CoinShares schätzt den jährlichen Gewinn von KI /HPC Infrastruktur auf rund 1,5 Mio. Langfristige Kundenverträge und hohe Kosten für die Stornierung von Mining Hardware erschweren es, bereits umgebaute Standorte bei einem Bitcoin Anstieg wieder auf Mining zurückzustellen.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does CoinShares’ Q2 2026 Bitcoin mining report say about why publicly traded Bitcoin miners are pivoting irreversibly toward artificial. Article summary: CoinShares’ core conclusion is that the pivot is becoming structurally, not cyclically, driven: scarce grid-connected power is worth substantially more when committed to AI/HPC customers than when used for volatile Bitco. Topic tags: general, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fa
Börsennotierte Bitcoin-Miner werden zunehmend nicht mehr allein nach ihrer Hashrate bewertet. Entscheidend ist eine knappere Ressource: genehmigte, ans Stromnetz angeschlossene Leistung. CoinShares beschreibt den Schritt zu Künstlicher Intelligenz (KI) und High-Performance-Computing (HPC) als Entscheidung nach relativer Rendite. Ein steigender Bitcoin-Kurs dürfte diesen Wandel bei Unternehmen, die Standorte, Kapital und Kundenverträge bereits fest für KI-Rechenleistung eingeplant haben, kaum leicht umkehren. 2
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Nach Schätzung von CoinShares kann KI-/HPC-Infrastruktur jährlich rund 1,5 Mio. US-Dollar Gewinn je Megawatt (MW) erzielen. Für Bitcoin-Mining veranschlagt das Unternehmen etwa 0,5 Mio. US-Dollar je MW. Der rechnerische Vorteil von etwa dem Dreifachen ist der Kern der Argumentation: Beide Geschäftsmodelle benötigen erhebliche Strom- und Rechenzentrumsinfrastruktur, doch KI/HPC kann diese knappe Kapazität offenbar wertvoller nutzen. 10
Der Vergleich fällt in eine besonders schwierige Phase für das Mining. Im zweiten Quartal 2026 lagen die gewichteten durchschnittlichen Cash-Kosten vor Steuern der börsennotierten Miner bei ungefähr 75.500 US-Dollar pro Bitcoin. Bitcoin beendete das Quartal dagegen bei 58.400 US-Dollar. Auf dieser aggregierten Basis arbeitete der gelistete Sektor unterhalb der Cash-Break-even-Schwelle. 17
Auch der sogenannte Hash-Preis – der Umsatz je Einheit Rechenleistung – setzte CoinShares zufolge ein Negativsignal: Im Juni lag sein Monatsdurchschnitt mit 27,7 US-Dollar pro PH/s und Tag auf einem Allzeittief. Zugleich verzeichnete das Netzwerk den ersten sechsmonatigen Rückgang der Hashrate seit Chinas Mining-Verbot; die Hashrate lag laut Bericht rund 50 % unter dem Trend. 17
Nach einer Bitcoin-Erholung verbesserten sich die Mining-Bedingungen zwar etwas. CoinShares erwartet aber, dass ein höherer Bitcoin-Preis allein Betreiber mit bereits für KI/HPC reservierter Infrastruktur kaum zurück ins reine Mining holen wird. 2
Es geht nicht nur um zwei konkurrierende Einnahmequellen. Mining-Erlöse hängen stark vom Bitcoin-Kurs, der Netzwerk-Schwierigkeit und dem Hash-Preis ab. KI-/HPC-Infrastruktur kann dagegen durch mehrjährige, vertraglich vereinbarte Kundenerlöse gestützt werden. 1
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Die eingegangenen Verpflichtungen sind groß: Core Scientific hat mit dem KI-Cloud-Anbieter CoreWeave Hosting-Verträge über zwölf Jahre und mit einem gesamten Vertragswert von 10,2 Mrd. US-Dollar geschlossen. IREN vereinbarte mit Microsoft einen fünfjährigen KI-Cloud-Vertrag über 9,7 Mrd. US-Dollar. 1
Auch ein Kurswechsel kann sofort Geld kosten. CoinShares verweist auf Core Scientific, das knapp 42 Mio. US-Dollar zahlte, um eine Vereinbarung über etwa 15 EH/s Mining-Hardware der nächsten Generation zu kündigen. Das zeigt, warum selbst effiziente Mining-Geräte nicht zwingend die attraktivste Kapitalverwendung bleiben, wenn ein Standort für Rechenzentrums- und KI-Kunden umgebaut wird. 2
Zudem sieht CoinShares einen Bewertungsanreiz: Unternehmen mit vertraglich zugesagter KI- oder HPC-Kapazität erhalten am Markt einen Bewertungsaufschlag. Der gilt allerdings nur, wenn die zugesagte Leistung tatsächlich zu laufenden, umsatzbringenden Rechenzentren wird. 17
Laut CoinShares hat Keel Infrastructure, früher Bitfarms, den Bitcoin-Mining-Betrieb eingestellt, um seine Standorte für HPC auszubauen. Später meldete CoinShares, Keel habe die Stilllegung seiner US-Mining-Aktivitäten abgeschlossen. 17
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Der Bericht für das zweite Quartal 2026 nennt außerdem IREN und Cipher als Unternehmen, die Mining-Kapazität umwidmen. CoinShares schätzt, dass durch diese Übergänge mindestens 35 EH/s aus der Gruppe der börsennotierten Miner verschwinden könnten. 2
Nicht jedes Unternehmen steigt sofort vollständig aus. Die Stornierung der Hardwarebestellung bei Core Scientific und die Standortumwandlungen sprechen eher für einen hybriden Übergang: Mining kann vorübergehend weiterlaufen, während Kapazität schrittweise für Rechenzentrumskunden umgewidmet wird. Als langfristiges Wachstumsziel steht dann jedoch KI/HPC im Vordergrund. 2
Das vorliegende Berichtsmaterial nennt keine abschließende Liste von Minern, die nach Ansicht von CoinShares vollständig flexibel bleiben. Die praktische Trennlinie ist jedoch klar:
Eine Bitcoin-Rally kann damit den Cashflow von Unternehmen verbessern, die dem Hash-Preis weiter ausgesetzt sind. Bereits vertraglich gebundene KI-/HPC-Infrastruktur dürfte sie jedoch deutlich seltener zurück ins Mining ziehen. 1
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CoinShares stellt den KI-/HPC-Umbau nicht als risikofrei dar. Ein unterzeichneter Auftragsbestand muss erst geliefert, ans Netz gebracht und in Betrieb genommen werden, bevor daraus Umsatz entsteht. Für Unternehmen im KI-Umbau zählt daher nicht nur der hohe Vertragswert, sondern auch die Umsetzung: Baufortschritt, Strombereitstellung, Einsatz durch den Kunden und erfolgreicher Hochlauf. 17
Die übergeordnete Aussage des Berichts: Börsennotierte Bitcoin-Miner entwickeln sich zu Betreibern von Energie- und Rechenzentrumsinfrastruktur, deren Kapazität zwei sehr unterschiedliche Verwendungen haben kann. Im zweiten Quartal 2026 war KI/HPC laut CoinShares die wirtschaftlich deutlich attraktivere Nutzung dieser knappen Netzleistung – und die nun geschlossenen Verträge machen die Entscheidung zunehmend langfristig. 10
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CoinShares schätzt den jährlichen Gewinn von KI /HPC Infrastruktur auf rund 1,5 Mio.
CoinShares schätzt den jährlichen Gewinn von KI /HPC Infrastruktur auf rund 1,5 Mio. Langfristige Kundenverträge und hohe Kosten für die Stornierung von Mining Hardware erschweren es, bereits umgebaute Standorte bei einem Bitcoin Anstieg wieder auf Mining zurückzustellen.
Entscheidend bleibt die Umsetzung: Vertraglich zugesagte KI /HPC Kapazität wird erst dann wirtschaftlich relevant, wenn sie gebaut, mit Strom versorgt und in Betrieb genommen ist.