PancakeSwap setzt bei Perpetual Futures jetzt auf ein Order‑Book
PancakeSwap stellte im Mai 2026 seine Perpetual‑Futures‑Plattform von einem LP‑ und Oracle‑basierten Modell auf ein vollständiges Order‑Book um. Die neue Version bringt Funktionen wie Simple Mode für Ein‑Klick‑Trades sowie Pro Mode mit Limit‑Orders, Stop‑Loss, Cross‑ und Isolated‑Margin und Multi‑Asset‑Collateral.
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PancakeSwap stellte im Mai 2026 seine Perpetual‑Futures‑Plattform von einem LP‑ und Oracle‑basierten Modell auf ein vollständiges Order‑Book um.
Die neue Version bringt Funktionen wie Simple Mode für Ein‑Klick‑Trades sowie Pro Mode mit Limit‑Orders, Stop‑Loss, Cross‑ und Isolated‑Margin und Multi‑Asset‑Collateral.
Der Schritt zielt auf einen schnell wachsenden Markt: On‑Chain‑Perp‑DEXs verarbeiteten 2025 rund 6,7 Billionen US‑Dollar Volumen, während Hyperliquid derzeit etwa 34 % Marktanteil hält.
What does PancakeSwap’s new order book perpetual futures launch involve, how does it differ from its previous oracle-based model, what featuPancakeSwap’s perpetual futures upgrade introduces an order‑book model aimed at delivering centralized‑exchange‑style trading on‑chain.
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Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does PancakeSwap’s new order book perpetual futures launch involve, how does it differ from its previous oracle-based model, what featu. Article summary: PancakeSwap’s new perpetuals launch is a shift toward a full order-book trading system, aiming to make its perps product behave more like a high-performance derivatives exchange rather than an LP-pool/oracle-priced produ. Topic tags: general, documentation, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "# Perpetual Trading V2. In Pancakeswap Perpetuals V2, we've streamlined our interface by **removing the order book and market depth displays**. Instead, our partners Aster have int" source context "Perpetual Trading V2 - PancakeSwap" Reference image 2: visual subject "A colorful infographic display
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Dezentrale Börsen liefern sich zunehmend ein Rennen um den Markt für Perpetual Futures – also unbefristete Derivatekontrakte ohne Ablaufdatum. Im Mai 2026 hat PancakeSwap sein Perpetual‑Produkt grundlegend überarbeitet und dabei eine zentrale technische Änderung vorgenommen: Statt eines Liquiditätspool‑ und Oracle‑basierten Systems nutzt die Plattform nun ein vollständiges Order‑Book‑Handelssystem.
Die Umstellung soll das Trading stärker an klassische Krypto‑Derivatebörsen annähern und PancakeSwap wettbewerbsfähiger gegenüber spezialisierten On‑Chain‑Derivateplattformen wie Hyperliquid machen.
Vom Oracle‑Preis zum Order‑Book
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PancakeSwap stellte im Mai 2026 seine Perpetual‑Futures‑Plattform von einem LP‑ und Oracle‑basierten Modell auf ein vollständiges Order‑Book um.
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PancakeSwap stellte im Mai 2026 seine Perpetual‑Futures‑Plattform von einem LP‑ und Oracle‑basierten Modell auf ein vollständiges Order‑Book um. Die neue Version bringt Funktionen wie Simple Mode für Ein‑Klick‑Trades sowie Pro Mode mit Limit‑Orders, Stop‑Loss, Cross‑ und Isolated‑Margin und Multi‑Asset‑Collateral.
Was soll ich als nächstes in der Praxis tun?
Der Schritt zielt auf einen schnell wachsenden Markt: On‑Chain‑Perp‑DEXs verarbeiteten 2025 rund 6,7 Billionen US‑Dollar Volumen, während Hyperliquid derzeit etwa 34 % Marktanteil hält.
In früheren Versionen der PancakeSwap‑Perpetuals kamen hauptsächlich Liquiditätspools und externe Preis‑Oracles zum Einsatz. Liquiditätsanbieter stellten Kapital bereit, während das Protokoll Referenzpreise aus Oracles nutzte, um Ausführungen und Funding‑Rates zu bestimmen.
Das neue System ersetzt dieses Modell durch ein Central Limit Order Book (CLOB). Trader stellen dabei direkt Kauf‑ und Verkaufsorders ein, und Preise entstehen durch das Matching dieser Orders in Echtzeit – ähnlich wie auf klassischen Börsen.
Diese Architektur bringt mehrere Änderungen mit sich:
Direkte Preisfindung: Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage im Order‑Book statt hauptsächlich durch externe Preisfeeds.
Sichtbare Markttiefe: Trader sehen offene Orders und Liquidität – ein vertrautes Konzept aus zentralisierten Börsen.
Präzisere Ausführung: Order‑Matching ermöglicht engere Spreads und genauere Ein‑ und Ausstiegspunkte als viele Pool‑basierte Designs.
Viele moderne On‑Chain‑Derivateplattformen verfolgen genau dieses Ziel: die Handelsqualität zentralisierter Börsen zu erreichen, während Abwicklung und Verwahrung weiterhin dezentral bleiben.
Neue Funktionen für Trader
Mit dem Upgrade führt PancakeSwap mehrere Funktionen ein, die sowohl Einsteiger als auch professionelle Trader ansprechen sollen.
Simple Mode
Der Simple Mode ermöglicht es, Long‑ oder Short‑Positionen mit einem Klick zu eröffnen oder zu schließen. Vorgegebene Positionsgrößen vereinfachen den Einstieg für Nutzer, die sich nicht mit komplexen Margin‑Einstellungen oder Ordertypen beschäftigen möchten.
Pro Mode
Erfahrene Trader können in den Pro Mode wechseln. Dort stehen Funktionen zur Verfügung, die man aus professionellen Derivateplattformen kennt:
Limit‑Orders und Stop‑Loss‑Orders
Cross‑Margin und Isolated‑Margin
Multi‑Asset‑Collateral
Erweiterte Positionsverwaltung
Für einige Handelspaare wird zudem hoher Hebel – Berichten zufolge bis zu 200× bei großen Assets wie Bitcoin – unterstützt, was die Plattform stärker an zentralisierte Derivatebörsen heranführt.
Ein Markt mit Billionen‑Volumen
Der Hintergrund dieser technischen Umstellung ist ein rasant wachsender Markt. Dezentrale Börsen für Perpetual Futures verarbeiteten im Jahr 2025 rund 6,7 Billionen US‑Dollar Handelsvolumen.
Auch nach einer Abkühlung bleibt der Markt enorm groß. Laut Daten von DeFiLlama lag das monatliche Volumen auf Perp‑DEXs im März 2026 bei etwa 699 Milliarden US‑Dollar, nachdem im Oktober 2025 noch rund 1,36 Billionen erreicht wurden.
Hyperliquid als Maßstab
Ein Großteil dieses Marktes wird derzeit von Hyperliquid dominiert. Die Plattform betreibt eine vollständig on‑chain laufende Order‑Book‑Derivatebörse, optimiert für hohe Geschwindigkeit und geringe Latenz.
Die Größenordnung zeigt, warum Konkurrenten reagieren:
etwa 185,5 Milliarden US‑Dollar Handelsvolumen in 30 Tagen
rund 34 % Marktanteil unter großen Perp‑DEXs
Order‑Book‑basierte Plattformen sind besonders attraktiv für Trader, die Strategien mit präzisem Timing, Limit‑Orders und detaillierter Markttiefe einsetzen. PancakeSwap versucht mit seiner neuen Architektur genau diese Zielgruppe stärker anzusprechen.
Verwirrung in der Dokumentation
Ein Detail sorgt allerdings für etwas Unklarheit: In der offiziellen Dokumentation zu Perpetual Trading V2 beschreibt PancakeSwap ein System, das Order‑Book‑Darstellungen entfernt und stattdessen auf einen ALP‑Liquiditätspool mit Oracle‑Preisgestaltung setzt.
Das steht im Widerspruch zu Berichten über das Upgrade vom Mai 2026, das ein Order‑Book‑Modell einführt. Wahrscheinlich beziehen sich die Quellen auf unterschiedliche Versionen oder Produktiterationen – ein Hinweis darauf, wie schnell sich die Infrastruktur im DeFi‑Derivatehandel derzeit verändert.
Der größere Trend im DeFi‑Derivatehandel
Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Immer mehr DeFi‑Plattformen bewegen sich weg von reinen AMM‑ oder Oracle‑Preisstrukturen und hin zu börsenähnlichen Order‑Book‑Systemen.
Das langfristige Ziel ist offensichtlich: die Transparenz und Selbstverwahrung von DeFi mit der Handelsqualität klassischer Derivatebörsen zu verbinden.
Sollte PancakeSwap mit seinem neuen System professionelle Trader anziehen, könnte der Wettbewerb im Markt für On‑Chain‑Derivate deutlich intensiver werden – und die Dominanz von Order‑Book‑Pionieren wie Hyperliquid herausfordern.