Uber und OpenAI weiten ihren Einsatz von ChatGPT Work aus: Nach einem Pilotprojekt mit 1.000 Beschäftigten soll der KI-Agent für mehr als 30.000 Mitarbeitende weltweit verfügbar sein. Die Ankündigung erfolgte am 22. Oktober 2026. ChatGPT Work ist in ChatGPT Enterprise integriert und soll Teams bei Aufgaben unterstützen, die mehrere Arbeitsschritte umfassen.
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Was der KI-Agent im Arbeitsalltag übernehmen soll
OpenAI stellte ChatGPT Work im Juli als Agent für Unternehmen vor. Er kann mehrstufige Aufgaben bearbeiten und fertige Ergebnisse liefern. Bei Uber lässt sich das Tool mit Gmail, Google Drive und Slack verbinden.
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Im Pilotprojekt waren Mitarbeitende aus den Bereichen Finanzen, Betrieb und Produkt beteiligt. Rund 80 Prozent der frühen Nutzerinnen und Nutzer waren keine Ingenieure, sagte Sumanth Sukumar, Ubers Vizepräsident für Engineering.
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Zu den erprobten Anwendungen gehörten die Analyse von Betriebsdaten, um Trends zu erkennen und Empfehlungen vorzubereiten, die Anpassung von Schulungsmaterialien an verschiedene Märkte und Sprachen sowie interaktive Dashboards.
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7 Die Beispiele zeigen: Der Einsatz ist nicht allein auf Softwareentwicklung ausgerichtet, sondern soll auch andere Unternehmensbereiche erreichen.
Uber will den Teams Freiraum geben, eigene Einsatzmöglichkeiten zu testen. Das Unternehmen plant außerdem zu beobachten, wie Beschäftigte ChatGPT Work nutzen und ob sich Arbeitsabläufe dadurch effizienter gestalten lassen.
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GPT-6.1 Sol ist das Standardmodell
Bei Uber soll ChatGPT Work standardmäßig mit GPT-6.1 Sol arbeiten.
7 OpenAI beschreibt das Modell als leistungsfähig bei agentischer Programmierung, der Bedienung von Computern und professionellen Arbeitsaufgaben. Laut OpenAI bietet es eine Intelligenz nahe dem Spitzenmodell Astra – bei einem Fünftel von dessen üblichen Preisen für Ein- und Ausgabetokens.
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Dieser Vergleich bezieht sich auf OpenAIs veröffentlichte Modellangaben. Er verrät weder, welchen Preis Uber im Rahmen der Vereinbarung tatsächlich zahlt, noch die Gesamtkosten des unternehmensweiten Einsatzes. Uber hat die konkreten Ausgaben für ChatGPT Work nicht offengelegt.
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Zugang allein belegt noch keinen Produktivitätsgewinn
Die Ausweitung erfolgt vor dem Hintergrund einer breiteren Debatte über Ubers Ausgaben für KI. Fortune berichtete, dass Uber sein Budget für KI-Tools 2026 innerhalb weniger Monate aufgebraucht hatte. Zuvor hatte das Unternehmen Beschäftigte zu intensiver Nutzung ermuntert – unter anderem bei Anthropics Claude Code – und Ranglisten zur Nutzung eingeführt.
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Dabei ging es um KI-Programmierwerkzeuge. Dieser frühere Budgetverlauf zeigt für sich genommen weder, was ChatGPT Work kosten wird, noch welche Wirkung der neue Agent im gesamten Unternehmen haben wird.
Mit dem Rollout erhalten deutlich mehr Beschäftigte Zugang zum Tool. Ob die im Pilotprojekt erprobten Anwendungen tatsächlich zu messbaren Verbesserungen führen, bleibt abzuwarten. Ubers angekündigte Beobachtung von Nutzung und Arbeitsabläufen soll dafür wichtige Hinweise liefern.
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