Eine Capgemini Befragung von 1.300 Führungskräften in 11 Ländern zeigt: Abhängigkeiten von Cloud , Rechenzentrums , Telekom und Spezialanbietern werden zunehmend als Risiko für die Geschäftskontinuität betrachtet. Digitale Souveränität bedeutet nicht technologische Abschottung, sondern Wahlfreiheit, Kontrolle und di...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What does a Capgemini survey of 1,300 executives from large organizations and public bodies across 11 countries reveal about their growing e. Article summary: The survey indicates that dependence on cloud, data-centre, telecoms, and other critical digital providers is now viewed as a concrete operational-resilience risk—not merely an IT concern. Geopolitical tension, export co. Topic tags: general, general web, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Kritische digitale Infrastruktur ist längst keine reine Aufgabe der IT-Abteilung mehr. Cloud-Plattformen, Rechenzentren, Telekommunikationsnetze und spezialisierte Technologieanbieter tragen den laufenden Betrieb vieler Organisationen. Fällt ein zentraler Anbieter aus, wird sein Zugang eingeschränkt oder wird er kompromittiert, kann das weit über einen gewöhnlichen IT-Ausfall hinausgehen.
Eine Capgemini-Befragung unter 1.300 Führungskräften großer Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen in elf Ländern deutet deshalb auf einen Perspektivwechsel hin: Geopolitische Spannungen, Exportkontrollen und Cyberbedrohungen veranlassen Entscheider, bisher als selbstverständlich betrachtete Technologieabhängigkeiten genauer zu prüfen. 5
Vorstände behandeln digitale Infrastruktur zunehmend ähnlich wie Energieversorgung und physische Lieferketten: mit klarer Governance, Notfallplanung und Investitionen in Widerstandsfähigkeit. Der Befund der Befragung lautet: Abhängigkeiten von kritischen Anbietern erhalten mehr Aufmerksamkeit auf Vorstandsebene. 5
Die entscheidende Frage ist dabei sehr konkret: Kann das Unternehmen weiterarbeiten, wenn ein unverzichtbarer Provider nicht mehr verfügbar ist?
Digitale Souveränität wird häufig als Debatte über nationale oder regionale Technologie verstanden. Für Unternehmen ist eine praktischere Definition hilfreicher: die Fähigkeit, bei Daten, Betrieb, Technik und rechtlichen Rahmenbedingungen Wahlmöglichkeiten, Kontrolle und Governance auszuüben – und zugleich globale Technologiepartner nutzen zu können. 8
Im Alltag geht es damit vor allem um Austauschbarkeit und Handlungsoptionen:
Capgemini fasst diesen Ansatz als „Souveränität by Design“ zusammen: Portabilität, Wahlmöglichkeiten sowie die Fähigkeit, Lösungen zu wechseln oder einen Technologie-Stack nach einem Ausfall rasch neu aufzubauen. 37
Das ist kein Aufruf, jeden internationalen Anbieter zu ersetzen. Es geht darum, nicht in eine Lage zu geraten, in der es keine realistische Alternative gibt.
Besonders kritisch sind Abhängigkeiten bei Vermögenswerten, die sich nur schwer wiederherstellen, neu erstellen oder übertragen lassen. Dazu zählen vertrauliche und unternehmenseigene Daten, KI-Modelle, geistiges Eigentum und geschäftskritische Workloads.
Kontrolle hat dabei mehrere Ebenen: Wo liegen Daten? Wer darf auf sie zugreifen? Wer betreibt die Umgebung? Welche Architektur und Infrastruktur werden verwendet? Und welchem Rechtsrahmen unterliegt das Ganze? 31 Ein Resilienzplan, der sich nur auf den Datenstandort konzentriert, kann operative oder technische Abhängigkeiten übersehen.
Airbus zeigt, wie sich Konzentrationsrisiken bei sensiblen Workloads senken lassen, ohne digitale Souveränität mit vollständiger Abkopplung zu verwechseln. Der Luft- und Raumfahrtkonzern schloss mit dem zu Iliad gehörenden Anbieter Scaleway eine mehrjährige Vereinbarung über Cloud-Infrastruktur für sensible Industrie- und Verteidigungsanwendungen. Unterstützt werden sollen auch KI-Werkzeuge des französischen Start-ups Mistral. Die Infrastruktur ist für kritische Anwendungen in Flugzeugentwicklung, Engineering, industrieller Produktion und Unternehmensfunktionen vorgesehen. 18
Airbus nennt in seiner Strategie unter anderem operative Kontinuität, Kontrolle über Datenzugriffe, die Verringerung von Anbieterbindung und technologische Handlungsfähigkeit. 24 Dahinter steht ein Diversifizierungsansatz: Systeme identifizieren, bei denen eine Abhängigkeit nicht akzeptable Risiken schafft, und für diese eine Alternative aufbauen, die technischen, sicherheitsbezogenen und rechtlichen Anforderungen genügt.
Statt einer allgemeinen Souveränitätserklärung braucht es ein überprüfbares Resilienzprogramm:
Die zentrale Erkenntnis: Digitale Souveränität entwickelt sich zu einer Fähigkeit für Krisenfestigkeit. Wer Kontrolle und belastbare Alternativen wahrt, ist besser auf Provider-Ausfälle, Cybervorfälle, rechtliche Einschränkungen und geopolitische Schocks vorbereitet. 5
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Eine Capgemini Befragung von 1.300 Führungskräften in 11 Ländern zeigt: Abhängigkeiten von Cloud , Rechenzentrums , Telekom und Spezialanbietern werden zunehmend als Risiko für die Geschäftskontinuität betrachtet.
Eine Capgemini Befragung von 1.300 Führungskräften in 11 Ländern zeigt: Abhängigkeiten von Cloud , Rechenzentrums , Telekom und Spezialanbietern werden zunehmend als Risiko für die Geschäftskontinuität betrachtet. Digitale Souveränität bedeutet nicht technologische Abschottung, sondern Wahlfreiheit, Kontrolle und die Fähigkeit, kritische Systeme bei Bedarf zu verlagern oder neu bereitzustellen.
Airbus setzt bei sensiblen Industrie und Verteidigungsanwendungen auf zusätzliche Cloud Infrastruktur von Scaleway – ein Beispiel für Diversifizierung statt vollständiger Isolation.