Coinbase darf im Abu Dhabi Global Market Investmentgeschäfte arrangieren und Verwahrdienste für geplante tokenisierte Wertpapiere anbieten; Deribits Dubai Lizenz umfasst Börsen und Broker Dealer Dienste einschließlich... Die beiden Standorte verfolgen unterschiedliche Ziele: Abu Dhabi soll zum internationalen Zentru...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What do Coinbase’s new Financial Services Permission from Abu Dhabi’s Financial Services Regulatory Authority and Deribit’s Broker-Dealer Li. Article summary: Coinbase’s Abu Dhabi approval is for an on-chain securities/tokenization business; Deribit’s Dubai approval is for a virtual-assets trading and derivatives business. Together, they give Coinbase a regulated UAE base for . Topic tags: general, general web, user generated, documentation, news. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, water
Coinbases Expansion in den Vereinigten Arabischen Emiraten besteht im Kern aus zwei unterschiedlichen Geschäften – mit jeweils eigenem regulatorischem Rahmen. In Abu Dhabi entsteht ein Geschäft für Wertpapiere und Tokenisierung. In Dubai ist die Tochtergesellschaft Deribit für Dienstleistungen rund um virtuelle Vermögenswerte und Derivate lizenziert.
Der Unterschied ist entscheidend: Die Genehmigung in Abu Dhabi betrifft die digitale Ausgabe, Verwahrung und Übertragung klassischer Wertpapiere. Die Lizenz in Dubai bezieht sich dagegen auf die Ausführung von Geschäften mit Krypto-Assets und auf den Derivatehandel. Zusammengenommen verschaffen die beiden Standorte Coinbase eine regulierte Basis in den VAE für tokenisierte Kapitalmärkte und Krypto-Handelsinfrastruktur – bislang aber kein einheitliches Produkt.
Coinbase erhielt vom Financial Services Regulatory Authority (FSRA) des Abu Dhabi Global Market (ADGM) eine Financial Services Permission. Sie umfasst das Arrangieren von Investmentgeschäften und die Verwahrung von Vermögenswerten. Damit verfügt Coinbase über die regulatorische Grundlage für ein internationales Zentrum für Tokenisierung in Abu Dhabi.
Geplant sind tokenisierte Wertpapiere, möglicherweise auch Aktien. Ihr Wert soll an zugrunde liegende reale Wertpapiere gekoppelt sein – nicht lediglich an ein synthetisches Instrument, das den Kurs einer Aktie nachbildet. Die bisherige Berichterstattung beschreibt die Wertpapiere als vollständig durch die zugrunde liegenden Aktien gedeckt. Die genaue rechtliche und verwahrtechnische Struktur künftiger Emissionen ist allerdings noch nicht veröffentlicht.
Coinbase beschreibt das Konzept als Möglichkeit, globale Wertpapiere „zu jedem mit einem Wallet“ zu bringen. Gemeint ist: Eigentum und Übertragungen könnten on-chain dargestellt werden. Ein berechtigter Anleger würde ein digitales Wertpapier-Token in einer Wallet halten, statt vollständig auf ein klassisches Wertpapierdepot angewiesen zu sein.
Ein vollständig gedecktes tokenisiertes Wertpapier soll einem zugrunde liegenden Wertpapier entsprechen, das innerhalb der regulierten Struktur gehalten oder verwahrt wird. Das unterscheidet es deutlich von einem Token, der nur den Kurs einer Aktie verfolgt, ohne dem Inhaber einen Anspruch oder ein wirtschaftliches Interesse am zugrunde liegenden Vermögenswert zu geben.
Nach den bisherigen Berichten sollen Token-Inhaber die wirtschaftlichen und unternehmerischen Rechte erhalten, die mit dem zugrunde liegenden Wertpapier verbunden sind – darunter Dividenden und Stimmrechte. Welche Rechte tatsächlich gelten, hängt jedoch von den Bedingungen der jeweiligen Emission, dem anwendbaren Wertpapierrecht sowie den Verfahren von Coinbase und seinen Partnern für Kapitalmaßnahmen ab.
„Vollständig gedeckt“ beschreibt daher zunächst die geplante Struktur des Vermögenswerts. Es ist keine Garantie dafür, dass alle praktischen Funktionen eines konventionellen Aktienbesitzes vom ersten Tag an identisch funktionieren. Für Anleger bleiben unter anderem Fragen zur Verwahrung, zum Insolvenzschutz, zur Rückgabe oder Einlösung, zu Übertragungsbeschränkungen sowie zur Abwicklung von Abstimmungen und Dividenden offen.
Tokenisierung kann mehrere Schritte der herkömmlichen Zugangs- und Abwicklungskette zusammenfassen. Eine digitale Wallet kann den Token empfangen und verwahren; Eigentum und Übertragungen werden auf einer Blockchain dokumentiert. Theoretisch kann das die Abhängigkeit von einem klassischen Brokerkonto und von Teilen der grenzüberschreitenden Zahlungs- oder Korrespondenzbank-Infrastruktur verringern.
Die Regulierung entfällt dadurch nicht. Der Zugang würde weiterhin von der Eignung des Anlegers, Identitätsprüfungen nach dem Prinzip „Know Your Customer“ (KYC), Maßnahmen gegen Geldwäsche (AML), Sanktionsprüfungen, wertpapierrechtlichen Vorgaben und den Regeln der jeweils zugelassenen Jurisdiktion abhängen. Eine Wallet ist eine technische Schnittstelle für Lieferung und Verwahrung – kein Weg, Finanzmarktregeln zu umgehen.
Auch die praktische Nutzung dürfte vom jeweiligen Vermögenswert abhängen. Die Umwandlung eines tokenisierten Anspruchs in konventionell registrierte Aktien, die Ausübung bestimmter Aktionärsrechte oder die Übertragung eines Tokens auf eine andere Plattform könnte weiterhin einen Broker, Verwahrer oder einen anderen Intermediär erfordern.
Deribit FZE ist im öffentlichen Register der Virtual Assets Regulatory Authority (VARA) in Dubai als lizenzierter Anbieter virtueller Vermögenswerte aufgeführt. Die Lizenz umfasst Exchange Services – einschließlich börsengehandelter Derivate – sowie Broker-Dealer Services. Laut Register darf das Unternehmen institutionelle, qualifizierte und private Anleger bedienen, jeweils vorbehaltlich der Lizenzbedingungen und zugelassenen Basiswerte.
Dabei handelt es sich um eine Lizenz für den Handel mit virtuellen Vermögenswerten, nicht um eine Genehmigung zur Ausgabe tokenisierter Aktien. Sie unterstützt Deribits etabliertes Geschäft mit Krypto-Optionen und anderen Derivaten und schafft dafür eine regulierte operative Basis in Dubai. VARA verlangt von Unternehmen, die in Dubai unter den einschlägigen Rahmen fallende Aktivitäten mit virtuellen Vermögenswerten anbieten, zuvor die entsprechende Lizenz.
Die beiden Standorte ergänzen sich daher, statt dasselbe Geschäft doppelt abzubilden:
Coinbases Entwicklerdokumentation zufolge sollen internationale Derivate am 9. September 2026 auf eine gemeinsame Plattform umziehen, die von Deribit und dessen Starbase-Matching-Engine betrieben wird. Vorgesehen ist ein neuer, von Deribit unterstützter Zugang für internationale Perpetuals und künftige Derivateprodukte. Der Spot-Handel und US-Futures bleiben auf einer separaten Infrastruktur.
Die Integration hat damit eine klar erkennbare technische Dimension: Deribits Technologie und Liquidität werden enger mit Coinbases internationaler Distribution verbunden. Die verfügbaren Quellen bestätigen jedoch kein endgültiges öffentliches Konzept dafür, wie Spot-Aufträge zwischen den beiden Unternehmen weitergeleitet werden. Aussagen über einen konkreten Spot-Orderfluss von Deribit zur Coinbase Exchange sollten daher als geplant oder ungeklärt gelten – nicht als bereits bestätigte Funktion.
Die beiden Entwicklungen passen zu den Bemühungen der VAE, regulierte Unternehmen und Kapital aus dem Bereich digitaler Vermögenswerte anzuziehen. ADGM und FSRA dienen als Basis für internationale Finanzmarktinfrastruktur und tokenisierte Wertpapiere. Dubais VARA-Rahmen konzentriert sich auf die Bereitstellung, Nutzung und den Handel virtueller Vermögenswerte im Emirat.
Wie groß das lokale Interesse an diesem Sektor ist, zeigte sich im März 2025: Die von Abu Dhabi unterstützte Investmentgruppe MGX kündigte eine Minderheitsbeteiligung von 2 Milliarden US-Dollar an Binance an. Reuters zufolge wurde die Transaktion in Stablecoins abgewickelt und als erste institutionelle Investition in Binance beschrieben.
Dieser Hintergrund erklärt, weshalb Coinbases Genehmigungen über einzelne Lizenzen hinaus Bedeutung haben. Die VAE versuchen, sich als Standort zu positionieren, an dem Krypto-Börsen, institutionelles Kapital, tokenisierte Wertpapiere und Blockchain-basierte Marktinfrastruktur innerhalb formeller regulatorischer Systeme zusammenkommen können.
Die Genehmigungen sind wichtige regulatorische Grundlagen. Sie beantworten jedoch noch nicht mehrere Fragen, die vor dem Start eines öffentlich nutzbaren Tokenisierungsprodukts geklärt werden müssen:
Die vorsichtigste Schlussfolgerung lautet daher: Coinbase hat die Erlaubnis erhalten, in Abu Dhabi die regulierte Infrastruktur für tokenisierte Wertpapiere aufzubauen. Deribit verfügt in Dubai über eine VARA-Lizenz für Börsen- und Broker-Dealer-Dienstleistungen mit virtuellen Vermögenswerten und für Derivate. Strategisch ist die Präsenz in den VAE bedeutsam – wie das konkrete Anlegererlebnis aussieht, hängt aber von den noch ausstehenden Produktbedingungen ab.
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Coinbase darf im Abu Dhabi Global Market Investmentgeschäfte arrangieren und Verwahrdienste für geplante tokenisierte Wertpapiere anbieten; Deribits Dubai Lizenz umfasst Börsen und Broker Dealer Dienste einschließlich... Die beiden Standorte verfolgen unterschiedliche Ziele: Abu Dhabi soll zum internationalen Zentrum für on chain dargestellte, durch reale Wertpapiere gedeckte Anlagen werden, Dubai bleibt der Standort für Krypto Handel...
Ein Wallet könnte Teile des klassischen Broker und Abwicklungsprozesses ersetzen, hebt aber weder KYC/AML Prüfungen noch Wertpapierrecht, Anlegerbeschränkungen oder mögliche Transferrestriktionen auf.