Xreal hat am 7. Oktober 2026 den US-Preis seiner Android-XR-Brille Aura bekannt gegeben: Das Einstiegsmodell kostet 1.279 US-Dollar. Bestellen konnten zunächst allerdings nur Kundinnen und Kunden, die schon vor der Ankündigung eine kostenpflichtige Reservierung vorgenommen hatten. Der genannte Preis bedeutete also nicht, dass die Brille sofort für alle erhältlich war.
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Klar sind damit die US-Konfigurationen und die groben Pläne für den Verkaufsstart. Offen bleiben unter anderem Preise für andere Länder, ein genauer Termin für öffentliche Bestellungen und die Höhe der aktuellen Anzahlung für eine bevorzugte Lieferung.
Zwei Ausstattungen, zwei Größen
Beide Varianten umfassen die Brille und einen per Kabel verbundenen Rechen-Puck. Das Basismodell bietet 12 GB RAM und 256 GB Speicher für 1.279 US-Dollar. Die größere Speichervariante kostet 1.499 US-Dollar und ist mit 16 GB RAM und 512 GB Speicher ausgestattet.
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Der Preis der Topversion bleibt damit unter der zuvor von Xreal genannten Marke von 1.500 US-Dollar.
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Die Aura wird in den Größen Medium und Large angeboten. Berichten zufolge entspricht Medium 60–66 mm und Large 66–72 mm; was genau mit diesen Maßen erfasst wird, erläutern die vorliegenden Angaben nicht näher.
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Wer kann vorbestellen – und wann dürfen alle anderen?
Am 7. Oktober waren Vorbestellungen zunächst nur für Menschen möglich, die schon vorher eine kostenpflichtige Reservierung abgeschlossen hatten. Xreal stellte Bestellungen für die breite Öffentlichkeit in den kommenden Wochen in Aussicht.
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Auch bei der Anzahlung ist eine Unterscheidung wichtig: Als Reservierungen im Juni starteten, berichtete The Verge von 99 US-Dollar. Xreal erklärte im Oktober, dass neue Interessierte weiterhin eine Anzahlung für eine bevorzugte Lieferung leisten könnten. Die verfügbaren Berichte bestätigen aber weder einen Betrag von 199 US-Dollar noch eine konkrete Höhe für diese spätere Anzahlung.
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Die erste Auslieferungswelle soll die USA, Kanada, Japan und Südkorea umfassen. Weitere Märkte sind für 2027 vorgesehen. Verbindliche Liefertermine für einzelne Länder und bestätigte Preise außerhalb der USA nennen die verfügbaren Quellen nicht.
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Aura und Meta: ähnlich teuer, anderes Displaykonzept
Mit 1.279 US-Dollar ist die Aura 20 US-Dollar günstiger als Metas VR Glasses für 1.299 US-Dollar. Der größere Unterschied liegt im Display: Die Aura wird als transparent beschrieben. Metas Brille setzt dagegen auf ein immersives Display und Video-Passthrough, damit die Umgebung auf dem Bildschirm sichtbar wird.
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Das prägt den jeweiligen Ansatz: Bei der Aura bleibt die reale Umgebung durch die Gläser sichtbar. Metas Konzept rückt stärker die virtuelle Szene in den Mittelpunkt. Daraus folgt nicht, dass ein Gerät für alle Zwecke besser geeignet ist – es handelt sich zunächst um unterschiedliche Designentscheidungen.
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Das Sichtfeld der Aura wird mit rund 70 Grad angegeben. Für Metas Brille nennt The Verge 70 Grad horizontal und 66 Grad vertikal. Das sei weniger weit als das Sichtfeld eines herkömmlichen VR-Headsets.
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Beide Systeme wurden als Brillen mit separater, angebundener Recheneinheit gezeigt. Vorführungen allein klären jedoch nicht, wie gut sie sich für längere Nutzung, virtuelle Texteingabe oder den Alltag mit verschiedenen Apps eignen. Die Aura läuft mit Android XR, einer Plattform, die Xreal gemeinsam mit Google entwickelt. Konkrete Unterstützung für Google Play oder Gemini bestätigen die verfügbaren Berichte nicht.
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Snap Specs: teurer, aber Demos sind kein Langzeittest
Auch Snaps Specs bieten einen Vergleichspunkt, liegen preislich aber deutlich höher: WIRED nennt 2.195 US-Dollar. In einer Vorführung von The Verge ließen sich virtuelle Dominosteine per Kneifgeste auf einem echten Tisch platzieren. Das zeigt eine mögliche AR-Interaktion, beantwortet aber nicht, wie sich die Specs im Vergleich zur Aura oder zu Metas Brille bei Texteingabe, Softwarekompatibilität oder längerer Nutzung schlagen.
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Die Eindrücke von WIRED und The Verge beruhen auf frühen Praxistests und sind keine umfassende Bewertung der endgültigen Verkaufsgeräte. Für einen belastbaren Vergleich fehlen weiterhin Antworten zu lokalen Preisen und Lieferzeiten, Tragekomfort, Softwareunterstützung sowie zur Bedienung und Bilddarstellung über längere Zeit.
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