Wer bereits einen HomePod besitzt, sollte aus dem Fund vor allem eines nicht herauslesen: dass Siri AI bald per Update auf dem eigenen Lautsprecher verfügbar sein wird. Die Hinweise stammen aus einer berichteten Codeanalyse von HomePod Software 27, auch audioOS 27 genannt – nicht aus einer Ankündigung von Apple. Auf vorhandenen HomePods ist Siri AI derzeit nicht aktiv.
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Was im Code stecken soll
Der Softwareforscher pdfu berichtet, in HomePod Software 27 das System „Linwood“ gefunden zu haben, das hinter Siri AI stehen soll. Außerdem nennt er neue Siri-Töne und überarbeitete Statusleuchten, bei denen Weiß, Blau und Orange im Vordergrund stehen. Die Farben entsprächen dem Erscheinungsbild von Siri AI auf anderen Geräten. Das sind Hinweise auf eine mögliche Gestaltung der Assistenz auf dem HomePod – keine Bestätigung dafür, wie eine fertige Funktion aussehen oder arbeiten wird.
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Weshalb der Fund auffällt
Apple stellte Siri AI am 8. Juni 2026 auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC als gesprächigere, von Apple Intelligence unterstützte Version von Siri vor. Zum Start der Einführung im September nannte Apple iPhone, iPad, Mac, Apple Watch und Apple Vision Pro, kündigte aber keine HomePod-Unterstützung an.
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Das veröffentlichte HomePod-Update brachte stattdessen Unterstützung für AutoMix bei Apple Music und Verbesserungen bei AirPlay, Apples Technik zur drahtlosen Medienübertragung. Dass der gemeldete Linwood-Code in der Software steckt, bedeutet also nicht, dass Siri AI für Nutzerinnen und Nutzer schon freigeschaltet ist.
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Braucht Siri AI einen neuen HomePod?
Das ist noch unklar. Weil Software 27 bereits verfügbar ist, Siri AI auf aktuellen Lautsprechern aber nicht, kommt neue Hardware als Voraussetzung infrage. Belegt ist diese Voraussetzung damit nicht. Berichte sprechen auch über einen künftigen HomePod mini, Apple TV und eine Zentrale für das vernetzte Zuhause. Keines dieser Geräte ist jedoch als Startgerät für Siri AI auf dem HomePod bestätigt.
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Apple hat weder einen Termin für Siri AI auf dem HomePod noch kompatible Lautsprechermodelle oder einen Preis für ein möglicherweise damit verbundenes neues Gerät bekannt gegeben. Bis dahin ist der Codefund ein Zeichen für Entwicklungsarbeit – keine Zusage für ein Upgrade vorhandener HomePods.
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