Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren. Im 150 Watt starken AI Cube Prototypen wurde der D100 gemeinsam mit Xiaomis O3 Mobilprozessor und dem O100 KI Beschleuniger demonstriert.
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Xiaomi unveil about its Xring D100 autonomous-driving chip—including its 3-nanometer manufacturing process, 20-core CPU, 16-core NP. Article summary: Xiaomi unveiled the Xring D100 as its first in-house “smart-driving” AI chip: a 3 nm design intended for commercial deployment in 2027 after completing development and validation. The announcement signals a push to own m. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Xiaomi hat den Xring D100 vorgestellt – den ersten hauseigenen KI-Prozessor des Unternehmens, der speziell für intelligentes Fahren entwickelt wurde. Der Chip basiert auf einem 3-nm-Prozess, verfügt über eine 20-Kern-CPU und eine 16-Kern-NPU und unterstützt bis zu 160 GB gemeinsamen Speicher. Nach Angaben von Xiaomi können damit KI-Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. 6
23
Die Ankündigung ist strategisch bedeutsam, beweist aber noch nicht, dass Xiaomi etablierte Plattformen für Fahrzeugcomputer überholt hat. Entwicklung und Validierung des D100 sind abgeschlossen; der kommerzielle Einsatz ist für 2027 vorgesehen. Eine TOPS-Angabe, das erste Fahrzeugmodell, genaue Verbrauchsdaten und ein konkreter Zeitplan für die Integration ins Auto wurden bislang nicht genannt. 23
34
Zu den wichtigsten technischen Angaben gehören die 20 CPU-Kerne, 16 NPU-Kerne und die Unterstützung von bis zu 160 GB Unified Memory, also gemeinsam genutztem Speicher für verschiedene Recheneinheiten. Xiaomi zufolge reicht diese Konfiguration aus, um große Sprachmodelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern lokal zu betreiben. 6
23
Das beschreibt zunächst die mögliche Modell- und Speicherkapazität. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, wie schnell der D100 solche Modelle ausführt oder wie gut er sicherheitskritische Aufgaben im Straßenverkehr bewältigt. Entscheidend sind unter anderem die tatsächliche Inferenzgeschwindigkeit, der Stromverbrauch, die Softwareoptimierung, die Speicherbandbreite und die automotive Validierung.
Xiaomi bezeichnet den D100 als Chinas ersten leistungsstarken KI-Chip für intelligentes Fahren, der in Festlandchina auf Basis eines 3-nm-Prozesses entwickelt wurde. Das ist zunächst eine Unternehmensangabe und keine unabhängig bestätigte Rangliste der Leistungsfähigkeit. 6
23
Ein kleinerer Fertigungsprozess kann Vorteile bei Effizienz und Chipdichte bringen. Er garantiert aber weder eine höhere nutzbare KI-Leistung noch einen geringeren Energieverbrauch oder bessere Fahrfunktionen. Für eine belastbare Bewertung des D100 hat Xiaomi bislang zu wenige technische Daten veröffentlicht.
Der D100 soll Entwicklung und Validierung abgeschlossen haben und 2027 kommerziell eingesetzt werden. Welches Serienfahrzeug den Anfang macht, hat Xiaomi noch nicht mitgeteilt. 12
23
Diese Unterscheidung ist wichtig: Ein fertiges und geprüftes Chipdesign ist ein bedeutender Meilenstein. Serienqualifikation, Fahrzeugintegration, Softwarebereitstellung, funktionale Sicherheit und eine dauerhaft stabile Fertigung sind jedoch weitere Herausforderungen.
Xiaomi zeigte den D100 außerdem im AI Cube Prototype. Der kompakte lokale KI-Rechner kombiniert drei Xring-Prozessoren: den O3-Mobilchip, den O100-KI-Beschleuniger und den für Fahrzeuge ausgelegten D100. Für das System werden bis zu 150 Watt Dauerleistung angegeben; demonstriert wurde die lokale Ausführung einer Modellkonfiguration „120B + 3B“. 18
22
Die Vorführung unterstreicht Xiaomis Anspruch, eigene Chips für unterschiedliche Aufgaben miteinander zu verbinden. Sie bedeutet allerdings nicht, dass der AI Cube bereits ein käuflicher Computer ist oder die Leistung des D100 in einem Serienfahrzeug demonstriert. Berichten zufolge handelt es sich um einen technischen Prototypen; Preis und Verkaufsstart wurden nicht angekündigt. 18
30
Der wichtigste Vorbehalt bei jedem Vergleich: Xiaomi hat für den D100 bisher keine TOPS-Zahl veröffentlicht. TOPS steht für „Trillion Operations Per Second“, also Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Wert ist im KI-Bereich verbreitet, kann aber je nach Rechengenauigkeit, sparsamen Berechnungsverfahren und Messmethode unterschiedlich ermittelt werden.
Die öffentlich bekannten Daten zeigen dennoch, wie weit die jeweiligen Projekte bereits sind.
Nios 5-nm-Chip Shenji NX9031 ist bereits in Fahrzeugen im Einsatz. Nio hatte zuvor für einen Chip eine Rechenleistung von mehr als 1.000 TOPS angegeben. 34
40
Der 3-nm-Prozess des D100 ist auf dem Papier moderner als Nios 5-nm-Design. Daraus lässt sich aber kein Sieger ableiten. Xiaomi hat keine vergleichbaren Angaben zu Rechenleistung, Speicherbandbreite, Verbrauch, Redundanz oder realen Fahrergebnissen veröffentlicht.
Der 5-nm-Chip Mach M100 von Li Auto wird mit einer effektiven Rechenleistung von 1.280 TOPS in Verbindung gebracht. Damit liegt ein öffentlicher Vergleichswert vor, den Xiaomi für den D100 bislang nicht genannt hat. 33
39
Die Angaben sind nicht zwingend eins zu eins vergleichbar, weil die Unternehmen unterschiedliche Messbedingungen verwenden können. Li Auto hat jedoch mehr von jener Kennzahl offengelegt, die bei KI-Hardware häufig als Orientierung dient, während Xiaomi bisher vor allem Speicherkapazität und Fertigungstechnologie betont.
BYDs 4-nm-Chip Xuanji A3 soll im Mai 2026 in die Massenproduktion gegangen sein und wird mit rund 700 TOPS angegeben. 39
Damit besitzt BYD beim praktischen Einsatz einen zeitlichen Vorsprung gegenüber Xiaomis D100, dessen kommerzielle Nutzung erst für 2027 geplant ist. Das Bild kann sich ändern, sobald Xiaomi Produktionsdetails und unabhängig überprüfbare Ergebnisse aus Fahrzeugen vorlegt.
XPengs Turing-Chip wird in Branchenberichten mit etwa 750 TOPS angegeben und soll im dritten Quartal 2025 in Produktion gegangen sein. 39
Auch diese Werte wurden nicht unbedingt unter identischen Bedingungen gemessen. Der frühere Produktionsstart zeigt dennoch den Abstand zwischen der Vorstellung eines neuen Prozessors und seinem Einsatz in Fahrzeugen in größerem Maßstab.
Xiaomis aktuelle Elektrofahrzeuge setzen auf Hardware von Nvidia. Der D100 eröffnet dem Unternehmen ab 2027 einen Weg, mehr Kontrolle über die Rechenplattform im Fahrzeug zu übernehmen. 25
32
Strategisch erinnert dieser Schritt an Teslas stärker auf Eigenentwicklung ausgerichteten Ansatz: Rechenhardware, Software, Daten und Fahrzeugsysteme sollen als zusammenhängende Plattform funktionieren, anstatt vollständig von einem externen Chipanbieter abhängig zu sein. 20
Mit technischer Gleichwertigkeit ist dieser Vergleich allerdings nicht gleichzusetzen. Nvidia verfügt über ein deutlich etablierteres Ökosystem für Automotive-Hardware und -Software. Xiaomi hat bisher nicht genügend Daten zu Leistung, Effizienz, Entwicklungswerkzeugen, Sicherheitsvalidierung und Produktionsumfang des D100 veröffentlicht, um eine Parität mit Nvidia-basierten Plattformen zu belegen.
Der D100 ist Teil eines größeren Xring-Portfolios. Xiaomi hat nach eigenen Angaben beziehungsweise aus Unternehmenskreisen zufolge mehr als 20 Milliarden Yuan in die Chipentwicklung investiert; das Halbleiterteam ist auf mehr als 3.000 Menschen angewachsen. 12
Das Ziel geht über die Kosten eines einzelnen Autochips hinaus. Xiaomi baut eigene Fähigkeiten auf, die Smartphones, On-Device-KI, Heim- und Desktop-Computer sowie Elektrofahrzeuge abdecken können. Reuters beschrieb die Strategie als Versuch, mehr Kontrolle über wichtige Komponenten zu gewinnen und die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu verringern. 1
Eine solche vertikale Integration könnte die Abstimmung von Hardware- und Softwarefunktionen erleichtern, die Lieferketten weniger anfällig machen und Entwicklungsarbeit über mehrere Produktbereiche hinweg nutzbar machen. Das sind strategische Möglichkeiten – noch keine nachgewiesenen finanziellen Ergebnisse.
Xiaomi investiert in diese langfristige Strategie, während das Segment für Smart-Elektrofahrzeuge, KI und andere neue Geschäftsfelder weiterhin Verluste schreibt. Im zweiten Quartal 2026 verbuchte es einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden Yuan. 2
13
Damit ist der D100 zugleich technologischer Meilenstein und teure Wette auf die Umsetzung. Xiaomi muss noch zeigen, dass der Weg vom validierten Chip zum zuverlässigen Serieneinsatz gelingt – einschließlich Software-Stack, Sicherheitsanforderungen, Fertigung in ausreichender Stückzahl und messbarer Vorteile für Fahrerinnen und Fahrer.
Der Xring D100 ist bemerkenswert, weil Xiaomi damit seine Strategie eigener Chips von Unterhaltungselektronik und mobilen Geräten auf Autos ausweitet. Eine 20-Kern-CPU, eine 16-Kern-NPU, bis zu 160 GB gemeinsamer Speicher und die angegebene Unterstützung für Modelle mit 200 Milliarden Parametern sind ambitionierte Eckdaten. 6
23
Der entscheidende Nachweis steht jedoch noch aus. Ohne TOPS-Angabe, vergleichbare Verbrauchsdaten, ein genanntes Serienfahrzeug und Ergebnisse aus dem realen Straßenbetrieb lässt sich der D100 nicht belastbar gegen Nio, Li Auto, BYD, XPeng oder Nvidia einordnen. Bislang zeigt Xiaomi vor allem einen ernsthaften Vorstoß in Richtung vertikal integrierter Technologie – noch keinen bestätigten Leistungsvorsprung.
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Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren.
Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren. Im 150 Watt starken AI Cube Prototypen wurde der D100 gemeinsam mit Xiaomis O3 Mobilprozessor und dem O100 KI Beschleuniger demonstriert.
Im Gegensatz zu mehreren Wettbewerbern hat Xiaomi bisher keine TOPS Angabe, kein erstes Serienfahrzeug und keine detaillierten Daten zu Energieverbrauch oder realer Fahrleistung veröffentlicht.
Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren. Im 150 Watt starken AI Cube Prototypen wurde der D100 gemeinsam mit Xiaomis O3 Mobilprozessor und dem O100 KI Beschleuniger demonstriert.
Veröffentlicht vonBearbeitet mit GPT-5.6 LunaBilder erstellt mit GPT Image 1.5
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Xiaomi unveil about its Xring D100 autonomous-driving chip—including its 3-nanometer manufacturing process, 20-core CPU, 16-core NP. Article summary: Xiaomi unveiled the Xring D100 as its first in-house “smart-driving” AI chip: a 3 nm design intended for commercial deployment in 2027 after completing development and validation. The announcement signals a push to own m. Topic tags: general, news, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Xiaomi hat den Xring D100 vorgestellt – den ersten hauseigenen KI-Prozessor des Unternehmens, der speziell für intelligentes Fahren entwickelt wurde. Der Chip basiert auf einem 3-nm-Prozess, verfügt über eine 20-Kern-CPU und eine 16-Kern-NPU und unterstützt bis zu 160 GB gemeinsamen Speicher. Nach Angaben von Xiaomi können damit KI-Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern direkt auf dem Gerät ausgeführt werden. 6
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Die Ankündigung ist strategisch bedeutsam, beweist aber noch nicht, dass Xiaomi etablierte Plattformen für Fahrzeugcomputer überholt hat. Entwicklung und Validierung des D100 sind abgeschlossen; der kommerzielle Einsatz ist für 2027 vorgesehen. Eine TOPS-Angabe, das erste Fahrzeugmodell, genaue Verbrauchsdaten und ein konkreter Zeitplan für die Integration ins Auto wurden bislang nicht genannt. 23
34
Zu den wichtigsten technischen Angaben gehören die 20 CPU-Kerne, 16 NPU-Kerne und die Unterstützung von bis zu 160 GB Unified Memory, also gemeinsam genutztem Speicher für verschiedene Recheneinheiten. Xiaomi zufolge reicht diese Konfiguration aus, um große Sprachmodelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern lokal zu betreiben. 6
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Das beschreibt zunächst die mögliche Modell- und Speicherkapazität. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, wie schnell der D100 solche Modelle ausführt oder wie gut er sicherheitskritische Aufgaben im Straßenverkehr bewältigt. Entscheidend sind unter anderem die tatsächliche Inferenzgeschwindigkeit, der Stromverbrauch, die Softwareoptimierung, die Speicherbandbreite und die automotive Validierung.
Xiaomi bezeichnet den D100 als Chinas ersten leistungsstarken KI-Chip für intelligentes Fahren, der in Festlandchina auf Basis eines 3-nm-Prozesses entwickelt wurde. Das ist zunächst eine Unternehmensangabe und keine unabhängig bestätigte Rangliste der Leistungsfähigkeit. 6
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Ein kleinerer Fertigungsprozess kann Vorteile bei Effizienz und Chipdichte bringen. Er garantiert aber weder eine höhere nutzbare KI-Leistung noch einen geringeren Energieverbrauch oder bessere Fahrfunktionen. Für eine belastbare Bewertung des D100 hat Xiaomi bislang zu wenige technische Daten veröffentlicht.
Der D100 soll Entwicklung und Validierung abgeschlossen haben und 2027 kommerziell eingesetzt werden. Welches Serienfahrzeug den Anfang macht, hat Xiaomi noch nicht mitgeteilt. 12
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Diese Unterscheidung ist wichtig: Ein fertiges und geprüftes Chipdesign ist ein bedeutender Meilenstein. Serienqualifikation, Fahrzeugintegration, Softwarebereitstellung, funktionale Sicherheit und eine dauerhaft stabile Fertigung sind jedoch weitere Herausforderungen.
Xiaomi zeigte den D100 außerdem im AI Cube Prototype. Der kompakte lokale KI-Rechner kombiniert drei Xring-Prozessoren: den O3-Mobilchip, den O100-KI-Beschleuniger und den für Fahrzeuge ausgelegten D100. Für das System werden bis zu 150 Watt Dauerleistung angegeben; demonstriert wurde die lokale Ausführung einer Modellkonfiguration „120B + 3B“. 18
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Die Vorführung unterstreicht Xiaomis Anspruch, eigene Chips für unterschiedliche Aufgaben miteinander zu verbinden. Sie bedeutet allerdings nicht, dass der AI Cube bereits ein käuflicher Computer ist oder die Leistung des D100 in einem Serienfahrzeug demonstriert. Berichten zufolge handelt es sich um einen technischen Prototypen; Preis und Verkaufsstart wurden nicht angekündigt. 18
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Der wichtigste Vorbehalt bei jedem Vergleich: Xiaomi hat für den D100 bisher keine TOPS-Zahl veröffentlicht. TOPS steht für „Trillion Operations Per Second“, also Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Der Wert ist im KI-Bereich verbreitet, kann aber je nach Rechengenauigkeit, sparsamen Berechnungsverfahren und Messmethode unterschiedlich ermittelt werden.
Die öffentlich bekannten Daten zeigen dennoch, wie weit die jeweiligen Projekte bereits sind.
Nios 5-nm-Chip Shenji NX9031 ist bereits in Fahrzeugen im Einsatz. Nio hatte zuvor für einen Chip eine Rechenleistung von mehr als 1.000 TOPS angegeben. 34
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Der 3-nm-Prozess des D100 ist auf dem Papier moderner als Nios 5-nm-Design. Daraus lässt sich aber kein Sieger ableiten. Xiaomi hat keine vergleichbaren Angaben zu Rechenleistung, Speicherbandbreite, Verbrauch, Redundanz oder realen Fahrergebnissen veröffentlicht.
Der 5-nm-Chip Mach M100 von Li Auto wird mit einer effektiven Rechenleistung von 1.280 TOPS in Verbindung gebracht. Damit liegt ein öffentlicher Vergleichswert vor, den Xiaomi für den D100 bislang nicht genannt hat. 33
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Die Angaben sind nicht zwingend eins zu eins vergleichbar, weil die Unternehmen unterschiedliche Messbedingungen verwenden können. Li Auto hat jedoch mehr von jener Kennzahl offengelegt, die bei KI-Hardware häufig als Orientierung dient, während Xiaomi bisher vor allem Speicherkapazität und Fertigungstechnologie betont.
BYDs 4-nm-Chip Xuanji A3 soll im Mai 2026 in die Massenproduktion gegangen sein und wird mit rund 700 TOPS angegeben. 39
Damit besitzt BYD beim praktischen Einsatz einen zeitlichen Vorsprung gegenüber Xiaomis D100, dessen kommerzielle Nutzung erst für 2027 geplant ist. Das Bild kann sich ändern, sobald Xiaomi Produktionsdetails und unabhängig überprüfbare Ergebnisse aus Fahrzeugen vorlegt.
XPengs Turing-Chip wird in Branchenberichten mit etwa 750 TOPS angegeben und soll im dritten Quartal 2025 in Produktion gegangen sein. 39
Auch diese Werte wurden nicht unbedingt unter identischen Bedingungen gemessen. Der frühere Produktionsstart zeigt dennoch den Abstand zwischen der Vorstellung eines neuen Prozessors und seinem Einsatz in Fahrzeugen in größerem Maßstab.
Xiaomis aktuelle Elektrofahrzeuge setzen auf Hardware von Nvidia. Der D100 eröffnet dem Unternehmen ab 2027 einen Weg, mehr Kontrolle über die Rechenplattform im Fahrzeug zu übernehmen. 25
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Strategisch erinnert dieser Schritt an Teslas stärker auf Eigenentwicklung ausgerichteten Ansatz: Rechenhardware, Software, Daten und Fahrzeugsysteme sollen als zusammenhängende Plattform funktionieren, anstatt vollständig von einem externen Chipanbieter abhängig zu sein. 20
Mit technischer Gleichwertigkeit ist dieser Vergleich allerdings nicht gleichzusetzen. Nvidia verfügt über ein deutlich etablierteres Ökosystem für Automotive-Hardware und -Software. Xiaomi hat bisher nicht genügend Daten zu Leistung, Effizienz, Entwicklungswerkzeugen, Sicherheitsvalidierung und Produktionsumfang des D100 veröffentlicht, um eine Parität mit Nvidia-basierten Plattformen zu belegen.
Der D100 ist Teil eines größeren Xring-Portfolios. Xiaomi hat nach eigenen Angaben beziehungsweise aus Unternehmenskreisen zufolge mehr als 20 Milliarden Yuan in die Chipentwicklung investiert; das Halbleiterteam ist auf mehr als 3.000 Menschen angewachsen. 12
Das Ziel geht über die Kosten eines einzelnen Autochips hinaus. Xiaomi baut eigene Fähigkeiten auf, die Smartphones, On-Device-KI, Heim- und Desktop-Computer sowie Elektrofahrzeuge abdecken können. Reuters beschrieb die Strategie als Versuch, mehr Kontrolle über wichtige Komponenten zu gewinnen und die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu verringern. 1
Eine solche vertikale Integration könnte die Abstimmung von Hardware- und Softwarefunktionen erleichtern, die Lieferketten weniger anfällig machen und Entwicklungsarbeit über mehrere Produktbereiche hinweg nutzbar machen. Das sind strategische Möglichkeiten – noch keine nachgewiesenen finanziellen Ergebnisse.
Xiaomi investiert in diese langfristige Strategie, während das Segment für Smart-Elektrofahrzeuge, KI und andere neue Geschäftsfelder weiterhin Verluste schreibt. Im zweiten Quartal 2026 verbuchte es einen operativen Verlust von 2,6 Milliarden Yuan. 2
13
Damit ist der D100 zugleich technologischer Meilenstein und teure Wette auf die Umsetzung. Xiaomi muss noch zeigen, dass der Weg vom validierten Chip zum zuverlässigen Serieneinsatz gelingt – einschließlich Software-Stack, Sicherheitsanforderungen, Fertigung in ausreichender Stückzahl und messbarer Vorteile für Fahrerinnen und Fahrer.
Der Xring D100 ist bemerkenswert, weil Xiaomi damit seine Strategie eigener Chips von Unterhaltungselektronik und mobilen Geräten auf Autos ausweitet. Eine 20-Kern-CPU, eine 16-Kern-NPU, bis zu 160 GB gemeinsamer Speicher und die angegebene Unterstützung für Modelle mit 200 Milliarden Parametern sind ambitionierte Eckdaten. 6
23
Der entscheidende Nachweis steht jedoch noch aus. Ohne TOPS-Angabe, vergleichbare Verbrauchsdaten, ein genanntes Serienfahrzeug und Ergebnisse aus dem realen Straßenbetrieb lässt sich der D100 nicht belastbar gegen Nio, Li Auto, BYD, XPeng oder Nvidia einordnen. Bislang zeigt Xiaomi vor allem einen ernsthaften Vorstoß in Richtung vertikal integrierter Technologie – noch keinen bestätigten Leistungsvorsprung.
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Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren.
Xiaomi bezeichnet den Xring D100 als validierten 3 nm KI Chip für intelligentes Fahren. Im 150 Watt starken AI Cube Prototypen wurde der D100 gemeinsam mit Xiaomis O3 Mobilprozessor und dem O100 KI Beschleuniger demonstriert.
Im Gegensatz zu mehreren Wettbewerbern hat Xiaomi bisher keine TOPS Angabe, kein erstes Serienfahrzeug und keine detaillierten Daten zu Energieverbrauch oder realer Fahrleistung veröffentlicht.