XPeng hat einen wichtigen Batterieschritt für seinen humanoiden Roboter IRON gemeldet: Vizepräsident Gu Jie sagte am 28. Oktober 2026, eine eigens für den Roboter entwickelte Batterie sei in kleiner Stückzahl vom Band gelaufen. Für IRON selbst bedeutet das noch keinen Produktionsstart. Laut Gu befindet sich das Gesamtsystem weiterhin in der Phase vor der SOP – also vor dem offiziellen Start der Produktion.
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Offen bleibt vor allem, was XPeng mit „Festkörperbatterie“ genau meint. Das Unternehmen hatte IRON zuvor als ersten humanoiden Roboter mit einer Vollfestkörperbatterie angekündigt. In seiner Oktober-Mitteilung nannte Gu jedoch keine genaue Zellchemie.
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Was die Ankündigung bestätigt – und was nicht
Bestätigt ist der Kleinserienlauf der Batterie, nicht die Serienfertigung des kompletten Roboters. XPeng peilt Berichten zufolge an, IRON bis Ende 2026 in die Massenproduktion zu bringen. Das ist ein Ziel und keine Bestätigung, dass die Massenproduktion bereits begonnen hat.
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Schon am 8. September hatte XPeng einen weiteren Fertigungsschritt gemeldet: Ein IRON-Roboter sei auf einer eigenen Produktionslinie in Guangzhou fertig montiert worden und aus eigener Kraft vom Band gelaufen. Eine gestartete Linie und ein fertig montiertes Exemplar sind jedoch nicht gleichbedeutend mit einer laufenden Massenproduktion.
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„Festkörper“ klärt die Zellchemie nicht
Auf seiner offiziellen IRON-Seite bezeichnet XPeng die Batterie als branchenweit erste Vollfestkörperbatterie in einem solchen Roboter.
23 Ein separater Bericht sprach dagegen von einer geplanten Halbfestkörperbatterie für die Produktionsversion. Die Oktober-Ankündigung verwendete erneut den allgemeineren Begriff „Festkörper“, ohne die Zellchemie näher zu bestimmen.
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Damit bleibt eine Lücke in den öffentlich verfügbaren Angaben: Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob die in kleinen Stückzahlen gefertigten Zellen voll- oder halbfest sind – und wie sie sich zur früheren Ankündigung verhalten. Der Anspruch, branchenweit der Erste zu sein, ist daher als Aussage von XPeng zu verstehen, nicht als unabhängig belegter Nachweis für eine bestimmte Produktionschemie oder einen branchenweiten Vorsprung.
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Energiedichte und Sicherheitsangaben
Die Batterie sei eigens für einen humanoiden Roboter entwickelt worden. Dabei ist der Bauraum im Inneren begrenzt; eine hohe Energiedichte soll helfen, möglichst viel Energie auf kleinem Raum unterzubringen. Berichte nennen außerdem einen Gewichtsvorteil von rund 30 Prozent und etwa 30 Prozent mehr Kapazität gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien mit flüssigem Elektrolyten. Die zugrunde liegenden Testmethoden und ein unabhängiger Nachweis dieser Vergleiche liegen in den verfügbaren Berichten nicht vor.
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XPeng beschreibt die Batterie als widerstandsfähig gegen starke Hitze und Stöße sowie als nicht entflammbar bei einem Nagelpenetrationstest. Andere Berichte nennen ein Design, das die Ausbreitung eines thermischen Durchgehens begrenzen soll. Das sind Angaben zum Design und zu Sicherheitsmerkmalen – kein Beleg dafür, dass ein Zwischenfall unmöglich ist oder die Leistung unabhängig geprüft wurde.
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Produktionsziel und offene Frage zur Laufzeit
XPengs gemeldeter Zeitplan sah eine Massenproduktion von IRON bis Ende 2026 vor; Markteinführung und Auslieferungen sollten 2027 folgen. Die verfügbaren Berichte bestätigen nicht, dass diese Meilensteine bereits erreicht wurden.
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Die endgültige Zellchemie kann beeinflussen, wie viel nutzbare Energie sich innerhalb der Gewichts- und Platzgrenzen des Roboters unterbringen lässt. Sie allein sagt aber nicht, wie lange IRON mit einer Ladung arbeiten wird: Dafür sind auch die tatsächliche Batteriekapazität und der Stromverbrauch bei der jeweiligen Aufgabe entscheidend. Ohne bestätigte Daten zu den Produktionszellen und zum Betrieb unter repräsentativen Bedingungen lässt sich die Laufzeit zwischen zwei Ladevorgängen nicht verlässlich abschätzen.