Jim Covello von Goldman Sachs hält KI Investitionen wirtschaftlich für fragwürdiger als vor zwei Jahren: 95 % der Unternehmen, die in generative KI investieren, erzielen keine Rendite [7][8]. Die milliardenschwere Investitionswelle wird weniger durch nachgewiesene Geschäftsmodelle als durch die Angst getrieben, den...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does Goldman Sachs' head of global equity research Jim Covello argue about the economics of artificial intelligence, why does he believ. Article summary: Jim Covello, Goldman Sachs' head of global equity research, argues that the economics of artificial intelligence are *more* questionable today than two years ago, because the massive capital spending has only widened the. Topic tags: general, general web, user generated. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "The economics of artificial intelligence are more questionable today than two years ago, says Goldman Sachs Research's Jim Covello, as enterprise buyers, model companies, and hyper" source context "The AI Investment Boom: When Will It Pay Off? | Goldman Sachs" Reference image 2: visual subject "The economics of a
Nach Jahren explosionsartig steigender Investitionen in Künstliche Intelligenz kommt von einer der einflussreichsten Stimmen der Wall Street eine ernüchternde Botschaft: Das Profitproblem der Branche ist nicht kleiner geworden – es wächst. Jim Covello, Leiter des globalen Aktienresearchs bei Goldman Sachs, hat sich seit seinem viel beachteten Report „Gen AI: Too Much Spend, Too Little Benefit?“ vom Juni 2024 als einer der prominentesten KI-Skeptiker etabliert .
Trotz eines beispiellosen Geldregens in die Technologie hält Covello die wirtschaftliche Grundlage für fragwürdiger denn je. „Wir sind über die letzten Jahre weiter davon entfernt, anstatt näher heranzurücken“, sagte er im Goldman-Sachs-Podcast Exchanges mit Blick auf eine mögliche Profitabilität . Der frühere Halbleiteranalyst argumentiert: Während die Ausgaben immer weiter steigen, wird der Pfad zu einer angemessenen Rendite immer unklarer.
Im Kern sieht Covello eine sich vertiefende Diskrepanz zwischen den Billionenbeträgen, die in KI-Infrastruktur fließen, und den tatsächlich erwirtschafteten Gewinnen. Mehrere Faktoren treiben diese Schere auseinander:
Wenn die frühen, leichten Gewinne bei Halbleitern bereits abgeschöpft sind, wo sieht Covello dann noch Chancen? Sein Haus empfiehlt einen Relative-Value-Trade, also eine Umschichtung: raus aus Halbleiteraktien, rein in die drei großen Hyperscale-Cloud-Anbieter – Amazon, Microsoft und Alphabet (Google) .
Die Logik dahinter ist simpel. Der Philadelphia Semiconductor Index ist im vergangenen Jahr um rund 150 Prozent gestiegen und preist bei Chipherstellern bereits eine perfekte Zukunft ein, die deren Kunden nur schwer erreichen können . Im Gegensatz dazu hat die Marktskepsis gegenüber der KI-Rendite die Bewertungen der Hyperscale-Cloud-Konzerne gedrückt – für Goldman Sachs ein potenzieller Einstiegszeitpunkt
.
Covellos Investmentthese für Hyperscaler ist besonders widerstandsfähig, weil sie Anlegern zwei mögliche Gewinnpfade aufzeigt :
Das Hauptrisiko dieses Trades ist ein drittes, schmerzhafteres Szenario: dass die Hyperscaler weiterhin massiv investieren, ohne jemals klare Erträge zu zeigen, und in einem endlosen Wettrüsten schlicht Geld verbrennen .
Während sich die Kernaktien-Story um eine Umschichtung von Chips zu Clouds dreht, zeigt die breitere Goldman-Sachs-Forschung, dass der KI-Investitionszyklus auch Anlagechancen in traditioneller Infrastruktur neu formt. Der immense Bedarf an Strom und Konnektivität zwingt zu einem raschen Ausbau der zugrunde liegenden Industrien und schafft Möglichkeiten in den Bereichen Energie, Stromübertragung und Rechenzentrumsinfrastruktur . Dieser Teil der These ist weniger umstritten, da der Bedarf an mehr physischer Infrastruktur eine direkte, berechenbare Konsequenz des laufenden KI-Ausbaus ist.
Covellos übergeordnete Botschaft lautet: Anleger sollten den Blick hinter den Hype richten und der finanziellen Schwerkraft folgen. Jahrelang hat diese Schwerkraft die Gewinne in Richtung Silizium gezogen. Seine Wette lautet nun, dass die nächste Phase des Zyklus beginnt, den Wert zurück zu den Software-Plattformen zu lenken, die am Ende dafür sorgen müssen, dass sich die Technologie bezahlt macht.
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Jim Covello von Goldman Sachs hält KI Investitionen wirtschaftlich für fragwürdiger als vor zwei Jahren: 95 % der Unternehmen, die in generative KI investieren, erzielen keine Rendite [7][8].
Jim Covello von Goldman Sachs hält KI Investitionen wirtschaftlich für fragwürdiger als vor zwei Jahren: 95 % der Unternehmen, die in generative KI investieren, erzielen keine Rendite [7][8]. Die milliardenschwere Investitionswelle wird weniger durch nachgewiesene Geschäftsmodelle als durch die Angst getrieben, den Anschluss zu verpassen (FOMO) [4].
Fast der gesamte wirtschaftliche Nutzen aus dem KI Boom floss bislang an Chiphersteller wie Nvidia – ein Ungleichgewicht, das Covello für unhaltbar hält [3][24].