TSMC könnte die Massenproduktion seines A14-Prozesses bereits in der ersten Hälfte 2028 starten. Laut Berichten erwartet J.P. Morgan, dass die Fertigung des 1,4-nm-Prozesses dann hochläuft und ab der zweiten Jahreshälfte erste Umsätze beiträgt. Das wäre ein früherer Start innerhalb des Jahres 2028 als bislang erwartet – bestätigt hat TSMC diesen konkreten Zeitplan jedoch nicht.
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Was sich am Zeitplan ändern könnte
Frühere Erwartungen gingen laut Medienberichten davon aus, dass A14 erst in der zweiten Hälfte 2028 in die Volumenproduktion geht. J.P. Morgans Prognose zieht den möglichen Produktionsstart auf die erste Jahreshälfte vor; nennenswerte Umsatzbeiträge erwartet die Bank weiterhin erst in der zweiten Hälfte.
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Das passt grundsätzlich zu TSMCs bisherigem Ziel: Die Vorproduktion soll 2027 beginnen, die Volumenproduktion 2028. Eine konkrete Zusage für einen Start bereits im ersten Halbjahr 2028 liegt von TSMC aber nicht vor. Die Prognose präzisiert also einen möglichen Zeitrahmen, sie belegt keine offiziell angekündigte Änderung.
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Warum ein früherer Start denkbar ist
Die Nachfrage nach KI-Chips spielt eine Rolle. J.P. Morgan führt den möglichen schnelleren Hochlauf auf die Nachfrage nach fortschrittlichen Chips und die knappe Kapazität bei den modernsten Fertigungsprozessen zurück. Ein Bericht beschreibt Engpässe bei führenden Wafer-Technologien, die bis 2027 und 2028 anhalten könnten.
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Fabrikbau und Testläufe könnten den Zeitplan stützen. Für den geplanten Standort in Zentraltaiwan werden vier Fabrikgebäude genannt. Das erste soll Berichten zufolge vor April 2027 fertiggestellt werden. An einem anderen Standort in Taichung könnte eine Pilotproduktion bereits im dritten Quartal 2027 beginnen – sofern Bau, Installation der Anlagen und Qualifizierung der Fertigungslinien reibungslos verlaufen. Das sind berichtete Meilensteine, keine Garantie für kommerzielle Produktion.
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Bei den Pilotplänen ist auch der jeweilige Standort wichtig: Berichte nennen experimentelle A14-Produktion in Hsinchus Fab 20 Anfang 2027 und Testproduktion in Taichungs Fab 25 später im Jahr. Diese Angaben müssen sich nicht widersprechen, da sie unterschiedliche Standorte betreffen.
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Was die beinahe 90-Prozent-Testwerte aussagen
TSMC hat nach eigenen Angaben bei einem internen, produktähnlichen Testchip knapp 90 Prozent der angestrebten Bauelementleistung erreicht. Bei einer 256-Megabit-SRAM-Teststruktur lag die Ausbeute ebenfalls bei knapp 90 Prozent. Das sind ermutigende Entwicklungswerte – aber kein Nachweis, dass fertige Prozessoren bereits mit einer Ausbeute von 90 Prozent produziert werden.
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Der Unterschied ist wichtig: Eine SRAM-Teststruktur ist nicht mit einem großen, vollständigen Chip gleichzusetzen. Ihre Ausbeute lässt sich deshalb nicht direkt auf einen Apple-Prozessor oder einen KI-Beschleuniger übertragen.
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Waferkosten und mögliche Apple-Chips
Ein Bericht schätzt den Preis eines A14-Wafers auf rund 45.000 US-Dollar. Zum Vergleich: Für einen 2-nm-Wafer werden etwa 30.000 US-Dollar genannt. Falls die Schätzungen vergleichbar sind, entspräche das einem Plus von rund 50 Prozent pro Wafer. Es handelt sich jedoch nicht um bestätigte Preise, die Kunden tatsächlich zahlen.
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Ein teurerer Wafer bedeutet außerdem nicht automatisch, dass ein einzelner Chip oder ein Smartphone ebenfalls 50 Prozent mehr kostet. Dafür sind unter anderem die Chipfläche, die Zahl der brauchbaren Chips pro Wafer und die tatsächliche Ausbeute entscheidend.
Berichte bringen den A14-Prozess mit dem A22 Pro in Verbindung, der 2028 in hochwertigen iPhones zum Einsatz kommen könnte. Das ist bislang ein Gerücht und keine bestätigte Zusage von Apple.
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34 Auch Intel wird in Spekulationen als möglicher zusätzlicher Auftragsfertiger für einige Apple-Chips genannt. Das würde nicht bedeuten, dass Intel TSMCs A14-Prozess herstellt.
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Fazit
Ein Start der A14-Massenproduktion in der ersten Hälfte 2028 ist laut J.P. Morgan möglich; erste Umsatzbeiträge könnten dann in der zweiten Jahreshälfte folgen. KI-Nachfrage, geplante Testläufe, Fabrikbau und bisherige Entwicklungsergebnisse liefern Gründe für diese Prognose, bestätigen aber keinen konkreten Starttermin. TSMCs berichtetes Ziel bleibt die Volumenproduktion im Jahr 2028. Auch ein Einsatz des Prozesses in einem künftigen Apple-Chip ist nicht bestätigt.
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