Apple hat im zweiten Geschäftsquartal 2026, das am 28. März 2026 endete, ein außergewöhnlich starkes Märzquartal vorgelegt: Der Umsatz erreichte 111,2 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Apple nannte es das beste Märzquartal der eigenen Geschichte [1].
Der spannendere Punkt liegt jedoch nicht beim Umsatz allein. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung — kurz F&E — stiegen auf 11,4 Mrd. US-Dollar, rund 34 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Damit entsprachen sie etwa 10,3 Prozent des Quartalsumsatzes [1][
9].
Das Quartal in Zahlen
| Kennzahl | Ergebnis im zweiten Geschäftsquartal 2026 | Warum das wichtig ist |
|---|---|---|
| Umsatz | 111,2 Mrd. US-Dollar, +17 Prozent zum Vorjahr | Bestes Märzquartal der Apple-Geschichte [ |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | 2,01 US-Dollar, +22 Prozent | Ebenfalls ein Märzquartalsrekord [ |
| Nettoumsatz Produkte | 80,2 Mrd. US-Dollar | Hardware blieb der größte Umsatzblock [ |
| Nettoumsatz Services | 31,0 Mrd. US-Dollar | Services erreichten ein Allzeithoch [ |
| iPhone | Umsatzrekord für ein Märzquartal | Apple verwies auf starke Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe; eine externe Zusammenfassung bezifferte das iPhone-Wachstum auf etwa 22 Prozent [ |
| F&E-Ausgaben | 11,4 Mrd. US-Dollar, etwa +34 Prozent | Höchster quartalsbezogener F&E-Wert in der vorliegenden Berichterstattung [ |
Was den Rekord getragen hat
1. Das iPhone war der sichtbarste Wachstumstreiber
Apple hob ausdrücklich hervor, dass der iPhone-Umsatz in einem Märzquartal einen Rekord erreicht habe. Als Grund nannte der Konzern die starke Nachfrage nach der iPhone-17-Reihe [1]. Eine separate Zusammenfassung der Telefonkonferenz zu den Zahlen kam auf ein iPhone-Umsatzwachstum von rund 22 Prozent im Jahresvergleich, trotz Lieferengpässen bei einigen iPhone- und Mac-Modellen [
4].
Das ist wichtig, weil dieses Quartal nicht nur eine Geschichte über Services oder bessere Margen war. Apples klassisches Hardwaregeschäft lieferte weiterhin den größten Teil: Die Produktsparte kam auf 80,2 Mrd. US-Dollar Nettoumsatz [5].
2. Services wurden noch größer
Die Services-Sparte erreichte 31,0 Mrd. US-Dollar Nettoumsatz und damit ein neues Allzeithoch [5]. Gemessen am Gesamtumsatz von 111,2 Mrd. US-Dollar machten Services damit grob 28 Prozent des Quartalsumsatzes aus [
1][
5].
Das gibt dem Ergebnis mehr Breite: Apple war nicht nur bei einem Produkt stark. Der Konzern berichtete außerdem zweistelliges Umsatzwachstum in allen geografischen Segmenten [1].
3. Gewinn und Cashflow passten zum Rekordbild
Der Umsatzrekord stand nicht allein. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 22 Prozent auf 2,01 US-Dollar [1]. Zudem erwirtschaftete Apple im Quartal mehr als 28 Mrd. US-Dollar operativen Cashflow, wie eine Zusammenfassung der Einreichung ausweist [
5].
Warum F&E über 10 Prozent des Umsatzes lag
Die kurze Antwort lautet: Die F&E-Ausgaben wuchsen deutlich schneller als der Umsatz.
Apple meldete 111,2 Mrd. US-Dollar Quartalsumsatz [1]. Die verfügbaren Berichte beziffern die F&E-Ausgaben auf 11,4 Mrd. US-Dollar, rund 34 Prozent mehr als im Vorjahr [
9]. Teilt man 11,4 durch 111,2, ergibt sich eine F&E-Quote von etwa 10,3 Prozent.
Die Marke wurde also nicht gerissen, weil der Umsatz schwach gewesen wäre. Im Gegenteil: Der Umsatz stieg um 17 Prozent und markierte einen Märzquartalsrekord [1]. Die Quote kletterte, weil F&E ungefähr doppelt so schnell wuchs wie der Umsatz [
1][
9].
Wofür Apple offenbar mehr Geld ausgibt
Die vorliegenden Quellen schlüsseln Apples F&E-Budget nicht nach einzelnen Projekten auf. Deshalb wäre es zu weitgehend, die 11,4 Mrd. US-Dollar einem bestimmten Produkt oder einer einzigen Initiative zuzuschreiben.
Die Richtung ist dennoch erkennbar. 9to5Mac stellte Apples Rekordausgaben für F&E in den Zusammenhang des branchenweiten Schubs bei KI-Entwicklung [9]. Eine Zusammenfassung der Telefonkonferenz berichtete zudem, Apple investiere stärker in Forschung und Entwicklung über Produkte und Services hinweg [
4].
Damit spricht vieles für eine breitere Investitionswelle: KI dürfte ein wichtiger Druckpunkt sein, aber die Ausgaben sind in den verfügbaren Quellen nicht ausschließlich darauf festgelegt.
Die Quintessenz
Apples Märzquartal war stark aus vertrauten Gründen: ein kräftiges iPhone-Geschäft, ein neues Hoch bei Services, Wachstum über alle Regionen hinweg und steigende Gewinne [1][
5].
Die F&E-Zahl erzählt die zweite Geschichte des Quartals. Apple investiert schneller, als der Umsatz wächst. Nach der vorliegenden Berichterstattung stehen dabei insbesondere KI und die Weiterentwicklung von Produkten und Services im Fokus [4][
9].
Kurz gesagt: Apple lieferte ein Rekordquartal in der Gegenwart — und erhöhte zugleich spürbar den Einsatz für die Zukunft.






