Ein am 5. Mai 2026 veröffentlichtes Samsung Patent (eingereicht am 2. Besonders ungewöhnlich: Das rückseitige Kameramodul sitzt auf dem beweglichen Teil des Gehäuses und verschiebt sich mit dem ausfahrenden Rahmen.

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does Samsung’s newly surfaced patent reveal about its concept for a rollable smartphone—including how the sliding display expands sidew. Article summary: Samsung’s surfaced patent points to a rollable phone that stays phone-sized when closed, then extends sideways so the flexible display creates a wider, tablet-like canvas. The standout idea is that the rear camera block . Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Android Headlines / Samsung News / Samsung’s Wild Rollable Phone Patent Shows an Ingenious Hidden Camera Trick. # Samsung’s Wild Rollable Phone Patent Shows an Ingenious Hidden Cam" source context "Samsung Wild Rollable Phone with a Camera Trick: Patent" Reference image 2: visual subject "# Samsung Patent Describ
Samsung experimentiert weiterhin mit neuen Smartphone‑Formfaktoren jenseits klassischer Foldables. Ein kürzlich entdecktes Patent beschreibt ein Smartphone mit ausrollbarem Display, das im geschlossenen Zustand wie ein gewöhnliches Handy aussieht, sich aber seitlich zu einem deutlich breiteren Bildschirm ausziehen lässt.
Die Skizzen zeigen außerdem eine ungewöhnliche technische Lösung: Das Kameramodul auf der Rückseite bewegt sich mit dem ausfahrenden Gehäuseteil mit, statt fest auf der Rückseite zu sitzen.
Trotz der detaillierten Zeichnungen handelt es sich bislang nur um eine Patentanmeldung – also eher um einen Blick in Samsungs Entwicklungsabteilung als um eine bestätigte Produktankündigung.
Der Kern der Idee ist ein horizontal ausrollbares OLED‑Display. Im kompakten Zustand hat das Gerät die Größe eines normalen Smartphones. Zieht man das Display heraus, erweitert sich die Bildschirmbreite und das Gerät verwandelt sich in eine Art Mini‑Tablet.
Damit unterscheidet sich das Konzept von den heute bekannten Foldables wie der Galaxy‑Z‑Fold‑Reihe. Statt das Gerät aufzuklappen – was zusätzliche Dicke und oft eine sichtbare Falz verursacht – rollt sich der flexible Bildschirm aus dem Inneren des Gehäuses heraus. Das könnte ein schlankeres Design ermöglichen und gleichzeitig mehr Bildschirmfläche bieten.
Den Patentzeichnungen zufolge besteht das Gehäuse aus mehreren strukturellen Segmenten. Wenn ein innerer Teil des Rahmens seitlich herausgleitet, wird das flexible Display aus dem Inneren des Geräts abgewickelt und vergrößert so die sichtbare Fläche.
Ein besonders auffälliges Detail des Patents ist das bewegliche Kamerasystem.
Statt die Kameras auf einem festen Rückpanel zu montieren, setzt Samsung sie auf den verschiebbaren Teil des Smartphones. Wenn sich das Gehäuse auszieht, wandert das Kameramodul mit nach außen.
Im geschlossenen Zustand sitzen die Linsen in einer Aussparung im Rahmen. Beim Ausziehen des Geräts gleitet das Modul mit dem beweglichen Teil nach außen und bleibt so korrekt im Verhältnis zum restlichen Gehäuse positioniert.
Berichten zufolge könnten außerdem integrierte Sensoren erkennen, wie weit das Display ausgezogen ist. Die Software könnte darauf reagieren und etwa die Benutzeroberfläche oder andere Systemfunktionen dynamisch anpassen.
Die Patentanmeldung beschreibt offenbar zwei Varianten eines ausrollbaren Smartphones.
Die erste Version entspricht der klassischen Rollable‑Idee: Ein Smartphone im üblichen Format, dessen Bildschirm sich seitlich erweitern lässt, sodass mehr Platz für Apps, Videos oder Multitasking entsteht.
Die zweite Variante ist deutlich ungewöhnlicher. Hier bleibt ein großer Teil des flexiblen Displays im geschlossenen Zustand komplett im Gehäuse verborgen. Erst beim Herausziehen rollt der Bildschirm sichtbar aus – was ihn besser vor Kratzern oder Beschädigungen schützen könnte.
Beide Ansätze verfolgen dasselbe Ziel: ein Gerät, das kompakt genug für die Hosentasche bleibt, aber bei Bedarf deutlich mehr Bildschirmfläche bietet.
Das Patent wurde am 5. Mai 2026 veröffentlicht, geht aber auf eine ursprüngliche Anmeldung vom 2. Juni 2023 zurück.
Solche zeitlichen Abstände sind bei Patenten üblich, da Veröffentlichungen häufig erst nach Prüfverfahren durch die jeweiligen Patentämter erfolgen.
Auch wenn die Zeichnungen detailliert wirken, bedeutet eine Patentanmeldung nicht automatisch, dass Samsung ein solches Gerät tatsächlich bauen wird.
Unternehmen sichern sich häufig Patente für experimentelle Ideen oder mögliche zukünftige Technologien. Viele dieser Konzepte schaffen es nie in die Serienproduktion.
Samsung hat jedoch bereits ähnliche Ideen öffentlich gezeigt. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2026 in Barcelona präsentierte das Unternehmen beispielsweise ein „Mobile Slidable“-Konzept, dessen Bildschirm sich von etwa 5,1 auf 6,7 Zoll vergrößern lässt.
Der Schritt von einem Prototyp oder Patent zu einem verkaufsfertigen Smartphone ist allerdings groß. Hersteller müssen unter anderem folgende Herausforderungen lösen:
Selbst wenn dieses konkrete Design nie auf den Markt kommt, zeigt das Patent klar, wohin Samsungs Forschung zielt: Smartphones, deren Größe sich dynamisch anpassen lässt.
Rollbare oder ausziehbare Displays könnten langfristig eine Art Mittelweg zwischen klassischen Smartphones und Tablets bilden – ohne die Dicke oder sichtbaren Faltkanten heutiger Foldables.
Vorerst bleibt das Konzept jedoch genau das: ein faszinierender Ausblick darauf, wie Smartphones der Zukunft aussehen könnten.
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Ein am 5. Mai 2026 veröffentlichtes Samsung Patent (eingereicht am 2.
Ein am 5. Mai 2026 veröffentlichtes Samsung Patent (eingereicht am 2. Besonders ungewöhnlich: Das rückseitige Kameramodul sitzt auf dem beweglichen Teil des Gehäuses und verschiebt sich mit dem ausfahrenden Rahmen.
Die Patentschrift beschreibt zwei verschiedene Rollable Designs – dennoch ist unklar, ob daraus jemals ein Serienprodukt wird.