Anthropic lag im Juli 2026 bei den zahlenden Geschäftskunden von Ramp mit 43,5 Prozent vor OpenAI mit 39,7 Prozent. Der Anteil der Ramp Unternehmen, die für KI Dienste bezahlen, stieg von 50,4 Prozent im März auf knapp 56 Prozent im Juli.
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does Ramp’s data on more than 70,000 U.S. businesses reveal about the changing competition between OpenAI and Anthropic among paying co. Article summary: Ramp’s data suggests that Anthropic still led OpenAI among its U.S. business customers in July, but OpenAI had begun growing faster in Q3 to date—evidence of a fluid contest rather than a settled enterprise-AI market. Th. Topic tags: general, general web, user generated, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Die neuesten Auswertungen der Unternehmensausgaben von Ramp zeigen ein enges und wechselhaftes Rennen zwischen OpenAI und Anthropic. Anthropic hatte im Juli 2026 unter den zahlenden Geschäftskunden von Ramp weiterhin den größeren Anteil. OpenAI legte im bisherigen dritten Quartal jedoch schneller zu. Das ist ein frühes Signal zur Nutzung – kein abschließendes Urteil über den gesamten US-Markt für Unternehmens-KI. 367
Anthropic zog bei den zahlenden Geschäftskunden von Ramp erstmals im Mai an OpenAI vorbei. Damals bezahlten rund 41 Prozent der Ramp-Unternehmen für Anthropic, verglichen mit etwa 39 Prozent für OpenAI. 5
Im Juli stieg Anthropics Anteil auf 43,5 Prozent. OpenAI kam auf 39,7 Prozent. Damit betrug der Vorsprung 3,8 Prozentpunkte. 31314
Wichtig ist, was diese Werte messen: den Anteil der Ramp-Unternehmen, die jeweils für einen Anbieter bezahlen. Es handelt sich nicht um sich gegenseitig ausschließende Umsatzanteile. Ein Unternehmen kann gleichzeitig Anthropic und OpenAI nutzen – etwa verschiedene Modelle für Programmierung, Recherche, Kundenservice oder interne Arbeitsabläufe.
Anthropic lag in den neuesten vollständigen Monatsdaten zwar noch vorne. Nach Angaben von Ramp gewann OpenAI im bisherigen dritten Quartal aber schneller zahlende Geschäftskunden hinzu als Anthropic. Der Abstand aus dem Juli muss daher kein dauerhaftes Ranking sein. 67
Die Daten erzählen somit zwei Geschichten zugleich:
Eine genaue Wachstumsrate für das dritte Quartal liegt in den hier vorliegenden Quellen für keinen der beiden Anbieter vor. Die Daten zeigen deshalb eher eine Richtung als eine belastbare Prognose darüber, wer als Nächstes führt.
Die modellbezogenen Daten von Ramp liefern Hinweise darauf, warum OpenAI wieder an Schwung gewinnen könnte. Sie beweisen allerdings keinen direkten Zusammenhang.
Im Juli entfielen bei OpenAI 25 Prozent der gekauften Tokens und 23 Prozent der Modellausgaben auf GPT-5.6 Sol. Anthropics neues Modell Fable 5 kam dagegen auf 6 Prozent der Anthropic-Tokens und 11,4 Prozent der Ausgaben für Anthropic-Modelle. Die zugerechneten Ausgaben für Fable 5 lagen damit bei rund 75 Prozent des Sol-Niveaus. 317
Eine mögliche Erklärung: Entwickler und Unternehmen berücksichtigen neben Benchmark-Ergebnissen auch Kosten und Bedienbarkeit. Im Vergleich von Ramp war Fable 5 deutlich teurer als Sol, obwohl Fable in einigen Tests die stärkere gemeldete Leistung zeigte. 3
Auch der Umgang mit Daten kann für bestimmte Unternehmenskunden eine Rolle spielen. Berichten zufolge mussten Geschäftskunden bei Anthropics fortschrittlichsten Modellen Daten 30 Tage lang speichern. Das Unternehmen plante später ein System, mit dem Kunden die Speicherung auf ihrer eigenen Cloud-Infrastruktur kontrollieren können. 3233
Für regulierte oder besonders datenschutzsensible Organisationen könnte diese Vorgabe ein Nachteil sein. Als nachgewiesene Erklärung für die Ramp-Zahlen sollte sie jedoch nicht gelten. Transaktionsdaten zeigen, wofür Unternehmen bezahlt haben – nicht, ob Preis, Leistung, Datenschutz, Einkaufsvorgaben oder ein anderer Faktor die Entscheidung ausgelöst hat.
Ramp wertet zusammengefasste und anonymisierte Karten- sowie Rechnungszahlungen von mehr als 70.000 US-Unternehmen aus. Das ist ein umfangreicher Datensatz zu Geschäftsausgaben, aber weder eine Vollerhebung aller US-Unternehmen noch ein vollständiges Bild sämtlicher KI-Verträge im Unternehmenssektor. 318
Mehrere Einschränkungen sind bei der Einordnung wichtig:
Zudem unterscheiden sich die veröffentlichten Ramp-Aktualisierungen leicht: Frühere Juli-Zahlen nannten für Anthropic 42,4 Prozent und für OpenAI 39,5 Prozent. Spätere Berichte kamen auf 43,5 beziehungsweise 39,7 Prozent. 1113 Die übergeordnete Aussage bleibt bei beiden Zahlenreihen gleich: Anthropic führte im Juli, während OpenAI im bisherigen dritten Quartal schneller wuchs. Der genaue Prozentwert hängt von Aktualisierungsstand und Methodik ab.
Das Duell findet in einem insgesamt expandierenden Markt für Unternehmens-KI statt. Der Anteil der Ramp-Unternehmen, die für KI-Dienste bezahlten, überschritt im März erstmals die Marke von 50 Prozent und erreichte 50,4 Prozent. 22
Im Juli zahlten bereits knapp 56 Prozent der Ramp-Unternehmen für KI-Dienste. 36 Der Wettbewerb zwischen OpenAI und Anthropic ist daher nicht bloß ein Kampf um einen festen Kundenbestand. Gleichzeitig kommen neue Käufer hinzu, während bestehende Kunden mehrere Anbieter ausprobieren.
Das erklärt auch, warum Nutzungsanteile und Ausgaben unterschiedliche Geschichten erzählen können. Ein Anbieter kann viele neue Kunden gewinnen, ohne den größten Nutzungsanteil zu erreichen. Umgekehrt kann eine kleine Gruppe besonders intensiver Nutzer einen überproportional großen Teil der Modellausgaben verursachen.
Der Aufstieg Anthropics im Mai und das anschließend höhere Wachstumstempo von OpenAI im dritten Quartal sprechen für eine bislang begrenzte Anbieterbindung. Unternehmen scheinen bereit zu sein, Modelle zu testen, mehrere Anbieter parallel einzusetzen oder ihre Entscheidung zu überdenken, wenn sich Leistung, Preise, Datenschutzbedingungen oder Entwicklerwerkzeuge verändern. 67
Das bedeutet nicht, dass die Ausgaben für Unternehmens-KI zurückgehen. Es bedeutet vielmehr, dass die Bindung an einen einzelnen Anbieter noch nicht fest zementiert ist. Für Käufer kann die Auswahl eines Modells daher eher einer laufenden Portfolioentscheidung gleichen als einer endgültigen Festlegung auf ein KI-Labor.
Für OpenAI und Anthropic liefern die Juli-Zahlen noch kein endgültiges Ergebnis. Anthropic hatte in der Ramp-Stichprobe weiterhin die größere Reichweite. OpenAIs jüngere Beschleunigung zeigt jedoch, wie schnell ein neues Modell, ein Preisunterschied oder eine veränderte Datenschutzregel die Kräfteverhältnisse im Unternehmensgeschäft verschieben kann.
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Anthropic lag im Juli 2026 bei den zahlenden Geschäftskunden von Ramp mit 43,5 Prozent vor OpenAI mit 39,7 Prozent.
Anthropic lag im Juli 2026 bei den zahlenden Geschäftskunden von Ramp mit 43,5 Prozent vor OpenAI mit 39,7 Prozent. Der Anteil der Ramp Unternehmen, die für KI Dienste bezahlen, stieg von 50,4 Prozent im März auf knapp 56 Prozent im Juli.
Preis, Modellleistung und Datenschutz könnten OpenAI Auftrieb geben. Die Transaktionsdaten zeigen jedoch nicht, warum Unternehmen Anbieter auswählen oder wechseln.