Der geleakte Code legt für die beiden Anbieter unterschiedliche Ratenstrukturen nahe:
Sollte Microsoft die native Ratenzahlung tatsächlich einführen, würde das Unternehmen einem Pfad folgen, den Sony bereits geebnet hat. PlayStation Direct bietet an der Kasse nativ Klarna an – wahlweise als zinsfreie 4-Zahlungs-Option oder als Monatsfinanzierung, abhängig vom Warenkorbwert und der Lieferadresse . Sony akzeptiert zudem Zip, das Käufe in vier Raten über sechs Wochen aufteilt , und Sezzle mit einem ähnlichen 4-Raten-Modell .
Damit hat Sony einen First-Party-Finanzierungsvorteil, den Xbox bislang nicht bieten konnte. Microsoft unterhält zwar eine separate Klarna-Shopseite für Hardware-Käufe, die aber über die Klarna-App initiiert werden müssen und nicht direkt im Xbox.com-Checkout verfügbar sind . Der Leak deutet nun darauf hin, dass Xbox diesen Nachteil ausgleichen möchte.
Dem Leak ist keine offizielle Ankündigung gefolgt, daher bleiben wichtige Details im Ungewissen:
Bis zur offiziellen Bestätigung sollte der Leak als früher Hinweis auf die Produktstrategie von Microsoft gewertet werden – und nicht als fertiger Veröffentlichungsplan. Allerdings spricht das Vorhandensein ausgefeilter UI-Texte und detaillierter Zahlungslogiken im produktiven Backend-Code dafür, dass aktiv an der Funktion gearbeitet wird.