Apple soll ein besonders großes faltbares iPad erproben: Aufgeklappt könnte es eine Bildschirmdiagonale von 18 bis 20 Zoll bieten und zusammengefaltet handlicher sein. Ein Vergleich des chinesischen Tippgebers @Kang mit Huaweis MateBook Fold hat Spekulationen über das Design ausgelöst. Bestätigt hat Apple bislang weder das Gerät noch technische Daten oder einen Starttermin.
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Was über das mögliche Design berichtet wird
Laut Gizmochina beschreibt @Kang Apples Projekt als „riesiges faltbares Tablet“, dessen Gestaltung sich teilweise am Huawei MateBook Fold orientieren könnte. Das ist ein möglicher Anhaltspunkt – keine Bestätigung, dass Apple ein konkretes Huawei-Design übernimmt.
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Mit 18 bis 20 Zoll wäre der Bildschirm für ein Tablet ungewöhnlich groß. Den Berichten zufolge soll sich das Gerät zusammenklappen und dadurch leichter transportieren lassen. Wie kompakt oder alltagstauglich es geschlossen tatsächlich wäre, ist damit allerdings nicht geklärt.
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Einige Berichte veranschaulichen die Größe mit dem Bild zweier nebeneinanderliegender iPads. Das beschreibt vor allem die Dimension des aufgeklappten Displays und ist nicht als bestätigte Konfiguration zu verstehen.
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53 Ein früherer Bericht skizzierte außerdem ein Mac-ähnliches Äußeres aus Aluminium im geschlossenen Zustand – ohne zusätzliches Außendisplay. Auch diese Einzelheiten sind unbestätigt.
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Das Huawei MateBook Fold als Vergleich
Das MateBook Fold zeigt, wie ein faltbares Gerät mit großem Display aussehen kann. Berichten zufolge kam es im August 2026 in China auf den Markt. Genannt werden ein 18-Zoll-Dual-Layer-OLED-Display, eine Dicke von 7,3 Millimetern an der dünnsten Stelle im aufgeklappten Zustand sowie ein Kirin-X90-Plus-Chip. Der Einstiegspreis liegt bei 24.999 Yuan.
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Diese Daten erklären, warum das Huawei-Gerät als Vergleich herangezogen wird. Sie sagen aber nichts darüber aus, welche Technik, Software oder welchen Preis Apple wählen könnte. Bei einem derart großen Display wäre eine stärker auf produktives, desktopähnliches Arbeiten ausgelegte Bedienung denkbar. Ob Apple dafür ein anderes Betriebssystem oder eine angepasste Oberfläche plant, ist jedoch nicht bekannt.
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Starttermin: Prognose statt Zusage
Der Analyst Ming-Chi Kuo sagte im September 2025 einen Marktstart des faltbaren iPads für 2028 voraus. Für dieses Jahr schätzte er die Auslieferungen auf 500.000 bis eine Million Geräte. Dabei handelt es sich um Prognosen, nicht um bestätigte Produktionszahlen.
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Berichten zufolge soll Corning das ultradünne Glas liefern; General Interface Solutions (GIS) soll Verarbeitungsschritte wie Zuschnitt und Prüfung übernehmen. Das sind gemeldete Pläne zur Lieferkette – kein Beleg dafür, dass das Produkt kurz vor der Veröffentlichung steht.
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Spätere Berichte, die sich auf Bloomberg-Reporter Mark Gurman beziehen, nennen das Gewicht und die Displaytechnik als technische Herausforderungen. Ein Start könnte sich demnach auf 2029 oder später verschieben. Für Prototypen wurden rund 3,5 Pfund – etwa 1,6 Kilogramm – angegeben. Das sind berichtete Entwicklungsdetails, keine endgültigen Produktspezifikationen.
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Auch beim möglichen Preis gehen die Schätzungen auseinander: In Berichten ist von bis zu 3.900 US-Dollar die Rede, eine andere Einschätzung liegt näher bei 3.000 US-Dollar. Apple hat keinen Preis angekündigt.
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Wird das Gerät überhaupt erscheinen?
Die Berichterstattung zum Entwicklungsstand ist widersprüchlich. Im April 2026 gab MacRumors eine Behauptung des Leakers Instant Digital wieder, wonach Apple Pläne für ein „iPad Ultra“ wahrscheinlich aufgegeben habe. Ein weiterer Bericht von MacRumors aus dem Mai 2026 besagte dagegen, die Entwicklung gehe trotz technischer Hürden weiter. Keiner der beiden Berichte bestätigt, dass Apple das Gerät auf den Markt bringen wird.
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Fest steht vor allem: Medien berichten über Apples Arbeit an einem sehr großen faltbaren Tablet, und Huaweis MateBook Fold gilt als mögliche Design-Referenz. Die für 2028 genannte Einführung war eine Analystenprognose, keine Zusage von Apple; spätere Berichte lassen Verzögerungen möglich erscheinen. Endgültiges Design, Software, Preis und Marktstart bleiben offen.