Apples erstes faltbares iPhone kommt bei den am 21. Oktober veröffentlichten Tests überwiegend gut, aber nicht ohne Vorbehalte weg. Die Tester loben die Hardware und das Zusammenspiel der beiden Displays. Der Einstiegspreis von 1.999 US-Dollar und einige Einschränkungen im Alltag verhindern jedoch eine uneingeschränkte Empfehlung.
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Ein überzeugender Auftakt – mit Einschränkungen
Mehrere Tests heben die hochwertige Verarbeitung und die Displays des Duo hervor. CNET vergab seinen Editors’ Choice Award, ebenso PCMag; eine Zusammenfassung der ersten Rezensionen beschreibt die Reaktionen insgesamt als positiv.
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17 Ganz einhellig ist das Urteil dennoch nicht: MacRumors fasste die Einschätzung von The Verge als teuer, kompromissbehaftet und zugleich unterhaltsam für ein Produkt der ersten Generation zusammen.
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Das bringt den Kern der Tests auf den Punkt: Das Duo macht ein überzeugendes Argument für ein faltbares iPhone. Ob es sich lohnt, hängt aber stark davon ab, wie oft man den größeren Bildschirm nutzt – und wie schwer Preis und Kompromisse wiegen.
Was den Testern gefällt
Das Duo klappt im Buchformat auf: Außen sitzt ein 5,4-Zoll-Display, innen ein 7,6-Zoll-Bildschirm.
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42 Tester loben die Darstellung des faltbaren Displays. Berichten zufolge trägt auch die matte Nano-Textur dazu bei, dass die Falte im Bildschirm weniger auffällt.
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Auch Leistung und Akkulaufzeit bekommen positive Noten. Popular Mechanics berichtet, dass der A20 Pro das Duo antreibt und der Akku im Test bei gemischter Nutzung einen ganzen Tag durchhielt.
4 Das ist das Ergebnis eines einzelnen Tests und keine Garantie für dieselbe Laufzeit bei jedem Nutzungsprofil.
Einen frühen Anhaltspunkt zur Haltbarkeit liefert ein separater Scharniertest: Eine Testerin ließ ein Gerät mit einer eigens gebauten Vorrichtung mehr als 32.000-mal auf- und zuklappen. Berichten zufolge hielt das Scharnier überraschend gut durch.
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15 Ein beschleunigter Test ersetzt allerdings nicht die Erfahrung mit einem Gerät über Jahre im Alltag.
Die Kompromisse des großen Displays
Die Tests und Berichte nennen auch Einschränkungen, die sich im Alltag bemerkbar machen können:
- Gewicht: Eine Zusammenfassung der Rezensionen nennt die 254 Gramm als häufigen Kritikpunkt.
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- Touch ID statt Face ID: Das Duo nutzt einen Touch-ID-Sensor im Seitentaster. Tester sehen darin eine Abkehr von Face ID; manche empfinden den Wechsel als Rückschritt.
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- Kamera: In der Testberichterstattung wird das Fehlen einer Telekamera bemängelt.
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- Apps und Multitasking: Einige Apps von Drittanbietern waren noch nicht für das faltbare Display aktualisiert. Ein separater Bericht zu den technischen Daten beschreibt die Nutzung zweier Apps nebeneinander als festes 50:50-Layout. Die Fenster lassen sich demnach nicht frei in ihrer Größe anpassen.
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Diese Punkte machen das größere Display und die positiven Eindrücke von der Hardware nicht zunichte. Sie bedeuten aber, dass die faltbare Bauweise das Duo nicht automatisch zum besseren Alltags-Smartphone für alle macht.
Preis und Verfügbarkeit
Das iPhone Duo kostet mit 256 GB Speicher ab 1.999 US-Dollar; für das 2-TB-Modell werden 3.199 US-Dollar fällig.
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33 Apple führt Speichergrößen von 256 GB bis 2 TB auf.
46 Der Preis ist damit ein zentraler Teil der Kaufentscheidung – nicht bloß ein Detail. Die vorliegenden Testauszüge ermöglichen allerdings keinen direkten Preisvergleich mit gleich ausgestatteten Foldables der Konkurrenz.
Vorbestellungen starteten am 16. Oktober, erhältlich sein sollte das Duo ab dem 23. Oktober.
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49 CNBC berichtete, dass die Bestände zur Abholung am ersten Verkaufstag schnell ausverkauft waren und sich einige Online-Liefertermine bereits auf Ende Januar verschoben hatten.
33 Das spricht für eine hohe Nachfrage im Verhältnis zur anfänglichen Verfügbarkeit, sagt für sich genommen aber nicht aus, wie viele Geräte Apple letztlich verkaufen wird.
Jetzt kaufen oder lieber warten?
Aus den frühen Tests lässt sich eine einfache Faustregel ableiten: Das Duo kommt infrage, wenn man den großen Innenschirm regelmäßig nutzen wird und bereit ist, für ein Foldable der ersten Generation einen hohen Preis zu zahlen. Sind Preis, Gewicht, Touch ID oder die teils fehlende App-Anpassung ein Ausschlusskriterium, ist Abwarten die vorsichtigere Wahl. Diese Abwägung stützt sich auf den genannten Preis und die berichteten Kritikpunkte – nicht auf einen einheitlichen Konsens aller Tester darüber, wer kaufen sollte.
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Unterm Strich zeichnen die ersten Tests das Bild eines beeindruckenden, aber teuren Debüts. Die Displays, die Leistung und die hochwertige Verarbeitung kommen gut an. Preis und praktische Einschränkungen machen aus dem Kauf dennoch keine Selbstverständlichkeit.
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