Mehr als 71 Prozent des Bitcoin Angebots liegen laut Analysen im nicht realisierten Gewinn. Die höhere Profitabilität kann nahe früherer Hochs zugleich Verkaufsdruck erzeugen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does the latest Bitcoin market analysis suggest about whether a new bull market has begun, given that more than 71% of circulating supp. Article summary: The evidence supports a cautiously bullish transition, not confirmation that a durable new bull market has begun. Bitcoin’s on-chain setup and restrained volatility are constructive, but the signal remains highly price-s. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Mehr als 71 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots liegen derzeit im nicht realisierten Gewinn. Das verbessert das On-Chain-Bild deutlich – doch als Bestätigung eines neuen, dauerhaften Bullenmarkts reicht dieser Wert nicht aus.
Die sachlichere Einordnung lautet: Bitcoin befindet sich in einer Konsolidierung mit positiver Tendenz. Die Profitabilität der Halter ist gestiegen, die Volatilität ist ungewöhnlich niedrig und institutionelle Nachfrage ist zeitweise zurückgekehrt. Gleichzeitig wird der Markt darauf angewiesen sein, dass Käufer weiter nachkommen, sobald Anleger an frühere Kursniveaus gelangen, an denen sie Gewinne mitnehmen oder verlustfrei aussteigen könnten.
Die Kennzahl „Supply in Profit“ misst den Anteil der umlaufenden Bitcoin, deren letzte Bewegung auf der Blockchain zu einem niedrigeren Preis als dem aktuellen erfolgte. Laut Bitfinex-Analysten liegen mehr als 71 Prozent des Angebots im nicht realisierten Gewinn. Damit nähert sich der Wert dem historischen Durchschnitt von 74,7 Prozent, der in der Vergangenheit häufig mit Übergängen vom Bären- zum Bullenmarkt zusammenfiel.3
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Das ist eine spürbare Verbesserung der Marktstruktur. Während der Bitcoin-Konsolidierung im Mai bei Kursen oberhalb von 82.500 US-Dollar nur etwa 67 Prozent des Angebots profitabel waren, lag der Anteil bei vergleichbaren Kursniveaus später bei mehr als 71 Prozent.3
8 Vereinfacht gesagt: Mehr Anleger sind wieder im Plus.
Der Wert ist jedoch ein Kontextsignal, kein Startschuss. Die Nähe zu 74,7 Prozent garantiert weder einen Ausbruch noch sagt sie etwas über dessen Zeitpunkt aus. Zudem reagiert die Kennzahl direkt auf Kursbewegungen: Ein kurzer Anstieg kann das Bild schnell verbessern, ein moderater Rücksetzer es ebenso rasch wieder eintrüben. Aussagekräftiger als eine einzelne Messung sind eine stabile Kursakzeptanz auf höherem Niveau und dauerhaft tragfähige Nachfrage.
Steigende Profitabilität hat eine Kehrseite. Je mehr Bitcoin im Gewinn liegen, desto mehr Halter können bei einem erneuten Test lokaler Höchststände verkaufen. Bitfinex spricht deshalb von einem größeren Reservoir an potenzieller Verkaufsliquidität auf diesen Niveaus.3
Zugleich gibt es weiterhin eine große Gruppe mit Buchverlusten. Berichte auf Basis von CryptoQuant-Daten bezifferten Ende August das noch im Minus liegende investierte Kapital auf rund 617 Milliarden US-Dollar.4
5 Steigt Bitcoin in Richtung der Einstandspreise dieser Anleger, könnten einige schlicht bei null aussteigen. Das schließt eine Rally nicht aus – bedeutet aber, dass neue Nachfrage das Angebot absorbieren muss.
Ein Vorstoß über die jüngste Zone zwischen 80.000 und 82.500 US-Dollar wäre deshalb wesentlich überzeugender, wenn Bitcoin dieses Niveau anschließend auch halten kann, statt nur kurz darüber zu springen.
Die realisierte Einmonats-Volatilität von Bitcoin lag Berichten zufolge nahe historischer Tiefstände. Glassnode führt die gedämpfte Schwankung vor allem darauf zurück, dass langfristige Halter ihre Coins nicht auf den Markt bringen – und weniger auf Veränderungen bei Marktkapitalisierung, offenem Interesse im Derivatemarkt oder Finanzierungsraten.2
Das kann konstruktiv sein: Wenn viele Coins fest in langfristigen Händen liegen, steht bei steigender Nachfrage weniger unmittelbar handelbares Angebot bereit. Niedrige Volatilität allein verrät jedoch nicht, ob die nächste größere Bewegung nach oben oder unten erfolgt. Sie zeigt vor allem eine Verdichtung – und macht die Bedingungen wichtig, die diese Phase auflösen könnten.
Analyst Willy Woo sieht in der möglichen Abkopplung von Bitcoin von US-Aktien eine Parallele zu 2015 – also zu der Phase vor dem Bitcoin-Bullenmarkt von 2017. Der CryptoQuant-Beitragende Darkfost widersprach: Seine Messung zeigte bis Juli 2026 weiterhin eine positive Korrelation zwischen Bitcoin und dem S&P 500.51
Der Konflikt dreht sich vor allem um Methodik und Betrachtungszeitraum. Damit ist die vermeintliche Abkopplung keine belastbare, unabhängige Bestätigung für einen neuen Bullenmarkt. Sie bleibt höchstens eine These, die zusammen mit Kursverhalten, Liquidität und Nachfrage beobachtet werden sollte.
Weniger eine einzelne Schwelle als das Zusammenspiel mehrerer Faktoren dürfte jetzt entscheidend sein:
Es gibt auch ein klar bärisches Alternativszenario. Analyst CryptoCon hält die jüngste Erholung für einen möglichen Fehlstart eines Bullenmarkts. Nach seinem Halving-Zyklus-Modell könnte ein endgültiges Zyklustief erst zwischen November 2026 und Januar 2027 erreicht werden.21
28 Das ist eine Analystenmeinung, keine bestätigte Prognose. Sie unterstreicht aber, warum die aktuelle Erholung nicht allein wegen besserer Profitabilitätsdaten als bestätigt gelten sollte.
Der Wert von mehr als 71 Prozent „Supply in Profit“ spricht für eine vorsichtig bullische Lesart: Bitcoin hat einen Teil seiner On-Chain-Struktur repariert und nähert sich einem Bereich, der historisch mit Regimewechseln verbunden war.
Eine Bestätigung für einen neuen Bullenmarkt ist das aber nicht. Dafür bräuchte es anhaltende Nachfrage, einen Ausbruch über den jüngsten Widerstandsbereich, der Bestand hat, sowie genügend Kaufkraft, um Verkaufsdruck von Anlegern im Gewinn oder nahe ihrer Einstandskurse aufzunehmen. Bis dahin ist „Konsolidierung mit positiver Tendenz“ die stärker datenbasierte Beschreibung als die Ausrufung eines bereits begonnenen Bullenmarkts.
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Mehr als 71 Prozent des Bitcoin Angebots liegen laut Analysen im nicht realisierten Gewinn.
Mehr als 71 Prozent des Bitcoin Angebots liegen laut Analysen im nicht realisierten Gewinn. Die höhere Profitabilität kann nahe früherer Hochs zugleich Verkaufsdruck erzeugen.
Entscheidend sind anhaltende Zuflüsse in US Spot Bitcoin ETFs, Makroimpulse und ein nachhaltiger Anstieg über die Zone von 80.000 bis 82.500 US Dollar.[3][40]