Ein Preis von 1.000 US-Dollar oder mehr für die PlayStation 6 ist angesichts der gemeldeten Bauteilkosten denkbarer geworden. Belegt ist er damit aber nicht: Die Schätzung stammt aus einem unbestätigten Leak. Sony hat bislang weder einen PS6-Preis noch einen Erscheinungstermin angekündigt.
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Was die 680-Dollar-Schätzung aussagt – und was nicht
Der Hardware-Leaker KeplerL2 soll im Forum NeoGAF geschrieben haben, dass allein RAM und NAND-Speicher der PS6 mehr als 680 US-Dollar kosten. Prozessor, Grafiktechnik, Kühlsystem und weitere Bauteile sind darin nicht enthalten. Sony hat weder diese Zahl noch die technischen Daten der Konsole bestätigt.
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Die Summe wäre ein erheblicher Posten in der Hardwarekalkulation. Sie verrät aber weder die Kosten einer vollständigen Konsole noch deren späteren Verkaufspreis. Wichtig ist außerdem: Die 680 US-Dollar dürfen nicht einfach zu einer früheren Schätzung der gesamten Bauteilkosten addiert werden. Arbeitsspeicher und Speicher sind darin bereits enthalten.
Die gemeldeten Schätzungen weisen auf steigenden Kostendruck hin
Frühere Schätzungen von KeplerL2 bezifferten die gesamten Bauteilkosten der PS6 im März auf rund 760 US-Dollar und im Juli auf etwa 960 US-Dollar. Das wäre ein Anstieg um ungefähr 200 US-Dollar beziehungsweise 26 Prozent. Es handelt sich um nicht bestätigte Angaben, nicht um eine von Sony veröffentlichte Kostenaufstellung.
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Ein Verkaufspreis von 699,99 US-Dollar lässt sich mit der höheren Schätzung schwerer vereinbaren als mit der früheren. Aus dem direkten Vergleich von Bauteilkosten und Verkaufspreis lässt sich allerdings nicht ableiten, ob Sony an jeder Konsole Gewinn oder Verlust machen würde. Dafür fehlen verlässliche aktuelle Gesamtkosten und Angaben zu Sonys endgültiger Preisgestaltung.
Ein vierstelliger Preis ist möglich, aber nicht beschlossene Sache
Berichte führen die steigenden Speicherkosten auf ein knappes Angebot und die Nachfrage von KI-Rechenzentren zurück.
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5 Sony soll Investoren außerdem mitgeteilt haben, dass die Speicherpreise bis ins Geschäftsjahr 2027 hoch bleiben könnten. Zugleich wolle das Unternehmen Hardware nicht mit erheblichen Verlusten verkaufen.
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29 Bleiben die Kosten hoch, könnte es für Sony also schwieriger werden, einen niedrigen Einführungspreis durch hohe Verluste beim Hardwareverkauf auszugleichen.
Das legt aber keinen bestimmten Preis fest. Unklar ist weiterhin, welche Ausstattung die PS6 erhält, wie viel Sony bei Marktstart tatsächlich für Komponenten zahlen muss und wie das Unternehmen den Verkaufspreis kalkuliert. Sony-Chef Hiroki Totoki hat gesagt, dass weder der Startzeitpunkt noch der Preis der nächsten Konsole entschieden seien.
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Fazit
Die 680-Dollar-Angabe ist ein Warnsignal für möglichen Preisdruck, aber keine Preisankündigung. Sollte die Schätzung stimmen und sollten die Speicherkosten hoch bleiben, wäre eine PS6 für 1.000 US-Dollar oder mehr ein realistisches Szenario. Sony hat jedoch weder einen solchen Preis noch eine Verzögerung wegen knapper Bauteile bestätigt.
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