Die britische maritime Meldestelle UK Maritime Trade Operations (UKMTO) berichtet, dass ein nicht namentlich genannter Tanker im Arabischen Golf von zwei unbekannten Flugkörpern getroffen wurde. Das Schiff fuhr südostwärts und befand sich rund 72 Seemeilen östlich von Ras al-Chafschi in Saudi-Arabien. Der Treffer auf der Backbordseite ereignete sich am 1. November 2026 um 23.47 Uhr UTC.
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Für alle Besatzungsmitglieder lag eine Rückmeldung vor. Zum Zeitpunkt der Meldung waren keine Auswirkungen auf die Umwelt bekannt.
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Was die UKMTO mitteilte
Die Angaben beruhen auf dem Bericht des Kapitäns. In ihrer Warnung 192-26 hielt die UKMTO fest, dass zwei unbekannte Flugkörper die Backbordseite des Tankers getroffen hätten. Wer sie abgefeuert hat, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor.
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Die Behörden untersuchten den Vorfall. Die UKMTO empfahl Schiffen, vorsichtig zu fahren und verdächtige Aktivitäten zu melden.
2 Die Formulierung, es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden, beschreibt den damaligen Kenntnisstand – sie ist keine Bestätigung einer späteren Umweltprüfung.
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Weitere Vorfälle auf See
Der Treffer auf den Tanker war einer von mehreren getrennt gemeldeten Vorfällen in der Region. Die Marine der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) behauptete, zwei Öltanker seien nach dem Kontakt mit Seeminen explodiert. Sie hätten eine Route befahren, die die IRGC als nicht genehmigt bezeichnete. Diese Darstellung ist ein iranischer Anspruch und in den verfügbaren Berichten nicht unabhängig bestätigt.
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Unabhängig davon meldete die UKMTO einen übermittelten Mayday-Ruf: Der Kapitän eines Handelsschiffs berichtete demnach, ein anderes Schiff sei in der Straße von Hormus von einem unbekannten Flugkörper getroffen worden. Der Notruf sei über UKW-Kanal 16 empfangen worden.
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39 Die vorliegenden Informationen belegen keinen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall, den von Iran behaupteten Minentreffern und dem Tanker östlich von Ras al-Chafschi.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate verurteilten einen Angriff auf den LNG-Tanker Al Mayeda der Qatar Gas Transport Company. Dabei handelte es sich um einen anderen Vorfall und ein anderes Schiff.
36 Die Meldungen verweisen auf mehrere Sicherheitsrisiken für die Schifffahrt, belegen aber keine gemeinsame Verantwortung für die Angriffe.
Gespräche über die Straße von Hormus
Parallel zu den Sicherheitsmeldungen sprachen iranische und katarische Vertreter über einen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Irans Außenminister Abbas Araghchi beschrieb einen Ablauf über zwei Tage: Am ersten Tag sollten die USA Maßnahmen ergreifen; am zweiten sollte Iran die Meerenge wieder öffnen und den normalen Schiffsverkehr ermöglichen.
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Der Vorschlag war an Bedingungen geknüpft und keine bestätigte Vereinbarung. Berichten zufolge war noch keine Einigung erzielt worden.
20 Die verfügbaren Informationen zeichnen damit das Bild anhaltender Unsicherheit auf See bei gleichzeitigen diplomatischen Gesprächen – nicht das einer beschlossenen Öffnung oder einer geklärten Täterschaft.