XPENG veröffentlichte einen Vergleich, in dem ein P7 mit VLA 2.0 nur zwei Fahrer‑Eingriffe benötigte, während ein Tesla Model 3 mit FSD sieben brauchte – Kritiker halten den Test jedoch für schwer vergleichbar. VLA 2.0 setzt auf ein End‑to‑End‑KI‑Modell, das visuelle Sensordaten direkt in Fahrentscheidungen umsetzt...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does XPENG’s new VLA 2.0 self-driving system claim to have achieved against Tesla FSD on Chinese urban roads, how was the comparison co. Article summary: XPENG claims its new VLA 2.0 beat Tesla FSD in a Chinese urban-road comparison by needing fewer driver takeovers: two for an XPENG P7 versus seven for a Tesla Model 3 on the tested routes.[5] That claim is disputed becau. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Financial Markets | Xpeng CEO He Xiaopeng told reporters at Auto China 2026 on April 25 that VLA 2.0 already outperforms Tesla FSD in complex Chinese driving scenarios, and set" source context "Xpeng’s CEO just bet his head of autonomous driving a naked sprint across the Golden Gate Bridge that VLA beats Tesla FS
XPENG sorgt mit seiner neuesten Fahrassistenz‑Software VLA 2.0 (Vision‑Language‑Action 2.0) für Diskussionen. Der chinesische Elektroautohersteller veröffentlichte einen Vergleich, in dem das System angeblich besser abschneidet als Teslas Full Self‑Driving (FSD) auf chinesischen Stadtstraßen.
Der Kern der Aussage: Wie oft musste der Mensch eingreifen? Genau diese Kennzahl steht im Mittelpunkt des Tests – und zugleich der Kritik daran.
In dem von XPENG präsentierten Vergleich fuhr ein XPENG P7 mit VLA 2.0 auf denselben urbanen Routen wie ein Tesla Model 3 mit FSD. Laut Unternehmensangaben musste der Fahrer im XPENG nur zweimal eingreifen, während beim Tesla sieben Übernahmen nötig waren.
Solche „Takeovers“ gelten in der Branche als wichtige Messgröße: Sie zeigen, wann ein automatisiertes System nicht mehr sicher weiterfahren kann und der Mensch übernehmen muss.
Allerdings fehlen bei der Veröffentlichung wichtige Details, etwa:
Deshalb sehen viele Beobachter den Vergleich eher als Demonstration oder Marketing‑Test und nicht als wissenschaftlich kontrollierten Benchmark.
Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die unterschiedlichen Softwarestände von Tesla in China und den USA.
Berichten zufolge wurde im Vergleich FSD Version 13 in China eingesetzt, während Tesla international bereits weiterentwickelte Versionen nutzt.
Das kann einen großen Unterschied machen. Autonomes Fahren hängt stark von regionalen Faktoren ab, etwa:
Ein System wie VLA 2.0, das speziell für chinesische Straßen entwickelt und trainiert wurde, könnte daher unter lokalen Bedingungen Vorteile haben. Kritiker argumentieren deshalb, dass der Vergleich kein direkter globaler Leistungsvergleich ist.
Mit VLA 2.0 verfolgt XPENG einen deutlich anderen Architekturansatz für autonomes Fahren.
Klassische Fahrerassistenzsysteme arbeiten meist mit einer mehrstufigen Pipeline:
XPENG versucht, große Teile dieser Struktur durch ein einheitliches End‑to‑End‑Modell zu ersetzen. Dieses Modell wandelt visuelle Sensordaten direkt in Fahraktionen um.
Außerdem entfällt laut Unternehmen der typische „Sprach‑Zwischenschritt“, den viele multimodale KI‑Systeme nutzen, um Wahrnehmung in abstrakte Beschreibungen zu übersetzen. Stattdessen entstehen Fahrbefehle direkt aus den Sensordaten.
XPENG bezeichnet den Ansatz als „Large Model für die physische Welt“, das reale Verkehrssituationen verstehen und vorhersagen soll.
Die Trainingsbasis des Systems ist laut Unternehmensangaben enorm. Berichten zufolge umfasst VLA 2.0:
XPENG spricht von einer Datenbasis, die ungefähr 65.000 Jahren menschlicher Fahrpraxis entspricht. Diese Zahl stammt jedoch aus Unternehmensangaben und wurde bislang nicht unabhängig bestätigt.
Die Software wurde ab März 2026 per Over‑the‑Air‑Update für mehrere Modelle eingeführt, darunter P7, G7 und X9 in höher ausgestatteten Varianten.
Journalisten, die das System ausprobieren konnten, berichten überwiegend positiv.
Bei einer Testfahrt in Peking navigierte ein Fahrer laut Bericht etwa 40 Minuten lang durch dichten Stadtverkehr, ohne einmal eingreifen zu müssen.
Andere Tests beschreiben VLA 2.0 ebenfalls als sehr flüssig und selbstbewusst im Verkehr. Dennoch sehen einige Beobachter weiterhin Unterschiede zu Tesla. Beispielsweise wurde berichtet, dass:
Viele Reviews ordnen VLA 2.0 daher als ernsthaften neuen Konkurrenten ein – aber noch nicht als eindeutigen Sieger.
XPENG‑Gründer und CEO He Xiaopeng formuliert die Ziele sehr offen.
Er erklärte öffentlich, dass das Unternehmen bis zum 30. August 2026 Teslas FSD im chinesischen Markt übertreffen möchte.
Als Maßstab nennt er die Fahrerfahrung der neueren Tesla‑Versionen aus den USA, etwa FSD V14.2, die im Silicon Valley getestet wurden.
Darüber hinaus sieht XPENG VLA‑basierte Systeme langfristig als Grundlage für Level‑4‑Autonomie, also weitgehend selbstfahrende Fahrzeuge ohne ständige Fahrerüberwachung. Wann genau diese Stufe im Alltag erreicht wird, hängt jedoch stark von Technik, Regulierung und realen Sicherheitsnachweisen ab.
Lange galt Tesla als klarer Maßstab bei Fahrerassistenzsystemen für Serienautos. Doch der Fortschritt chinesischer Hersteller zeigt, wie schnell sich der Wettbewerb verändert.
Der XPENG‑Vergleich mit Tesla ist zwar kein endgültiger Beweis für eine technologische Führung. Aber er macht deutlich, dass die Entwicklung autonomer Fahrtechnologie längst nicht mehr nur im Silicon Valley stattfindet.
Mit riesigen Datenmengen, schnellen Software‑Updates und aggressiver KI‑Entwicklung holen chinesische Hersteller rasch auf – und könnten den globalen Wettbewerb um autonomes Fahren in den kommenden Jahren deutlich neu ordnen.
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XPENG veröffentlichte einen Vergleich, in dem ein P7 mit VLA 2.0 nur zwei Fahrer‑Eingriffe benötigte, während ein Tesla Model 3 mit FSD sieben brauchte – Kritiker halten den Test jedoch für schwer vergleichbar.
XPENG veröffentlichte einen Vergleich, in dem ein P7 mit VLA 2.0 nur zwei Fahrer‑Eingriffe benötigte, während ein Tesla Model 3 mit FSD sieben brauchte – Kritiker halten den Test jedoch für schwer vergleichbar. VLA 2.0 setzt auf ein End‑to‑End‑KI‑Modell, das visuelle Sensordaten direkt in Fahrentscheidungen umsetzt und damit die klassische mehrstufige Architektur autonomer Systeme ersetzt.
Tester berichten von sehr flüssigem Verhalten im Stadtverkehr, sehen Tesla FSD insgesamt aber weiterhin als das reifere System – auch wenn der Abstand kleiner wird.