Rund 15,26 Millionen BTC – etwa 77 % des Umlaufangebots – werden derzeit von Langzeitinvestoren gehalten, der höchste Wert seit August 2025. Diese Investoren haben im letzten Monat etwa 316.000 BTC hinzugefügt, was auf anhaltende Akkumulation und geringeren Verkaufsdruck hindeutet.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does the recent rise in Bitcoin long-term holder supply to about 15.26 million BTC (around 77% of circulating supply) indicate about in. Article summary: The rise in Bitcoin long-term holder supply to about 15.26 million BTC, or roughly 77% of circulating supply, is a bullish structural signal: more coins appear to be moving into “strong hands,” reducing liquid supply and. Topic tags: general, general web, user generated, government. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Bitcoin held by so-called conviction buyers has surged to nearly 4 million BTC, a roughly 300% increase since late 2025," source context "Bitcoin's available supply is shrinking as long-term holding hits record 4 million BTC" Reference image 2: visual subject "Bitcoin held by so-called conviction buye
Bitcoin erlebt erneut eine Veränderung in seiner Angebotsstruktur. On‑Chain‑Daten zeigen, dass sogenannte Long‑Term Holder mittlerweile etwa 15,26 Millionen BTC halten – rund 77 % des zirkulierenden Angebots. Das ist der höchste Wert seit August 2025.
Für viele Marktbeobachter ist das ein Hinweis auf zunehmende Überzeugung unter Investoren – und auf ein schrumpfendes Angebot an frei handelbaren Coins. Historisch hat eine solche Entwicklung oft die Grundlage für stärkere Preisbewegungen gelegt, sobald die Nachfrage anzieht.
Gleichzeitig bleibt ein externer Faktor entscheidend: die Geldpolitik der US‑Notenbank (Federal Reserve). Ihre Zinssignale bestimmen maßgeblich die globale Liquidität und damit auch die Stimmung im Kryptomarkt.
Als Long‑Term Holder gelten üblicherweise Wallets, die ihre Bitcoins mindestens etwa 155 Tage nicht bewegt haben. Diese Gruppe gilt im Markt als besonders überzeugt und reagiert deutlich weniger auf kurzfristige Preisschwankungen.
Aktuelle Daten zeigen, dass diese Investoren in den vergangenen 30 Tagen rund 316.000 BTC zusätzlich akkumuliert haben. Dadurch stieg der Bestand langfristig gehaltener Coins auf etwa 15,26 Millionen BTC.
Je mehr Bitcoin langfristig „eingelagert“ wird, desto weniger Coins stehen aktiv auf dem Markt zum Handel bereit. Damit verändert sich die Angebotsstruktur zugunsten knapper Liquidität.
Der Anstieg des Long‑Term‑Holder‑Bestands deutet auch darauf hin, dass große und geduldige Marktteilnehmer – oft als „Wale“ bezeichnet – weiter akkumulieren.
Mehrere On‑Chain‑Signale stützen diese Interpretation:
Wenn große Investoren Coins vom Markt aufnehmen statt sie auf Börsen zu transferieren, sinkt der kurzfristige Verkaufsdruck.
Historisch tauchte dieses Muster häufig in Phasen auf, in denen Bitcoin von kurzfristigen Tradern in die Hände langfristiger Investoren überging – oft ein Vorläufer stärkerer Marktzyklen, sobald neue Nachfrage entsteht.
Wenn ein immer größerer Anteil des Bitcoin‑Angebots langfristig gehalten wird, schrumpft der Teil, der tatsächlich aktiv gehandelt wird. Analysten sprechen dann häufig von einem Liquiditätsengpass oder einer Verknappung des Angebots.
Die Logik dahinter ist einfach: Wenn die Nachfrage steigt, während weniger Coins frei verfügbar sind, können Preisbewegungen schneller und stärker ausfallen.
Allerdings garantiert eine knapper werdende Liquidität allein keinen sofortigen Preisanstieg. Der Markt wird weiterhin stark von Makrobedingungen, Derivatemärkten und der globalen Liquidität beeinflusst.
Trotz positiver On‑Chain‑Signale bewegt sich Bitcoin inzwischen oft ähnlich wie andere risikoreiche Anlageklassen – stark beeinflusst von der globalen Geldpolitik.
Besonders aufmerksam verfolgen Investoren die Protokolle der Sitzungen des Offenmarktausschusses der Federal Reserve (FOMC) sowie Hinweise auf zukünftige Zinsschritte. Diese geben Einblick, wie die Notenbank die wirtschaftliche Lage bewertet.
Aktuelle Einschätzungen von Analysten deuten darauf hin, dass sich die Erwartungen an Zinssenkungen verschieben könnten – hin zu einer längeren Phase restriktiver Geldpolitik.
Das ist relevant für Kryptowährungen, weil:
Historisch zeigte sich, dass Zinssenkungen oder expansivere Geldpolitik das Interesse an Kryptowährungen häufig verstärken.
Derzeit treffen zwei gegenläufige Dynamiken aufeinander.
On‑Chain‑Fundamentaldaten:
Makroökonomisches Umfeld:
Sollten kommende Fed‑Signale auf eine lockerere Geldpolitik hindeuten, könnte die knapper werdende Angebotsstruktur die Aufwärtsdynamik von Bitcoin verstärken. Bleibt die Notenbank dagegen bei einem „higher‑for‑longer“-Kurs, könnten makroökonomische Gegenwinde den Markt trotz starker Akkumulation vorerst ausbremsen.
Dass 15,26 Millionen BTC – etwa 77 % des Umlaufangebots – von Langzeitinvestoren gehalten werden, zeigt eine wachsende Überzeugung innerhalb des Bitcoin‑Ökosystems und deutet auf eine potenziell knapper werdende Marktliquidität hin.
Diese strukturelle Entwicklung gilt langfristig als bullisches Signal. Kurzfristig bleibt der Kryptomarkt jedoch stark von makroökonomischen Faktoren abhängig – insbesondere von der Geldpolitik der Federal Reserve und den Erwartungen an zukünftige Zinsen.
Kurz gesagt: Die Angebotsseite sieht zunehmend bullish aus. Doch wann sich diese Dynamik vollständig im Preis widerspiegelt, könnte weiterhin stark von den Signalen der Fed abhängen.
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Rund 15,26 Millionen BTC – etwa 77 % des Umlaufangebots – werden derzeit von Langzeitinvestoren gehalten, der höchste Wert seit August 2025.
Rund 15,26 Millionen BTC – etwa 77 % des Umlaufangebots – werden derzeit von Langzeitinvestoren gehalten, der höchste Wert seit August 2025. Diese Investoren haben im letzten Monat etwa 316.000 BTC hinzugefügt, was auf anhaltende Akkumulation und geringeren Verkaufsdruck hindeutet.
Sollten Fed‑Protokolle eine länger restriktive Zinspolitik signalisieren, könnte makroökonomischer Druck kurzfristig stärker wirken als der bullische Angebotsengpass.