Wolodymyr Selenskyj zufolge entwickelt Russland gemeinsam mit China einen Starlink ähnlichen Dienst, der bis Dezember 2026 fertig sein könnte. Die separate russische Rasswet Konstellation soll bis 2027 auf 292 Satelliten wachsen, bietet derzeit aber offenbar nur zeitweise Abdeckung und ist kein gleichwertiger Ersatz...
Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did Ukrainian President Volodymyr Zelensky reveal on August 23, 2026, about Ukraine’s and Russia’s efforts to develop alternatives to E. Article summary: Zelensky said both sides are pursuing alternatives to Starlink, while Kyiv is still trying to obtain limited Starlink coverage inside Russia for long-range drone missions. Several details are based on Zelensky’s account . Topic tags: general, general web, news, user generated. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts w
Am 23. August sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass sowohl die Ukraine als auch Russland an Alternativen zu Elon Musks Satelliten-Kommunikationsnetz Starlink arbeiten. Russland entwickle gemeinsam mit China ein vergleichbares System, das nach russischer Einschätzung bis Dezember 2026 einsatzbereit sein könnte. Die Ukraine teste ihrerseits ein ähnliches Projekt mit einem nicht genannten europäischen Partner. 1214
Die Aussagen fallen in eine Phase, in der Kiew weiterhin versucht, begrenzten Starlink-Zugang über russischem Staatsgebiet zu erhalten. Damit sollen weitreichende Drohnen auch hinter der Grenze gesteuert werden können. Die angekündigten Projekte und ihre Zeitpläne beruhen allerdings weitgehend auf Angaben ukrainischer Vertreter und Selenskyjs Darstellung. Ihre tatsächlichen technischen Fähigkeiten sind in der vorliegenden Berichterstattung nicht unabhängig belegt.
Selenskyjs Äußerungen deuten auf mindestens zwei russische Vorhaben hin, die nicht miteinander verwechselt werden sollten:
Diese Unterscheidung ist entscheidend: Das von Selenskyj erwähnte China-Projekt und das russische Rasswet-Netz sind nach der verfügbaren Quellenlage zwei getrennte Vorhaben. Über Rasswet liegen zwar mehr Informationen vor, doch das Netzwerk befindet sich offenbar noch in einer frühen Ausbauphase. Von einer flächendeckenden, kontinuierlichen Versorgung wie bei einem ausgereiften Starlink-System kann derzeit nicht ausgegangen werden. 1720
Selenskyj zufolge entwickelt die Ukraine mit einem europäischen Land ein vergleichbares System und hat bereits mit Tests begonnen. Der Name des Partners, die geplante Zahl der Satelliten und ein Zeitplan für den operativen Einsatz sind bislang nicht öffentlich. 1214
Die strategische Botschaft ist dennoch eindeutig: Kiew will seine Abhängigkeit von einem Kommunikationsnetz verringern, dessen Verfügbarkeit in einem Kriegsgebiet letztlich von einem privaten Unternehmen kontrolliert werden kann. Die Ankündigung belegt jedoch zunächst nur Entwicklung und Erprobung – nicht, dass die Ukraine bereits über einen voll funktionsfähigen Ersatz für Starlink verfügt.
Die Ukraine setzt bereits Starlink-verbundene Drohnen für Einsätze hinter der Front ein, unter anderem gegen russische Nachschubwege. Die betreffende operative Reichweite wird in der Berichterstattung meist mit etwa 50 bis 200 Kilometern hinter der Front angegeben. Die Satellitenverbindung hilft den ukrainischen Streitkräften dabei, Drohnen auch in dieser Entfernung zu kontrollieren. 3542
Kiew fordert nun etwas deutlich Weitergehendes: Starlink soll in geografisch begrenzten Gebieten innerhalb Russlands freigeschaltet werden. Dadurch könnten mit Starlink ausgerüstete ukrainische Drohnen bis zu 200 Kilometer tief in russisches Gebiet operieren. Als mögliche Ziele gelten ballistische Raketenstellungen, Kommandoinfrastruktur und Nachschub, der russische Angriffe auf die Ukraine unterstützt. 233
Selenskyjs Argumentation lautet, dass die Ukraine Abschussplattformen möglicherweise zerstören könnte, bevor sie Raketen abfeuern. Zugleich würde dies den Druck auf die begrenzten Bestände an Patriot-Abfangraketen verringern. Nach vorliegenden Berichten lehnt Musk eine Freischaltung bislang ab, weil er darin eine gefährliche Eskalation sehen soll. 38
Nach Selenskyjs Darstellung teilte ihm das ukrainische Verteidigungsministerium mit, SpaceX habe der geplanten Nutzung im Grunde bereits zugestimmt. Offen sei nur noch die politische Genehmigung gewesen. Mit diesem Verständnis ging Selenskyj in Gespräche mit US-Präsident Donald Trump.
Später habe Trump ihm gesagt, Musk habe die Anfrage abgelehnt. Daraufhin räumte das Ministerium laut Selenskyj ein, dass die an ihn weitergegebenen Informationen möglicherweise falsch oder ungenau gewesen seien. 611
So entstand neben der schwierigen technischen und militärischen Entscheidung auch ein politischer Streit. Mychajlo Fedorow, der zuvor die Kontakte zu Musk betreut hatte, blieb nach seinem Ausscheiden aus dem Amt laut Berichten weiterhin in die Gespräche eingebunden. 1
Selenskyj sagte außerdem, die Gespräche mit Musk und der Trump-Regierung liefen weiter. Spätere Berichte beschrieben die Möglichkeit, dass Musk seine Haltung noch ändern könnte. Das ist jedoch keine Genehmigung: Die verfügbaren Informationen belegen weiterhin eine laufende Anfrage, nicht die Aktivierung von Starlink über russischem Staatsgebiet. 138
Die Bekanntmachungen vom 23. August lassen sich auf drei zentrale Punkte verdichten: Russland verfolgt offenbar mehr als einen Starlink-ähnlichen Ansatz, die Ukraine testet nach eigener Aussage eine europäisch unterstützte Alternative, und Kiew bemüht sich weiter um kontrollierten Starlink-Zugang für Drohneneinsätze in Russland. 1214
Wichtige Fragen sind jedoch unbeantwortet. Zum China-Projekt gibt es kaum technische Angaben, der europäische Partner der Ukraine ist unbekannt, und Rasswet bietet nach der vorliegenden Berichterstattung bislang nur begrenzte beziehungsweise unterbrochene Abdeckung. Keine der verfügbaren Quellen belegt, dass eines dieser Systeme Starlink bei Reichweite, Kapazität oder Zuverlässigkeit unter Gefechtsbedingungen bereits gleichkommt.
Starlink bleibt damit zugleich Kommunikationsmittel und strategische Abhängigkeit. Die parallelen Entwicklungsprojekte zeigen, dass sich Kiew auf ein Schlachtfeld vorbereitet, auf dem der Zugang zu Satellitenkommunikation nicht selbstverständlich ist. Auch Moskau versucht, eine eigene souveräne Alternative aufzubauen. Die unmittelbare Frage lautet aber weiterhin, ob Musk und die US-Regierung die von Kiew gewünschte begrenzte Abdeckung in Russland genehmigen – nicht, ob eine der entstehenden Konkurrenzlösungen Starlink schon ersetzen kann.
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Wolodymyr Selenskyj zufolge entwickelt Russland gemeinsam mit China einen Starlink ähnlichen Dienst, der bis Dezember 2026 fertig sein könnte.
Wolodymyr Selenskyj zufolge entwickelt Russland gemeinsam mit China einen Starlink ähnlichen Dienst, der bis Dezember 2026 fertig sein könnte. Die separate russische Rasswet Konstellation soll bis 2027 auf 292 Satelliten wachsen, bietet derzeit aber offenbar nur zeitweise Abdeckung und ist kein gleichwertiger Ersatz für Starlink.
Die Ukraine testet mit einem noch nicht genannten europäischen Partner ein eigenes System und bemüht sich zugleich um begrenzten Starlink Zugang für Drohnen bis zu 200 Kilometer innerhalb Russlands.