US-Spot-XRP-ETFs schlossen die Woche vom 2. bis 6. November ohne einen einzigen Tag mit Nettozuflüssen ab. Canarys Fonds XRPC verzeichnete am Montag einen Abfluss von 529.500 US-Dollar. An den vier folgenden Handelstagen wurden keine Nettoflüsse gemeldet. Die Woche brachte damit insgesamt einen kleinen Nettoabfluss – nicht durchgehend unveränderte Werte.
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Die Flaute fiel mit einem Rückgang des XRP-Kurses um rund 7 Prozent auf etwa 1,16 US-Dollar zusammen. Das Nettovermögen der ETFs sank auf rund 1,34 Milliarden US-Dollar, während die kumulierten Nettozuflüsse bei etwa 1,81 Milliarden US-Dollar blieben. Diese Zahlen messen Unterschiedliches: Die Nettoflüsse zeigen, wie viel Geld in die Fonds hinein- oder aus ihnen herausfließt. Das Fondsvermögen verändert sich zusätzlich mit dem Marktwert der gehaltenen XRP.
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Ein kleiner Abfluss, danach vier Tage ohne Bewegung
Am 2. November war Canarys Fonds der einzige, bei dem eine Veränderung gemeldet wurde: ein Abfluss von 529.500 US-Dollar. Vom 3. bis zum 6. November lagen die Nettoflüsse bei null. Das spricht für eine Pause bei der neuen Nett Nachfrage – nicht für eine große Welle von ETF-Rückgaben an diesen vier Tagen.
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Das Nettovermögen fiel im Wochenverlauf von rund 1,425 Milliarden auf 1,34 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang um etwa 85 Millionen US-Dollar beziehungsweise rund 6 Prozent. Der gemeldete Abfluss von 529.500 US-Dollar ist im Vergleich dazu gering. Berichte führten den Rückgang des Fondsvermögens vor allem auf den sinkenden XRP-Kurs zurück, während die Nettoflüsse weitgehend unverändert blieben. Der Wertverlust sollte daher nicht mit gleich hohen Abhebungen von Anlegern gleichgesetzt werden.
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Auch die kumulierten Zuflüsse von rund 1,81 Milliarden US-Dollar sind nicht mit dem aktuellen Fondsvermögen gleichzusetzen. Die über die Zeit aufsummierten Zuflüsse können nahezu unverändert bleiben, obwohl der Marktwert der Fondsbestände sinkt.
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Im Oktober gab es noch deutlichere, aber ungleichmäßige Zuflüsse
Die November-Flaute folgte auf einen positiven Oktober: XRP-ETFs verzeichneten in diesem Monat Nettozuflüsse von rund 18,8 Millionen US-Dollar. Im September waren es noch 121,4 Millionen US-Dollar gewesen. Damit gingen die Zuflüsse im Monatsvergleich um etwa 85 Prozent zurück – auch wenn der Oktober insgesamt positiv blieb.
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Die Käufe konzentrierten sich auf einzelne Tage. Am 29. Oktober flossen den XRP-ETFs rund 8,43 Millionen US-Dollar zu. Für die Woche bis zum 30. Oktober wurden Nettozuflüsse von 4,32 Millionen US-Dollar gemeldet. Im selben Zeitraum verbuchten Bitcoin- und Ethereum-ETFs zusammen Abflüsse von etwa 633 Millionen US-Dollar. XRP-Fonds waren damit eine relative Ausnahme. Die anschließenden Tage ohne Nettoflüsse zeigen jedoch, dass diese Widerstandsfähigkeit nicht bis in die erste Novemberwoche anhielt.
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Auch Bitcoin-ETFs verzeichneten im folgenden Marktrückgang starke Wochenabflüsse: Berichten zufolge summierten sie sich auf 1,28 Milliarden US-Dollar – der höchste Wert seit Juni. Das ordnet die allgemeine Marktlage ein, ändert aber nichts am Befund für XRP-ETFs: Zwischen dem 2. und 6. November gab es keinen Tag mit Nettozuflüssen.
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Binance-Abhebungen sind ein anderes Signal
Am 4. November sollen 418,5 Millionen XRP Binance verlassen haben. Der Wert wurde mit knapp 540 Millionen US-Dollar angegeben; zugleich wurde der Abfluss als größter XRP-Abfluss an einem einzelnen Tag seit neun Monaten beschrieben. Am 29. Oktober waren 315 Millionen XRP abgezogen worden – an dem Tag, an dem der Binance-Hack gemeldet wurde.
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Solche Bewegungen von einer Kryptobörse belegen für sich genommen keine neuen XRP-Käufe. Eine Übertragung von der Börse ist nicht dasselbe wie die Nettoausgabe neuer ETF-Anteile. Auch die Schätzungen zum gemeldeten Hack unterscheiden sich: Elliptic bezifferte die gestohlenen Krypto-Assets auf 6,43 Milliarden US-Dollar, Binance schätzte die Auswirkungen auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar.
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Separat dazu meldete Santiment, dass die Zahl der Wallets mit mindestens einer Million XRP einen Höchststand im Jahr 2026 erreicht habe. Das Unternehmen deutete den Anstieg als mögliches Zeichen für eine Akkumulation – nicht als Beweis für neue Käufer oder bestätigte Nachfrage.
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Was die Zahlen zeigen – und was nicht
Die Daten zeigen eine Pause bei den Nettozuflüssen, aber kein großes wöchentliches Rückgabeereignis: Auf einen vergleichsweise kleinen Abfluss am Montag folgten vier Tage ohne Nettofluss. Gleichzeitig fiel der XRP-Kurs, und das Nettovermögen der ETFs sank, obwohl die kumulierten Zuflüsse bei etwa 1,81 Milliarden US-Dollar blieben. Der Vergleich macht deutlich, dass kumulierte Zuflüsse, tägliche Nettoflüsse, Fondsvermögen und Bewegungen von Börsen-Wallets unterschiedliche Aspekte des Marktes abbilden. Keine dieser Kennzahlen allein bestätigt eine bestimmte Kursrichtung.
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