Das geleakte Hands-on-Material soll ein Smartphone mit flachen Seiten, mittigem Punch-Hole für die Frontkamera und einer erhöhten, vertikal angeordneten Dreifach-Kamera zeigen. Damit würde sich das Design eng an der Galaxy-S26-Familie orientieren. Offiziell wirkende Renderbilder nennen drei Farbvarianten: In einem Bericht sind es Schwarz, Grün und Violett, in einem anderen Graphite, Pistachio und Blueberry. Wahrscheinlich handelt es sich um dieselben drei Farben mit unterschiedlichen Bezeichnungen.
Am häufigsten werden derzeit folgende Ausstattungsmerkmale genannt:
Auffällig ist vor allem, was sich offenbar nicht ändert. Das Galaxy S25 FE besitzt bereits ein 6,7-Zoll-Display mit 120 Hz und bis zu 1.900 Nits, einen 4.900-mAh-Akku sowie 45-Watt-Laden.
Der Exynos 2500 ist das deutlichste Hardware-Upgrade gegenüber dem Exynos 2400 des Galaxy S25 FE. Das könnte die Leistung und die Grafikfähigkeiten verbessern. Verlässliche, unabhängige Tests, die den tatsächlichen Vorsprung im Alltag zeigen, gibt es bislang jedoch nicht.
Möglicherweise kommt außerdem Horizontal Lock in den Super-Steady-Videomodus. Die Funktion soll das Bild auch dann waagerecht halten, wenn das Smartphone beim Filmen gedreht oder geneigt wird. Geleaktes Kameramaterial soll das Feature auf dem Galaxy S26 FE zeigen.
Geleakte Werbematerialien deuten zudem auf 8K-Videoaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde hin. Auch ein neuer Sensor für die Ultraweitwinkelkamera wurde erwähnt. Die bisherigen Berichte belegen jedoch nicht, ob damit eine spürbare Verbesserung der Bildqualität einhergeht.
Beim kabellosen Laden ist die Leak-Lage besonders uneinheitlich. Das Galaxy S26 FE tauchte zwar in Berichten zum Wireless Power Consortium auf. Eine Analyse fand dort jedoch keinen Hinweis auf integrierte Magnete; die aufgeführten 5 Watt gelten wahrscheinlich als Platzhalter.
Behauptungen zu vollständiger magnetischer Qi2-Unterstützung oder bestätigtem kabellosem Laden mit 15 Watt sollten deshalb noch nicht als gesicherte Spezifikationen gelten. Möglich ist kabelloses Laden, eventuell mit magnetischer Funktion über eine spezielle Hülle. Samsungs endgültige Umsetzung und die Ladegeschwindigkeit sind aber offen.
Nach aktuellem Stand ist der Vergleich ungewöhnlich knapp:
Unterm Strich hängt der Reiz des S26 FE damit vor allem am Exynos 2500, am überarbeiteten Äußeren und an neuen Softwarefunktionen – nicht an einem größeren Akku, schnellerem Laden, einem helleren Display oder einem eindeutig verbesserten Kamerasystem.
Bei den europäischen Preisen widersprechen sich die Leaks. Ein Bericht nennt 749 Euro für 128 GB, 809 Euro für 256 GB und 929 Euro für 512 GB. Andere Leaks sprechen von 799, 899 beziehungsweise 1.099 Euro.
Die höhere Schätzung würde gegenüber den gemeldeten Einführungspreisen des Galaxy S25 FE 50 Euro mehr für das Basismodell und bis zu 170 Euro mehr für die Topversion bedeuten. Dabei handelt es sich um regionale, unbestätigte Leak-Preise – nicht um offizielle Samsung-Preise. Für die USA gibt es weiterhin keine verlässliche Preisangabe.
Das würde die Preis-Leistung des Galaxy S26 FE deutlich schwieriger machen. Bleibt das Smartphone in der bisherigen FE-Preisklasse, könnte es für Käufer interessant sein, die ein großes Samsung-OLED-Smartphone mit Telezoom und langem Software-Support suchen. Bei einem deutlichen Aufpreis wären Samsungs reguläre Galaxy-S-Modelle womöglich die bessere Wahl: Sie bieten voraussichtlich hochwertigere Kameras, eine edlere Verarbeitung und mehr Leistung. Wer dagegen keinen Telezoom oder Prozessor auf Topniveau benötigt, dürfte mit einem Galaxy-A-Modell besser bedient sein.
Die bisherigen Leaks zeichnen das Galaxy S26 FE als sorgfältig weiterentwickeltes, aber vorsichtiges Update. Zu den möglichen Neuerungen gehören das vom Galaxy S26 inspirierte Design, Android 17 mit One UI 9, der Exynos 2500 und die potenziell nützliche Videofunktion Horizontal Lock. Die grundlegende Nutzung dürfte sich vom Galaxy S25 FE jedoch kaum unterscheiden.
Ob sich der Kauf lohnt, hängt deshalb vor allem vom Einführungspreis und den Startaktionen ab. Bleibt Samsung nahe an der bisherigen FE-Preisklasse, könnten der schnellere Chip und das neue Design den Aufpreis rechtfertigen. Wird der kolportierte Einstiegspreis von 799 Euro oder mehr Realität, ohne dass Kamera, Display oder Ladefunktionen deutlich zulegen, spricht mehr für einen späteren Rabatt – oder für das Galaxy S25 FE beziehungsweise ein günstiger gewordenes Flaggschiff.