Xiaomis Xuanjie O100 Prototyp erreichte mit dem hauseigenen MiMo Modell laut Unternehmensangaben 295 Tokens pro Sekunde – ist aber kein fertiges Smartphone für den Verkauf. Der stationäre AI Cube geht noch weiter: drei Xuanjie Chips, 80 GB gemeinsamer Speicher und bis zu 150 Watt Dauerleistung sollen lokale Modelle...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Xiaomi president Lu Weibing reveal on August 25, 2026, about the Xuanjie O100 prototype—an ultra-high-speed on-device AI terminal t. Article summary: Lu Weibing presented the Xuanjie O100 prototype as a purpose-built demonstration of phone-class, on-device large-model inference—not a conventional consumer handset. Its design sacrifices the rear-camera system for dual-. Topic tags: general, education, general web, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, cha
Die Präsentation von Xiaomi-Präsident Lu Weibing am 25. August 2026 war weniger eine Smartphone-Neuheit als ein Blick auf die technischen Voraussetzungen für lokale KI. Der Xuanjie-O100-Prototyp kombiniert den Smartphone-Prozessor Xuanjie O3 mit dem KI-Beschleuniger O100, verzichtet auf die klassische Rückkamera, besitzt ein komplett neu aufgebautes Mainboard und nutzt eine aktive Kühlung mit bis zu 10 Watt. Mit Xiaomis lokal ausgeführtem MiMo-Modell soll er in Tests 295 Tokens pro Sekunde erreicht haben. 3
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Wichtig ist die Einordnung: Das Gerät ist ein Technik-Validierungsprototyp und kein angekündigtes Serienprodukt. 3 Entscheidend ist deshalb nicht, ob Verbraucher es heute kaufen können. Interessant ist vielmehr, welche Kompromisse nötig sind, um große KI-Modelle schnell und dauerhaft direkt auf einem mobilen Gerät auszuführen.
Der Prototyp wurde auf ein Ziel hin entwickelt: hohe und möglichst konstante Inferenzleistung direkt am Gerät. KI ist hier nicht bloß eine zusätzliche Funktion eines herkömmlichen, kameraorientierten Smartphones. Xiaomi kombiniert dafür zwei Chips:
Damit diese Architektur Platz findet, entfernte Xiaomi das herkömmliche Kameramodul und konstruierte das Mainboard neu. Zusätzlich kommt eine aktive Luftkühlung zum Einsatz, die eine Kühlleistung von bis zu 10 Watt unterstützen soll. 3
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Das Ergebnis ist ein Smartphone-ähnliches Gerät, das nicht auf typische Prioritäten eines Serienmodells ausgerichtet ist – etwa Kamerafunktionen, geräuschlosen Betrieb oder ein besonders dünnes Gehäuse. Im Mittelpunkt steht die lokale Ausführung großer Modelle. Xiaomi nennt für das MiMo-Edge-Modell eine gemessene Geschwindigkeit von 295 Tokens pro Sekunde. 3
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Diese Zahl ist als von Xiaomi gemeldetes Ergebnis eines bestimmten Prototyps mit einem bestimmten Modell zu verstehen. Sie ist kein allgemeingültiger Benchmark für andere KI-Modelle oder künftige O100-Geräte. Die verfügbaren Berichte zeigen nicht, wie sich Modelle von Drittanbietern unter denselben Bedingungen verhalten würden.
Beide Geräte zeigen unterschiedliche Einsatzbereiche von Xiaomis Strategie für lokale KI. Der O100 ist ein mobiler Machbarkeitsnachweis, während der AI Cube als stationäres persönliches KI-Rechensystem gedacht ist.
| Merkmal | Xuanjie-O100-Prototyp | Xiaomi AI Cube Prototype |
|---|---|---|
| Bauform | Smartphone-ähnliches Demonstrationsgerät | Mini-PC und persönliche KI-Workstation |
| Chip-Konfiguration | Xuanjie O3 + O100 | Xuanjie O3 + O100 + D100 |
| Kühlung beziehungsweise Dauerleistung | Aktive Kühlung mit bis zu 10 Watt | Angegebene Dauerleistung von bis zu 150 Watt |
| Speicher | In den zitierten Berichten nicht angegeben | 80 GB gemeinsamer Speicher |
| Gezeigte Modellfähigkeit | Xiaomi MiMo mit gemeldeten 295 Tokens pro Sekunde | 120-Milliarden-Parameter-Modell plus 3-Milliarden-Parameter-Modell, mit Umschaltung zwischen schnellem und langsamem System |
| Produktstatus | Prototyp | Prototyp |
Der AI Cube bietet deutlich mehr Spielraum für Stromversorgung, Speicher und Wärmeabfuhr. Sein Unibody-Gehäuse aus Aerospace-Aluminium besitzt 33.874 CNC-gefertigte Lüftungsöffnungen. Xiaomi zufolge kann das System bis zu 150 Watt dauerhaft bereitstellen. Im Inneren arbeiten alle drei Xuanjie-Chips – O3, O100 und D100 – zusammen mit 80 GB gemeinsamem Speicher. 4
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Xiaomi zufolge kann der AI Cube gleichzeitig ein Modell mit 120 Milliarden Parametern und ein lokales Modell mit 3 Milliarden Parametern ausführen. Je nach Aufgabe soll das System zwischen einer schnelleren und einer langsameren Betriebsweise wechseln können. Als Beispiele nannte Xiaomi anspruchsvolle Aufgaben wie Frontend-Entwicklung und komplexe Programmierung. 3
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Praktisch betrachtet ist der AI Cube damit eher eine kompakte lokale KI-Workstation. Der O100-Prototyp ist vor allem deshalb spannend, weil er zeigt, ob sich eine solche Beschleunigung für die Inferenz irgendwann an die deutlich strengeren Grenzen eines Smartphones bei Energieverbrauch und Wärmeentwicklung anpassen lässt.
Die Geräte passen in eine größere Drei-Chip-Architektur, die Xiaomi bei der Xuanjie-Technikveranstaltung am 24. August vorgestellt hat:
Das deutet auf den Aufbau einer KI-Rechenplattform für Smartphones, PCs und Fahrzeuge hin, statt lokale Anwendungen ausschließlich über die Cloud abzuwickeln. Diese Einschätzung beschreibt die erkennbare Hardware-Richtung; sie ist kein bestätigtes Versprechen, dass beide Prototypen als Serienprodukte erscheinen werden.
Auch der Zeitplan ist relevant. Xiaomi zufolge ist der O3 bereits in Massenproduktion und soll im September im Xiaomi 18 Fold debütieren. O100 und D100 wurden entwickelt, sollen aber später kommerzialisiert werden. In Xiaomis Community-Ankündigung ist dafür das Folgejahr genannt. 18
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Der Xuanjie-O100-Prototyp macht Xiaomis Ambitionen bei lokaler KI greifbar – und zeigt zugleich den Preis für dauerhaft hohe Geschwindigkeit. Die klassische Kamera musste weichen, das Mainboard wurde neu aufgebaut und eine aktive Kühlung wurde integriert. Das entspricht einer völlig anderen Designphilosophie als bei einem gewöhnlichen Premium-Smartphone.
Der AI Cube verdeutlicht die andere Seite: Ein größeres Gehäuse, deutlich mehr Leistung und mehr Speicher ermöglichen die Demonstration größerer lokaler Modelle und anspruchsvollerer Aufgaben. Zusammen zeigen die Geräte, dass Xiaomi mehrere Bauformen für selbst entwickelte Chips und KI direkt auf dem Gerät erprobt.
Für Käufer ist zunächst der Xuanjie O3 die konkretere Produktneuheit, da Xiaomi ihn im Xiaomi 18 Fold angekündigt hat. Der O100-Prototyp ist dagegen besser als Forschungs- und Ingenieursstatement zu verstehen: Xiaomi hält schnelle lokale Ausführung großer Modelle im Smartphone grundsätzlich für möglich. Bis daraus ein alltagstaugliches Seriengerät wird, müssen jedoch noch Fragen zu Kühlung, Energieverbrauch, Software-Kompatibilität und Produktdesign gelöst werden.
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Xiaomis Xuanjie O100 Prototyp erreichte mit dem hauseigenen MiMo Modell laut Unternehmensangaben 295 Tokens pro Sekunde – ist aber kein fertiges Smartphone für den Verkauf.
Xiaomis Xuanjie O100 Prototyp erreichte mit dem hauseigenen MiMo Modell laut Unternehmensangaben 295 Tokens pro Sekunde – ist aber kein fertiges Smartphone für den Verkauf. Der stationäre AI Cube geht noch weiter: drei Xuanjie Chips, 80 GB gemeinsamer Speicher und bis zu 150 Watt Dauerleistung sollen lokale Modelle mit 120 beziehungsweise 3 Milliarden Parametern ermöglichen.
Als erstes kommerzielles Gerät mit dem Xuanjie O3 ist im September das Xiaomi 18 Fold angekündigt.