone um 70.000 US-Dollar möglich. Bei einer tieferen Enthebelung konzentriert sich das Liquidationsrisiko auf den Bereich von etwa 60.500 bis 62.400 US-Dollar. 12
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Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US...
Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US... Das US Finanzministerium erhöhte die geplante Größe seiner Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen von 2 auf mindestens 4 Milliarden US Dollar je Operation.
Die entscheidende Bestätigung liegt laut der Marktstruktur Analyse bei etwa 83.300 US Dollar: Hält sich Bitcoin dort nachhaltig und fließen weiter Gelder in Spot ETFs, wäre das ein stärkeres Signal für einen echten Au...
Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US...
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Die Bitcoin-Rally im August war kein einzelner Nachrichteneffekt. Sie entwickelte sich in mehreren Etappen: Zunächst sorgte ein makroökonomisches Signal aus Washington für eine Neubewertung an den Märkten. Danach brach Bitcoin aus einer etablierten Handelsspanne aus, was eine Welle erzwungener Rückkäufe von Short-Positionen auslöste. Anschließend lieferten US-Spot-Bitcoin-ETFs zusätzliche Hinweise auf reale Nachfrage am Kassamarkt. Seit dem Tief Mitte August stieg Bitcoin dadurch um rund 26 Prozent. Offen ist nun, ob diese Nachfrage den erheblichen Verkaufsdruck zwischen 81.000 und 86.000 US-Dollar überwinden kann. 2
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Am 19. August kündigte das US-Finanzministerium an, die geplante Größe seiner Rückkaufprogramme für länger laufende nominale US-Staatsanleihen mindestens zu verdoppeln – von 2 auf mindestens 4 Milliarden US-Dollar je Operation. Betroffen sind die Laufzeitsegmente von 10 bis 20 sowie von 20 bis 30 Jahren. Die neue Größenordnung soll vom 9. September bis zum 4. November gelten. 2
Im Anschluss sanken die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen. Ein Marktbericht bezifferte die Rendite zehnjähriger? Nein, der Bericht nannte für die 30-jährige US-Anleihe 5,21 Prozent nach 5,31 Prozent zum vorherigen Handelsschluss. Im selben Zeitraum stieg Bitcoin von rund 64.989 auf über 68.500 US-Dollar. 4
Die Märkte interpretierten die größeren Rückkäufe offenbar als Signal für bessere Liquiditätsbedingungen und eine höhere Risikobereitschaft. Allerdings ist das Volumen des Programms im Verhältnis zum gesamten US-Staatsanleihemarkt klein. 5 Die Maßnahme war daher eher ein Auslöser für eine Neubewertung der Erwartungen als eine direkte Kapitalzufuhr, die den gesamten Bitcoin-Anstieg allein erklären könnte.
Vor der Ankündigung hatte Bitcoin rund sechs Wochen in der Zone zwischen etwa 62.500 und 65.000 US-Dollar gehandelt. Nach dem Ausbruch bewegte sich der Kurs zunächst in Richtung 69.500 bis 70.000 US-Dollar und stieg später über 80.700 sowie zeitweise nahe an 81.000 US-Dollar. 3
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Die Positionierung am Terminmarkt verstärkte den Anstieg. Einer Schätzung zufolge wurden innerhalb von 24 Stunden Bitcoin-Shorts im Umfang von rund 3 Milliarden US-Dollar liquidiert, verglichen mit etwa 263,5 Millionen US-Dollar an Long-Liquidationen. Dabei sollen mehr als 130.000 Konten zwangsweise geschlossen worden sein. Andere Schätzungen ermittelten allein für die erste Bewegung am 19. August rund 1,74 Milliarden US-Dollar an liquidierten Short-Positionen. 23
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Berichte unter Berufung auf Glassnode bezeichneten den 19. August als das größte eintägige Short-Liquidationsereignis des dort erfassten Datensatzes seit 2019. Rund 85 Prozent der Liquidationen entfielen demnach auf Short-Positionen. 35
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Die Zahlen unterscheiden sich je nach Handelsplatz, Zeitraum und Berechnungsmethode und sollten deshalb nicht zu einer einzigen exakten Gesamtsumme addiert werden. Die gemeinsame Aussage ist jedoch eindeutig: Das Schließen von Short-Positionen war ein zentraler Treiber der ersten Rally-Phase.
Die Rally gewann an Substanz, als zur Derivatebewegung Nachfrage am Kassamarkt hinzukam. US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten im Zeitraum von sieben Tagen rund 2,23 Milliarden US-Dollar an Nettozuflüssen – laut Berichten der stärkste Sieben-Tage-Zufluss des Jahres bis dahin. 35
Ein wesentlicher Anteil entfiel auf den iShares Bitcoin Trust von BlackRock, kurz IBIT. Nach einer unabhängig veröffentlichten Übersicht verzeichnete IBIT am 25. August Zuflüsse von 501,6 Millionen US-Dollar. Für die erfasste Gruppe US-amerikanischer Spot-Bitcoin-ETFs ergab sich an diesem Tag insgesamt ein Zufluss von 662,1 Millionen US-Dollar. 18
Andere Auswertungen kamen für die Woche bis zum 21. August auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar an ETF-Zuflüssen. IBIT soll davon etwa 1,33 Milliarden US-Dollar auf sich vereint haben. 19
26 Die Abweichungen erklären sich vor allem durch unterschiedliche Zeitfenster und Datenanbieter.
ETF-Zuflüsse garantieren keinen neuen, anhaltenden Aufwärtstrend. Sie bilden jedoch eine solidere Grundlage als eine Bewegung, die ausschließlich durch liquidierte Shorts getragen wird: Die Auflage von ETF-Anteilen steht für Nachfrage nach einem Engagement im Spotmarkt, während Short-Liquidationen erzwungene Käufe sind, die nach dem Abbau gehebelter Positionen nachlassen können.
Glassnode betrachtet den Bereich von 81.000 bis 86.000 US-Dollar nicht als gewöhnliches Kursziel, sondern als Angebotsmauer. Dort treffen mehrere potenzielle Verkaufsquellen aufeinander:
Damit wird die Frage der Absorption entscheidend: Ein kurzer Ausschlag über 81.000 oder 83.000 US-Dollar wäre ein schwächeres Signal als eine nachhaltige Stabilisierung oberhalb dieser Zone bei gleichzeitig anhaltenden ETF-Zuflüssen. Werden Verkaufsorders wiederholt aufgenommen und bleibt der Kurs darüber, würde die Bewegung zunehmend wie ein nachfragegetriebener Ausbruch aussehen. Stagniert Bitcoin dagegen, während das Angebot steigt und die Kaufseite schwächer wird, wäre eher von Verteilung nach einer Short-Squeeze auszugehen. 33
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Die gemeldete Optionspositionierung weist auf eine Konzentration negativer Dealer-Gamma im Bereich um 82.300 US-Dollar hin. In einem Umfeld mit negativer Gamma-Positionierung können Absicherungsgeschäfte der Market Maker Kursbewegungen verstärken, statt sie abzufedern. Das erhöht das Risiko schneller Ausschläge in beide Richtungen. 33
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Die Marke von etwa 83.300 US-Dollar ist deshalb eine nützliche Bestätigungsschwelle – aber kein garantiertes Unterstützungsniveau. Ein nachhaltiger Schlusskurs oberhalb dieser Marke zusammen mit weiteren ETF-Zuflüssen würde darauf hindeuten, dass genügend Angebot aus der darüberliegenden Zone aufgenommen wurde. Eine Zurückweisung könnte die Rally dagegen anfällig für einen Rücksetzer machen, zumal ein erheblicher Teil des bisherigen Anstiegs auf erzwungenen Short-Käufen beruhte.
Auch die Unterstützungs- und Liquidationsbereiche sind keine festen Kursprognosen:
Diese Niveaus verändern sich mit dem offenen Interesse, der Verschuldung und dem Bitcoin-Kurs. Sie eignen sich daher besser als Beobachtungszonen für das Risikomanagement denn als vorab festgelegte Kursziele.
Die Short-Squeeze verringerte das offene Interesse an Bitcoin-Futures in einer Glassnode-bezogenen Auswertung um etwa 11 Prozent. Gleichzeitig bewegte sich die Finanzierungsrate wieder in Richtung neutraler Werte. 39 Dadurch sinkt kurzfristig das Risiko, dass eine überfüllte Long-Positionierung abrupt aufgelöst wird.
Weniger Hebel bedeutet aber auch, dass ein Teil des unmittelbaren Treibstoffs für weitere Kursgewinne bereits verbraucht ist. Für zusätzliche Aufwärtsbewegungen müsste daher zunehmend frische Spot-Nachfrage sorgen – nicht erneut das erzwungene Schließen von Shorts. Aus diesem Grund sind ETF-Zuflüsse und eine stabile Akzeptanz oberhalb der Angebotszone nun aussagekräftiger als die Größe des ursprünglichen Liquidationsereignisses.
Zusätzliche Volatilität könnten größere Optionsverfälle bringen. Rund 81.700 Bitcoin-Optionen auf der Derivateplattform Deribit mit einem Nominalwert von etwa 6,44 Milliarden US-Dollar sollten am 28. August auslaufen. 49 Die Glassnode-Daten zum sogenannten Max-Pain-Niveau lagen am 26. August bei rund 70.000 US-Dollar.
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Andere Berichte schätzten das Volumen mehrerer großer Verfallstermine im Folgemonat auf etwa 18,6 Milliarden US-Dollar. 50 Diese Angaben hängen vom Handelsplatz und vom jeweiligen Verfallstermin ab. „Max Pain“ bezeichnet den Ausübungspreis, bei dem die Optionshalter theoretisch den größten gemeinsamen Verlust erleiden würden. Daraus lässt sich jedoch nicht zuverlässig ableiten, wo Bitcoin tatsächlich schließen muss.
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Die Optionspositionierung bleibt dennoch relevant, weil Absicherungsgeschäfte der Händler rund um stark gehandelte Ausübungspreise zusätzlichen Kauf- oder Verkaufsdruck erzeugen können. Im aktuellen Umfeld sollten Optionen daher eher als möglicher Verstärker der Volatilität in der Angebotszone verstanden werden – nicht als eindeutiges Richtungssignal.
Die plausibelste Erklärung für den Bitcoin-Anstieg von rund 26 Prozent ist eine Kettenreaktion:
Die nächste Hürde ist anspruchsvoller. Bitcoin benötigt eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb von ungefähr 83.300 US-Dollar, anhaltende ETF-Zuflüsse und stabile Kauforders am Spotmarkt. Erst dann wäre überzeugender belegt, dass die Angebotsmauer zwischen 81.000 und 86.000 US-Dollar absorbiert wurde. Ohne diese Bestätigung bleibt ein Rücksetzer in Richtung 77.293 oder der Kostenbasis-Zone um 70.000 US-Dollar möglich. Bei einer tieferen Enthebelung konzentriert sich das Liquidationsrisiko auf den Bereich von etwa 60.500 bis 62.400 US-Dollar. 12
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Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US...
Bitcoin legte seit dem Tief Mitte August rund 26 Prozent zu. Auslöser waren ein Signal des US Finanzministeriums, der Ausbruch aus einer mehrwöchigen Handelsspanne, eine massive Short Squeeze und starke Zuflüsse in US... Das US Finanzministerium erhöhte die geplante Größe seiner Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen von 2 auf mindestens 4 Milliarden US Dollar je Operation.
Die entscheidende Bestätigung liegt laut der Marktstruktur Analyse bei etwa 83.300 US Dollar: Hält sich Bitcoin dort nachhaltig und fließen weiter Gelder in Spot ETFs, wäre das ein stärkeres Signal für einen echten Au...