Mehrere Indikatoren untermauern die These, der Boden sei bereits erreicht. Erstens handelte Bitcoin an 189 aufeinanderfolgenden Tagen unter seinem 200-Tage-Durchschnitt, bevor ein erfolgreicher Test des gleitenden Durchschnitts erfolgte. Dieses Muster vergleicht K33 mit der Erholungsphase von März bis April 2025, die einer Rallye auf neue Allzeithochs vorausging . Zweitens war die durchschnittliche 30-Tage-Funding-Rate für Bitcoin-Perpetuals 81 Tage in Folge negativ – ein Zustand, den Lunde als „einzigartig pessimistische Stimmung“ beschreibt und der eher den Bedingungen an früheren Marktböden ähnelt als den gehebelten Erholungen vor vergangenen Einbrüchen . Lundes Kernargument: Gerade die allgegenwärtige negative Stimmung unter Händlern reduziere das Risiko einer weiteren massiven Kapitulation .
Aus struktureller Sicht vertritt K33 die Auffassung, dass ein milder Bullenmarkt 2025 die Voraussetzungen für eine moderatere Baisse 2026 geschaffen habe. Das Basisszenario der Firma sieht eine Konsolidierung von Bitcoin zwischen 60.000 und 75.000 Dollar vor, ohne eine Wiederholung der Abstürze von über 80 Prozent, wie sie für frühere Zyklen typisch waren .
Während K33 argumentiert, dass strukturelle Veränderungen den Markt schützen, basiert die pessimistische Sichtweise auf einer anderen Interpretation eben dieser Veränderungen. Analysten, die einen tieferen Boden erwarten, bestreiten nicht, dass sich die Zyklen verändern – sie schlussfolgern lediglich, dass diese Transformation den Boden nach unten zieht und nicht abstützt.
Glassnode-Mitgründer Rafael Schultze-Kraft hat anhand zweier historisch zuverlässiger Modelle eine Zone mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine Bodenbildung identifiziert. Die Kennzahl „Cumulative Value Days Destroyed“ (CVDD) zeigt eine Unterstützung nahe 46.200 Dollar, während der aggregierte realisierte Preis des gesamten Netzwerks bei etwa 54.000 Dollar liegt. Die Kombination beider Werte ergibt ein makroökonomisches Support-Cluster mit hoher Trefferquote zwischen 46.000 und 54.000 Dollar .
Diese theoretische Spanne bekam am 5. Juni 2026 reale Dringlichkeit, als Bitcoin kurzzeitig auf ein Tagestief von 59.791 Dollar fiel und damit zum ersten Mal seit Dezember 2022 unter den medianen Einstandspreis der Halter rutschte und den Median Realized Price von 64.100 Dollar sowie den 200-Wochen-Durchschnitt bei 61.700 Dollar streifte. Glassnode betonte, dass ein solches Support-Cluster nur in etwa 7 Prozent der gesamten Handelshistorie von Bitcoin aufgetreten sei . Doch selbst dieser dramatische Test genügte den Modellen nicht, denn der Kurs blieb oberhalb der von Schultze-Kraft identifizierten Zone von 46.000 bis 54.000 Dollar, die als das wahrscheinlichste Ziel für eine finale Verkäufererschöpfung gilt .
Die auf vierjährige Zyklen fokussierte Analyse von Galaxy Research kommt auf anderem Weg zu einem ähnlichen Ergebnis. Der Bericht vom Juni 2026 geht explizit davon aus, dass sich der Boden des aktuellen Rücksetzers noch nicht gebildet hat . Durch das Studium der abnehmenden Hoch-zu-Tief-Rückgänge über mehrere Zyklen hinweg projiziert Galaxy ein Basis-Tief zwischen 40.000 und 46.000 Dollar, das irgendwann zwischen dem Berichtsdatum und dem vierten Quartal 2026 eintreten soll. Das ruhigere Top vom Oktober 2025 impliziert in dieser Sichtweise einen flacheren Boden als 2018 oder 2022 – aber immer noch einen deutlich tieferen, als K33 erwartet .
Die spezifischen Quellen zu Wintermute bestätigen eine vorsichtige bis pessimistische institutionelle Haltung, stützen aber nicht die zuvor genannte Behauptung einer konkreten Zielspanne von 50.000 bis 55.000 Dollar. Stattdessen zeigen sie, dass der algorithmische Market Maker in mehreren Berichten vom Juni 2026 davor warnt, dass es zu früh für das Ausrufen eines Marktbodens sei. Die Firma identifiziert Mittelabflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs in Höhe von insgesamt 2,97 Milliarden Dollar innerhalb von zehn Tagen als Haupttreiber der Kursschwäche – und nicht etwa Verkäufe von Firmen wie Strategy . Wintermute hat wiederholt betont, dass erst frische ETF- und Stablecoin-Zuflüsse zurückkehren müssen, bevor ein dauerhafter Boden bestätigt werden kann, und warnte, dass die Bedingungen im Sommerloch die Kurse noch weiter drücken könnten . Dies passt zur pessimistischen Hälfte der allgemeinen Debatte, ohne sie jedoch mit einer einzelnen Kursmarke aus den bereitgestellten Unterlagen zu verknüpfen.
Der Streit zwischen K33 und dem pessimistischen Lager dreht sich nicht nur darum, welchem Chart man trauen soll. Er spiegelt eine tieferliegende Debatte wider, ob Bitcoins vielzitierter Vier-Jahres-Zyklus noch so funktioniert wie einst.
Traditionelle Zyklusmodelle setzen das nächste definitive Tief im vierten Quartal 2026 an, etwa zwölf Monate nach dem, was weithin als das Hoch vom Oktober 2025 akzeptiert wird . Aus dieser Perspektive kam der Einbruch auf 60.000 Dollar im Februar 2026 viel zu früh, um als Zyklustief zu dienen – es sah eher nach einer Korrektur in der Mitte des Zyklus aus als nach einer terminalen Kapitulation. K33s Antwort darauf: Das Zyklus-Rahmenwerk selbst zerbricht unter dem Gewicht institutioneller Akzeptanz, ETF-gebundenen Angebots und eines Makro-Zinsumfelds, das nicht länger den Billiggeld-Ären der Vergangenheit ähnelt. Die Firma argumentiert offen, dass „diesmal alles anders“ sei .
Das Gegenargument von Glassnode und Galaxy ist nuancierter, als es einfache Zyklus-Nostalgie vermuten lässt. Sie behaupten nicht, dass sich der Zyklus identisch wiederholt – sie behaupten, dass die von allen beobachteten strukturellen Veränderungen die Rücksetzer abgeflacht, aber nicht eliminiert haben. Ein flacherer Bärenmarkt ist immer noch ein Bärenmarkt, und in ihrem Rahmenwerk erzeugt ein ruhiges Top einen Boden zwischen 40.000 und 54.000 Dollar, anstatt eines bei 60.000 Dollar. Die Frage für Händler und Investoren lautet, ob der extreme Pessimismus, den K33 als konträres Signal interpretiert, in Wahrheit das Vorspiel zu einem finalen Ausverkauf ist – genau dem, den diese tiefer angesetzten Modelle erwarten.
Mehrere Indikatoren untermauern die These, der Boden sei bereits erreicht. Erstens handelte Bitcoin an 189 aufeinanderfolgenden Tagen unter seinem 200-Tage-Durchschnitt, bevor ein erfolgreicher Test des gleitenden Durchschnitts erfolgte. Dieses Muster vergleicht K33 mit der Erholungsphase von März bis April 2025, die einer Rallye auf neue Allzeithochs vorausging . Zweitens war die durchschnittliche 30-Tage-Funding-Rate für Bitcoin-Perpetuals 81 Tage in Folge negativ – ein Zustand, den Lunde als „einzigartig pessimistische Stimmung“ beschreibt und der eher den Bedingungen an früheren Marktböden ähnelt als den gehebelten Erholungen vor vergangenen Einbrüchen . Lundes Kernargument: Gerade die allgegenwärtige negative Stimmung unter Händlern reduziere das Risiko einer weiteren massiven Kapitulation .
Aus struktureller Sicht vertritt K33 die Auffassung, dass ein milder Bullenmarkt 2025 die Voraussetzungen für eine moderatere Baisse 2026 geschaffen habe. Das Basisszenario der Firma sieht eine Konsolidierung von Bitcoin zwischen 60.000 und 75.000 Dollar vor, ohne eine Wiederholung der Abstürze von über 80 Prozent, wie sie für frühere Zyklen typisch waren .
Während K33 argumentiert, dass strukturelle Veränderungen den Markt schützen, basiert die pessimistische Sichtweise auf einer anderen Interpretation eben dieser Veränderungen. Analysten, die einen tieferen Boden erwarten, bestreiten nicht, dass sich die Zyklen verändern – sie schlussfolgern lediglich, dass diese Transformation den Boden nach unten zieht und nicht abstützt.
Glassnode-Mitgründer Rafael Schultze-Kraft hat anhand zweier historisch zuverlässiger Modelle eine Zone mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine Bodenbildung identifiziert. Die Kennzahl „Cumulative Value Days Destroyed“ (CVDD) zeigt eine Unterstützung nahe 46.200 Dollar, während der aggregierte realisierte Preis des gesamten Netzwerks bei etwa 54.000 Dollar liegt. Die Kombination beider Werte ergibt ein makroökonomisches Support-Cluster mit hoher Trefferquote zwischen 46.000 und 54.000 Dollar .
Diese theoretische Spanne bekam am 5. Juni 2026 reale Dringlichkeit, als Bitcoin kurzzeitig auf ein Tagestief von 59.791 Dollar fiel und damit zum ersten Mal seit Dezember 2022 unter den medianen Einstandspreis der Halter rutschte und den Median Realized Price von 64.100 Dollar sowie den 200-Wochen-Durchschnitt bei 61.700 Dollar streifte. Glassnode betonte, dass ein solches Support-Cluster nur in etwa 7 Prozent der gesamten Handelshistorie von Bitcoin aufgetreten sei . Doch selbst dieser dramatische Test genügte den Modellen nicht, denn der Kurs blieb oberhalb der von Schultze-Kraft identifizierten Zone von 46.000 bis 54.000 Dollar, die als das wahrscheinlichste Ziel für eine finale Verkäufererschöpfung gilt .
Die auf vierjährige Zyklen fokussierte Analyse von Galaxy Research kommt auf anderem Weg zu einem ähnlichen Ergebnis. Der Bericht vom Juni 2026 geht explizit davon aus, dass sich der Boden des aktuellen Rücksetzers noch nicht gebildet hat . Durch das Studium der abnehmenden Hoch-zu-Tief-Rückgänge über mehrere Zyklen hinweg projiziert Galaxy ein Basis-Tief zwischen 40.000 und 46.000 Dollar, das irgendwann zwischen dem Berichtsdatum und dem vierten Quartal 2026 eintreten soll. Das ruhigere Top vom Oktober 2025 impliziert in dieser Sichtweise einen flacheren Boden als 2018 oder 2022 – aber immer noch einen deutlich tieferen, als K33 erwartet .
Die spezifischen Quellen zu Wintermute bestätigen eine vorsichtige bis pessimistische institutionelle Haltung, stützen aber nicht die zuvor genannte Behauptung einer konkreten Zielspanne von 50.000 bis 55.000 Dollar. Stattdessen zeigen sie, dass der algorithmische Market Maker in mehreren Berichten vom Juni 2026 davor warnt, dass es zu früh für das Ausrufen eines Marktbodens sei. Die Firma identifiziert Mittelabflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs in Höhe von insgesamt 2,97 Milliarden Dollar innerhalb von zehn Tagen als Haupttreiber der Kursschwäche – und nicht etwa Verkäufe von Firmen wie Strategy . Wintermute hat wiederholt betont, dass erst frische ETF- und Stablecoin-Zuflüsse zurückkehren müssen, bevor ein dauerhafter Boden bestätigt werden kann, und warnte, dass die Bedingungen im Sommerloch die Kurse noch weiter drücken könnten . Dies passt zur pessimistischen Hälfte der allgemeinen Debatte, ohne sie jedoch mit einer einzelnen Kursmarke aus den bereitgestellten Unterlagen zu verknüpfen.
Der Streit zwischen K33 und dem pessimistischen Lager dreht sich nicht nur darum, welchem Chart man trauen soll. Er spiegelt eine tieferliegende Debatte wider, ob Bitcoins vielzitierter Vier-Jahres-Zyklus noch so funktioniert wie einst.
Traditionelle Zyklusmodelle setzen das nächste definitive Tief im vierten Quartal 2026 an, etwa zwölf Monate nach dem, was weithin als das Hoch vom Oktober 2025 akzeptiert wird . Aus dieser Perspektive kam der Einbruch auf 60.000 Dollar im Februar 2026 viel zu früh, um als Zyklustief zu dienen – es sah eher nach einer Korrektur in der Mitte des Zyklus aus als nach einer terminalen Kapitulation. K33s Antwort darauf: Das Zyklus-Rahmenwerk selbst zerbricht unter dem Gewicht institutioneller Akzeptanz, ETF-gebundenen Angebots und eines Makro-Zinsumfelds, das nicht länger den Billiggeld-Ären der Vergangenheit ähnelt. Die Firma argumentiert offen, dass „diesmal alles anders“ sei .
Das Gegenargument von Glassnode und Galaxy ist nuancierter, als es einfache Zyklus-Nostalgie vermuten lässt. Sie behaupten nicht, dass sich der Zyklus identisch wiederholt – sie behaupten, dass die von allen beobachteten strukturellen Veränderungen die Rücksetzer abgeflacht, aber nicht eliminiert haben. Ein flacherer Bärenmarkt ist immer noch ein Bärenmarkt, und in ihrem Rahmenwerk erzeugt ein ruhiges Top einen Boden zwischen 40.000 und 54.000 Dollar, anstatt eines bei 60.000 Dollar. Die Frage für Händler und Investoren lautet, ob der extreme Pessimismus, den K33 als konträres Signal interpretiert, in Wahrheit das Vorspiel zu einem finalen Ausverkauf ist – genau dem, den diese tiefer angesetzten Modelle erwarten.