Am 28. und 29. Der direkte Austausch zwischen Kyjiw und Moskau beschränkt sich derzeit weitgehend auf Gefangenenaustausche; mögliche Gespräche im September wären zunächst technisch und vorbereitend, möglicherweise unter Beteiligung...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Ukrainian Presidential Office head Kyrylo Budanov and Kremlin spokesman Dmitry Peskov say about the war’s likely continuation throu. Article summary: The statements point to a prolonged war rather than an imminent ceasefire: Kyiv sees only limited, technical openings for contact, while Moscow publicly says negotiations have stalled and continues to press its territori. Topic tags: general, news, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers
Die jüngsten Aussagen aus Kyjiw und Moskau sprechen eher für einen weiteren Kriegswinter als für einen baldigen Waffenstillstand. Kyrylo Budanov, Leiter des ukrainischen Präsidialamts, bezeichnete ein schnelles Ende des Krieges als unrealistisch. Zugleich sagte er, die Ukraine müsse monatlich mindestens 30.000 Menschen mobilisieren, um ihre Verteidigung aufrechtzuerhalten. 114 Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte die Friedensverhandlungen unterdessen für eine „tiefe Pause“ – neue Ideen gebe es derzeit nicht. 538
Budanov sagte, es sei unrealistisch, auf ein baldiges Ende des Krieges zu hoffen. Seine Einschätzung deutet darauf hin, dass die Kämpfe auch im kommenden Winter andauern werden. Gleichzeitig verwies er auf den hohen Bedarf an neuen Kräften: Die Ukraine könne es sich nicht leisten, weniger als 30.000 Menschen pro Monat zu mobilisieren. 114
Diese Zahl ist keine Prognose dafür, wie viele Menschen tatsächlich jeden Monat eingezogen werden. Sie beschreibt vielmehr den von einem ranghohen ukrainischen Vertreter genannten Bedarf und macht den personellen Druck deutlich, unter dem Kyjiw steht. Die Mobilisierung gilt in der Ukraine zugleich als politisch und gesellschaftlich besonders schwieriges Thema. 14
Nach Budanovs Darstellung konzentriert sich der Austausch zwischen Kyjiw und Moskau derzeit vor allem auf Gefangenenaustausche. Ein weiterer Austausch werde in Kürze erwartet. Diese Kontakte haben einen humanitären Charakter und bedeuten nicht, dass sich die Seiten auf eine umfassende politische Lösung zubewegen. 38
Der Unterschied ist entscheidend: Der Kontakt ist nicht vollständig abgerissen, aber der verbliebene Gesprächskanal ist eng. Die vorliegenden Berichte beschreiben, dass beide Seiten begrenzte Fragen wie Austausche klären können. Grundlegende Streitpunkte – darunter Waffenstillstand, Territorium und die Rolle weiterer Akteure – bleiben jedoch blockiert. 3
Budanov sagte, ukrainische und russische Teams könnten im September Gespräche führen, möglicherweise unter Beteiligung von Vertretern der USA. 2 In einer getrennten Darstellung bezeichnete er mögliche kurzfristige Kontakte als technisch und vorbereitend. Sie könnten den Boden für einen größeren Prozess bereiten, wären aber nicht als direkter Weg zu einem schnellen Friedensabkommen gedacht. 14
Das dämpft die Erwartungen an ein mögliches Treffen. Die Aussicht auf neue Kontakte bedeutet nicht, dass die zentralen politischen Differenzen gelöst sind. Sie zeigt allenfalls, dass begrenzte diplomatische Kanäle wieder aktiviert werden könnten, während der militärische Konflikt weitergeht.
Nach den vorliegenden Berichten verlangt Moskau weiterhin, dass die Ukraine die vollständige Kontrolle über die Region Donezk aufgibt – einschließlich Gebieten, die Russland derzeit nicht kontrolliert. 36 Diese Forderung steht im Widerspruch zur Position Kyjiws und hilft zu erklären, warum ein Waffenstillstand nicht in greifbarer Nähe ist.
Budanov erklärte außerdem, die Interessen dritter Parteien erschwerten eine Einigung. Die Ukraine und Russland könnten untereinander höchstens begrenzte Fragen lösen, etwa die Regelung eines Waffenstillstands entlang der Kontaktlinie. Bei anderen Themen seien weitere Akteure betroffen. 3
Damit geht es bei den Verhandlungen nicht nur darum, ein Treffen zu organisieren. Die Seiten streiten auch über die Bedingungen, den Umfang und die Beteiligten eines möglichen Abkommens.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, die Friedensverhandlungen befänden sich in einer „tiefen Pause“. Es gebe „keine neuen Ideen“. Zugleich verwies er auf das, was der Kreml als anhaltende Geländegewinne russischer Truppen darstellt. 538
Andere Berichte besagen, dass derzeit kein Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump geplant ist. 4046 Auch das passt zum öffentlichen Bild, das Moskau zeichnet: Die politische Diplomatie stockt, während die militärischen Operationen fortgesetzt werden.
CIA-Direktor John Ratcliffe reiste nach Moskau und traf dort nach Angaben des Kremls russische Geheimdienstvertreter, nicht jedoch Putin. Peskow erklärte, Putin sei über die Gespräche informiert worden, nannte aber keine Einzelheiten zu deren Inhalt. 633
Auf Grundlage der verfügbaren Informationen lässt sich daraus kein Wiederaufleben eines hochrangigen Friedenskanals ableiten. Die Reise zeigt, dass sensible Kontakte weiterhin möglich sind. Ihr Zweck und ihre konkreten Auswirkungen bleiben jedoch unklar.
Die diplomatische Blockade fällt mit einer intensiveren Angriffskampagne gegen wirtschaftliche und militärische Infrastruktur zusammen. Reuters berichtete, dass russische Raketen und Drohnen ukrainische Häfen, Getreidelager, Energieanlagen, Industriestandorte und Verteilzentren des Einzelhandels trafen. 17 Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz meldete zudem wiederholte Angriffe auf seine Anlagen. Das verstärkt die Sorgen um Wärme-, Strom- und Gasversorgung vor dem Winter. 18
Die Ukraine setzt ihrerseits die weitreichenden Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur fort. Nach einem ukrainischen Angriff wurde eine von Lukoil betriebene Raffinerie getroffen und stellte die Verarbeitung von Rohöl ein, wie Reuters berichtete. 19 Weitere Berichte beschreiben ukrainische Angriffe auf russische Treibstoff-, Logistik- und militärisch-industrielle Kapazitäten. 2023
Diese Angriffe sind nicht unabhängig von der diplomatischen Entwicklung. Sie gehören zum Druckmittel beider Seiten, während die Gespräche stillstehen: Russland greift Infrastruktur an, die für die ukrainische Wirtschaft und die Widerstandsfähigkeit der Zivilbevölkerung wichtig ist. Die Ukraine nimmt Energie- und Logistikanlagen ins Visier, die nach ihrer Darstellung Russlands Kriegführung unterstützen. Die Quellen dokumentieren die Angriffe und die von den Seiten genannten Ziele, belegen aber keinen politischen Durchbruch infolge dieser Kampagnen.
Das deutlichste Ergebnis lautet: Die Diplomatie ist derzeit begrenzt und an Bedingungen geknüpft, nicht unmittelbar auf einen Waffenstillstand ausgerichtet. Kyjiw signalisiert, dass technische Kontakte und eine Beteiligung der USA weiterhin möglich sein könnten. Gleichzeitig bereitet sich die Ukraine auf anhaltende Kämpfe und einen erheblichen monatlichen Mobilisierungsbedarf vor. 1214
Moskau stellt die Verhandlungen öffentlich als pausiert dar und wiederholt, es gebe keine neuen Ideen. Dabei betont der Kreml die aus seiner Sicht positive Entwicklung an der Front. 538 Gefangenenaustausche bleiben ein funktionierender humanitärer Kanal, doch der Territorialstreit und die Bedingungen einer umfassenden Lösung sind ungelöst. 336
Zusammengenommen zeichnen die Aussagen das Bild eines Konflikts, der in einen weiteren Winter geht: ohne sichtbaren kurzfristigen Waffenstillstand, mit wachsendem personellem und gesellschaftlichem Druck auf die Ukraine und mit anhaltenden Angriffen auf die Energie-, Industrie- und Logistiksysteme, die die Kriegsanstrengungen beider Seiten tragen.
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Am 28. und 29.
Am 28. und 29. Der direkte Austausch zwischen Kyjiw und Moskau beschränkt sich derzeit weitgehend auf Gefangenenaustausche; mögliche Gespräche im September wären zunächst technisch und vorbereitend, möglicherweise unter Beteiligung...
Der Kreml spricht von einer „tiefen Pause“ und „keinen neuen Ideen“ in den Verhandlungen.