Die neuen Bilder der mutmaßlichen Galaxy Buds On machen vor allem eines deutlich: Samsung könnte Ohrhörer vorbereiten, die am Ohr befestigt werden, statt mit Silikonaufsätzen im Gehörgang zu sitzen. Die am 24. September veröffentlichten Darstellungen passen zu früheren Funden in Samsungs Buds-Manager-App. Eine Produktankündigung sind sie nicht; Samsung hat weder den Namen noch die technischen Daten bestätigt.
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Wie der Clip am Ohr sitzen soll
Zu sehen sind zwei abgerundete Teile, die ein gebogener Bügel verbindet. Das größere Teil mit dem Lautsprecher liegt in der Concha, der schalenförmigen Vertiefung der äußeren Ohrmuschel unmittelbar vor dem Gehörgang. Das flachere Teil sitzt außen am Ohr und soll den Clip halten. Der Gehörgang bleibt dabei frei. Die Bilder veranschaulichen den vorgesehenen Sitz besser als frühere Darstellungen – wie bequem und zuverlässig er im Alltag ist, lässt sich daraus aber nicht beurteilen.
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Ein Bericht bringt das Konzept mit Schallübertragung durch die Luft in Verbindung. Wie Samsung die Akustik tatsächlich umsetzt, ist anhand der vorliegenden Berichte nicht gesichert.
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App-Funde und Funkzulassung: Wie belastbar ist der Leak?
Bereits am 10. September veröffentlichte SammyGuru Darstellungen und Funktionstexte aus Samsungs Buds-Manager-App. Das Projekt war zuvor als „Galaxy Buds Able“ bezeichnet worden; inzwischen taucht dafür der mögliche Name „Galaxy Buds On“ auf. Die neuen Bilder vom 24. September werden Android Headlines zugeschrieben.
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Hinzu kommt eine technische Spur: Laut Android Authority erhielt ein Samsung-Bluetooth-Headset mit der Modellnummer SM-U600 am 15. September eine Gerätegenehmigung der US-Funkbehörde FCC. Berichte verknüpfen die Nummer außerdem mit einem Eintrag bei der indischen Zertifizierungsstelle BIS und mit Test-Firmware. Aus den verfügbaren Angaben geht allerdings nicht eindeutig hervor, ob der BIS-Eintrag die Ohrhörer selbst oder einen zugehörigen Akku betrifft. Die FCC-Genehmigung nennt keinen bestätigten Verkaufsnamen.
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Welche Funktionen stehen im Raum?
Texte aus der App deuten darauf hin, dass sich Anrufe durch Nicken annehmen oder durch Kopfschütteln ablehnen lassen. Auto Volume soll die Lautstärke an Umgebungsgeräusche anpassen; daneben wird eine separate Einstellung namens Volume Boost beschrieben. Weitere Hinweise betreffen den Zugriff auf Sprachassistenten, das Aufnehmen und Transkribieren von Sprachnotizen sowie eine Wiedergabesteuerung im Zusammenhang mit dem Einschlafen. Das sind Funktionen, die sich aus App-Daten ablesen lassen – keine Zusage für ein fertiges Produkt. Umfang und Verhalten können sich bis zu einer Veröffentlichung ändern.
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Was weiterhin unbekannt ist
Für die Buds On sind weder Akkulaufzeit noch unterstützte Bluetooth-Audiocodecs, Wasserschutzklasse, Gewicht oder Preis bestätigt. Berichte halten es für möglich, dass aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und kopfbewegungsgesteuertes 360 Audio fehlen. Auch das hat Samsung nicht bestätigt.
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Nicht zu verwechseln ist der Clip mit T1, einem separat durchgesickerten Ohrhörerprojekt mit Bügeln, die um das Ohr führen. Über einen Start der Buds On zusammen mit mutmaßlichen Galaxy-Tab-S12-Tablets wird spekuliert. Selbst der für die Tablets genannte 7. Oktober ist jedoch ein unbestätigter Termin – erst recht kein Veröffentlichungstermin für die Ohrhörer.
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