Uber verlagert seine Strategie bei autonomen Fahrzeugen von eigener Technologie hin zu einer Plattform, auf der verschiedene Robotaxi‑Anbieter ihre Flotten über die Uber‑App anbieten können. Travis Kalanicks neues Robotikunternehmen Atoms – entstanden aus seinem CloudKitchens‑Imperium – könnte Technologien für Logis...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does Uber CEO Dara Khosrowshahi’s openness to partnering again with Travis Kalanick on self-driving cars reveal about Uber’s current au. Article summary: Khosrowshahi’s openness signals that Uber is prioritizing breadth and speed in autonomous vehicles over old corporate baggage: Uber wants to be the demand platform for many AV operators, not necessarily the builder of th. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Dara Khosrowshahi says Uber open to Travis Kalanick self-driving partnership" source context "Dara Khosrowshahi says Uber open to Travis Kalanick self-driving partnership" Reference image 2: visual subject "Now, Kalanick was reportedly preparing to launch a new robotics and autonomous vehicle venture, with major
Die Offenheit von Uber‑CEO Dara Khosrowshahi für eine mögliche Zusammenarbeit mit Unternehmensgründer Travis Kalanick deutet auf einen grundlegenden Wandel in Ubers Strategie für autonome Fahrzeuge hin.
Statt die komplette Technologie für selbstfahrende Autos selbst zu entwickeln, positioniert sich Uber zunehmend als globale Plattform, die autonome Fahrzeugflotten mit Fahrgästen, Lieferdiensten und Logistiknachfrage verbindet.
Früher hatte Uber versucht, eigene Self‑Driving‑Technologie aufzubauen. Inzwischen setzt das Unternehmen stärker auf Kooperationen mit spezialisierten Entwicklern. Ziel ist es, verschiedene Anbieter autonomer Fahrzeuge in die Uber‑App zu integrieren, während Uber Nachfrage, Routenplanung, Zahlungsabwicklung, Versicherungen und operative Infrastruktur bereitstellt.
In diesem Modell könnten viele unterschiedliche Betreiber ihre Robotaxi‑Flotten über die Plattform anbieten. Gleichzeitig erwartet Uber, dass autonome Fahrzeuge noch jahrelang parallel zu menschlichen Fahrern eingesetzt werden.
Diese Plattformstrategie erklärt auch, warum selbst eine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen CEO plötzlich wieder denkbar ist: Jeder Anbieter autonomer Fahrzeuge könnte theoretisch ein Lieferant auf Ubers Netzwerk werden.
Während eines Interviews in Indien erklärte Khosrowshahi, Uber sei grundsätzlich offen dafür, erneut mit Travis Kalanick im Bereich autonomer Fahrzeuge zusammenzuarbeiten. Er verwies darauf, dass beide Unternehmen bereits heute im Gastronomie‑Ökosystem zusammenarbeiten – über Verbindungen zu CloudKitchens.
Das ist das erste Mal seit Kalanicks Abgang, dass Uber öffentlich eine mögliche neue Partnerschaft mit seinem Gründer ins Spiel bringt.
Die Aussage ist bemerkenswert, weil Kalanick 2017 nach Monaten voller Skandale und zunehmendem Druck von Investoren als CEO zurücktreten musste – ein dramatischer Einschnitt in der Geschichte des Unternehmens.
Eine zukünftige Zusammenarbeit wäre daher weniger Nostalgie als vielmehr ein pragmatischer Schritt aus strategischen Gründen.
Nach seinem Uber‑Abgang konzentrierte sich Kalanick zunächst auf CloudKitchens, ein Netzwerk sogenannter Ghost Kitchens für Lieferrestaurants. Inzwischen baut er daraus ein deutlich größeres Technologieprojekt auf.
Sein neues Unternehmen Atoms ist ein Robotik‑Startup, das aus seiner Holding City Storage Systems hervorgegangen ist. CloudKitchens wird in diese neue Struktur integriert.
Atoms will eine modulare technische Plattform entwickeln – eine Art „Wheelbase“ für spezialisierte Roboter, die in verschiedenen Branchen eingesetzt werden können, etwa in Gastronomie, Bergbau oder Transport.
Gerade der Transport‑ und Logistikbereich könnte langfristig Technologien hervorbringen, die auch für autonome Fahrzeuge oder robotergestützte Lieferdienste relevant sind. Damit überschneiden sich die Interessen mit Ubers langfristigem Mobilitätsnetzwerk.
Trotz der Distanz nach Kalanicks Rücktritt sind Uber und sein ehemaliger CEO nie vollständig geschäftlich getrennte Wege gegangen.
Khosrowshahi betonte, dass Uber bereits mit Kalanick im Restaurantbereich zusammenarbeitet – über CloudKitchens, dessen Infrastruktur auf Lieferrestaurants spezialisiert ist.
Diese operative Beziehung bedeutet, dass eine zukünftige Zusammenarbeit in Robotik oder autonomen Fahrzeugen weniger überraschend wäre, als sie auf den ersten Blick erscheint.
Die Idee einer engeren Zusammenarbeit ist nicht ganz neu. Berichte aus dem Jahr 2025 deuteten darauf hin, dass Kalanick einen Kauf der US‑Sparte des autonomen Fahrzeugspezialisten Pony.ai prüfte. Uber könnte laut Berichten sogar bei der Finanzierung helfen.
Die Gespräche galten als vorläufig. Sie zeigen jedoch, wie Uber externe Betreiber unterstützen könnte, die autonome Flotten aufbauen – und diese später über die Uber‑Plattform betreiben.
Eine mögliche Wiederannäherung zwischen Uber und seinem Gründer spiegelt eine größere Entwicklung der Branche wider: Das Rennen um kommerzielle Robotaxis beschleunigt sich, und immer mehr Unternehmen schließen strategische Allianzen.
Einige Wettbewerber – etwa Waymo oder Tesla – setzen auf vertikal integrierte Systeme, bei denen Hardware, Software und Flottenbetrieb aus einer Hand kommen.
Uber verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Das Unternehmen will zum Betriebssystem für autonome Mobilität werden: eine Plattform, auf der verschiedene Flottenbetreiber um Fahrgäste konkurrieren.
In diesem Modell ist weniger entscheidend, wer die Fahrzeuge baut – entscheidend ist, dass sie sich in Ubers Netzwerk integrieren lassen.
Die Offenheit von Dara Khosrowshahi für eine mögliche Zusammenarbeit mit Travis Kalanick bedeutet weder, dass der Gründer zu Uber zurückkehrt, noch dass bereits ein konkreter Deal existiert.
Sie zeigt jedoch deutlich, wohin sich die Strategie entwickelt: Uber will möglichst viele Anbieter autonomer Fahrzeuge auf seine Plattform bringen.
Sollte Kalanicks Robotikunternehmen Atoms – oder ein damit verbundenes autonomes Fahrzeugprojekt – künftig entsprechende Technologie liefern, könnte selbst eine einst zerbrochene Beziehung zu einer neuen geschäftlichen Chance werden.
Im entstehenden Robotaxi‑Ökosystem könnte sich nämlich zeigen: Verteilung und Nachfrage sind genauso wertvoll wie die Technologie selbst – und genau auf diese Rolle setzt Uber.
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Uber verlagert seine Strategie bei autonomen Fahrzeugen von eigener Technologie hin zu einer Plattform, auf der verschiedene Robotaxi‑Anbieter ihre Flotten über die Uber‑App anbieten können.
Uber verlagert seine Strategie bei autonomen Fahrzeugen von eigener Technologie hin zu einer Plattform, auf der verschiedene Robotaxi‑Anbieter ihre Flotten über die Uber‑App anbieten können. Travis Kalanicks neues Robotikunternehmen Atoms – entstanden aus seinem CloudKitchens‑Imperium – könnte Technologien für Logistik, Robotik oder autonome Fahrzeuge entwickeln, die zu Ubers Plattform passen.
Eine mögliche Zusammenarbeit ist bemerkenswert, weil Kalanick 2017 nach massiven Skandalen und Investoren‑Druck als Uber‑CEO zurücktrat – doch im globalen Robotaxi‑Wettlauf rücken strategische Partnerschaften wieder i...