Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan. Nach einem Angriff auf den Markt Tanqonj in Nyala am 26.
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Forschungsantwort

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Drohnenangriffe fordern im Sudan immer mehr zivile Opfer. Das UN-Menschenrechtsbüro dokumentierte allein in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte. Die Angriffe wurden sowohl den sudanesischen Streitkräften (SAF) als auch den Rapid Support Forces (RSF), einer paramilitärischen Konfliktpartei, zugeschrieben. 6
7 Ein Angriff auf einen Markt in Nyala am 26. Oktober zeigt, wie schwer es ist, das Ausmaß einzelner Attacken verlässlich festzustellen: Die gemeldeten Opferzahlen unterscheiden sich deutlich.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte am 31. Oktober die zunehmenden Drohnenangriffe und ihre verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben seines Sprechers wurden bei Angriffen im Sudan und in Abyei Hunderte Menschen getötet, darunter Frauen und Kinder. Guterres verlangte, Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen und die Kampfhandlungen sofort einzustellen. 1
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Laut UN trafen Drohnen im Oktober unter anderem Wohnhäuser, Märkte, Krankenhäuser, Orte für Vertriebene, Kraftwerke und Wasserquellen. Die Angriffe wurden beiden Konfliktparteien zugeschrieben. 6
7 Auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk verurteilte die Eskalation.
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Am Abend des 26. Oktober, gegen 20 Uhr, traf eine Drohne den Tanqonj-Markt im Stadtviertel Doumaya in Nyala. Die Stadt ist die Hauptstadt des Bundesstaats Süddarfur und gilt als Hochburg der RSF. Berichte machten die sudanesische Armee für den Angriff verantwortlich. 2
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Die gemeldeten Opferzahlen unterscheiden sich und beziehen sich auf verschiedene Erhebungen:
Diese Angaben lassen sich nicht direkt miteinander gleichsetzen: Die Zahl der in einem Krankenhaus aufgenommenen Menschen muss nicht der Gesamtzahl der Opfer entsprechen. Eine unabhängig bestätigte abschließende Opferbilanz liegt in den verfügbaren Berichten nicht vor. 9
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Der Markt wurde als stark besucht beschrieben; dort hielten sich auch Kämpfer der paramilitärischen Kräfte auf. Emergency Lawyers zufolge waren die meisten Opfer Frauen und Kinder. 5 Diese Angaben klären weder die genaue Zahl der Getöteten noch unabhängig, wer den Angriff ausgeführt hat.
Die UN-Zahl von mindestens 306 Toten bezieht sich auf Drohnenangriffe im Sudan während der ersten drei Oktoberwochen – nicht allein auf den Angriff in Nyala. Zu den dokumentierten Zielen zählten auch zivile Orte und wichtige Infrastruktur. 6
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Unabhängig davon untersucht eine UN-Mission einen gemeldeten Drohnenangriff auf einen Markt in Abyei am 19. Oktober. Laut UN sollen dabei mindestens 80 Menschen getötet worden sein; der Angriff sei Berichten zufolge von Kräften der sudanesischen Militärregierung ausgeführt worden. 33 Ein anderer Bericht nennt eine lokale Opferzahl von mehr als 150 und berichtet, die sudanesische Regierung habe eine Beteiligung der Armee bestritten. Die Angaben unterscheiden sich somit sowohl bei der Opferzahl als auch bei der Zuschreibung der Verantwortung.
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Die verfügbaren Berichte zeichnen das Bild einer Reihe tödlicher Drohnenangriffe. Für die ersten drei Oktoberwochen dokumentiert die UN mindestens 306 Tote im Sudan. Guterres forderte, Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen und die Kämpfe zu beenden. 1
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Nicht abschließend geklärt sind die endgültige Opferzahl und die Verantwortung für den Angriff auf den Markt in Nyala. Auch die Berichte über Angriffe und Ermittlungen an anderen Orten betreffen jeweils eigene Vorfälle: Sie sind weder mit dem Angriff in Nyala noch mit der landesweiten UN-Zählung für Oktober gleichzusetzen.
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Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan.
Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan. Nach einem Angriff auf den Markt Tanqonj in Nyala am 26. Oktober reichen die gemeldeten Todeszahlen von 21 bis 102; eine unabhängig bestätigte Gesamtzahl liegt nicht vor.
António Guterres verurteilte am 31. Oktober die eskalierenden Angriffe und forderte Schutz für Zivilisten und wichtige Infrastruktur sowie ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen.
Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan. Nach einem Angriff auf den Markt Tanqonj in Nyala am 26.
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Drohnenangriffe fordern im Sudan immer mehr zivile Opfer. Das UN-Menschenrechtsbüro dokumentierte allein in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte. Die Angriffe wurden sowohl den sudanesischen Streitkräften (SAF) als auch den Rapid Support Forces (RSF), einer paramilitärischen Konfliktpartei, zugeschrieben. 6
7 Ein Angriff auf einen Markt in Nyala am 26. Oktober zeigt, wie schwer es ist, das Ausmaß einzelner Attacken verlässlich festzustellen: Die gemeldeten Opferzahlen unterscheiden sich deutlich.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte am 31. Oktober die zunehmenden Drohnenangriffe und ihre verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben seines Sprechers wurden bei Angriffen im Sudan und in Abyei Hunderte Menschen getötet, darunter Frauen und Kinder. Guterres verlangte, Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen und die Kampfhandlungen sofort einzustellen. 1
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Laut UN trafen Drohnen im Oktober unter anderem Wohnhäuser, Märkte, Krankenhäuser, Orte für Vertriebene, Kraftwerke und Wasserquellen. Die Angriffe wurden beiden Konfliktparteien zugeschrieben. 6
7 Auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk verurteilte die Eskalation.
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Am Abend des 26. Oktober, gegen 20 Uhr, traf eine Drohne den Tanqonj-Markt im Stadtviertel Doumaya in Nyala. Die Stadt ist die Hauptstadt des Bundesstaats Süddarfur und gilt als Hochburg der RSF. Berichte machten die sudanesische Armee für den Angriff verantwortlich. 2
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Die gemeldeten Opferzahlen unterscheiden sich und beziehen sich auf verschiedene Erhebungen:
Diese Angaben lassen sich nicht direkt miteinander gleichsetzen: Die Zahl der in einem Krankenhaus aufgenommenen Menschen muss nicht der Gesamtzahl der Opfer entsprechen. Eine unabhängig bestätigte abschließende Opferbilanz liegt in den verfügbaren Berichten nicht vor. 9
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Der Markt wurde als stark besucht beschrieben; dort hielten sich auch Kämpfer der paramilitärischen Kräfte auf. Emergency Lawyers zufolge waren die meisten Opfer Frauen und Kinder. 5 Diese Angaben klären weder die genaue Zahl der Getöteten noch unabhängig, wer den Angriff ausgeführt hat.
Die UN-Zahl von mindestens 306 Toten bezieht sich auf Drohnenangriffe im Sudan während der ersten drei Oktoberwochen – nicht allein auf den Angriff in Nyala. Zu den dokumentierten Zielen zählten auch zivile Orte und wichtige Infrastruktur. 6
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Unabhängig davon untersucht eine UN-Mission einen gemeldeten Drohnenangriff auf einen Markt in Abyei am 19. Oktober. Laut UN sollen dabei mindestens 80 Menschen getötet worden sein; der Angriff sei Berichten zufolge von Kräften der sudanesischen Militärregierung ausgeführt worden. 33 Ein anderer Bericht nennt eine lokale Opferzahl von mehr als 150 und berichtet, die sudanesische Regierung habe eine Beteiligung der Armee bestritten. Die Angaben unterscheiden sich somit sowohl bei der Opferzahl als auch bei der Zuschreibung der Verantwortung.
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Die verfügbaren Berichte zeichnen das Bild einer Reihe tödlicher Drohnenangriffe. Für die ersten drei Oktoberwochen dokumentiert die UN mindestens 306 Tote im Sudan. Guterres forderte, Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen und die Kämpfe zu beenden. 1
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Nicht abschließend geklärt sind die endgültige Opferzahl und die Verantwortung für den Angriff auf den Markt in Nyala. Auch die Berichte über Angriffe und Ermittlungen an anderen Orten betreffen jeweils eigene Vorfälle: Sie sind weder mit dem Angriff in Nyala noch mit der landesweiten UN-Zählung für Oktober gleichzusetzen.
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Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan.
Das UN Menschenrechtsbüro dokumentierte in den ersten drei Oktoberwochen mindestens 306 Tote und Hunderte Verletzte durch Drohnenangriffe im Sudan. Nach einem Angriff auf den Markt Tanqonj in Nyala am 26. Oktober reichen die gemeldeten Todeszahlen von 21 bis 102; eine unabhängig bestätigte Gesamtzahl liegt nicht vor.
António Guterres verurteilte am 31. Oktober die eskalierenden Angriffe und forderte Schutz für Zivilisten und wichtige Infrastruktur sowie ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen.