Tucker Carlson warnte am 1. November auf X, die Trump-Regierung könne „innerhalb weniger Tage“ vor einem Atomschlag gegen Iran stehen. Als mögliches Ziel nannte er Pickaxe Mountain. Trump werde womöglich bis zum 7. November entscheiden, ob er den Einsatz von Atomwaffen genehmige oder ausschließe, schrieb Carlson. Belegt ist, dass Carlson diese Behauptung aufgestellt hat. Die verfügbaren Berichte bestätigen jedoch nicht unabhängig, dass eine solche Entscheidung oder ein Angriff tatsächlich geplant war.
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Was Carlson behauptete
Carlson zufolge dränge der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Trump dazu, einen Angriff auf Pickaxe Mountain zu genehmigen – eine unterirdische Anlage nahe Natanz. Seine Vorhersage stützte Carlson laut Berichten auf Personen, die die Beratungen genau verfolgten. Er nannte sie nicht und legte keine Belege für ihre Angaben vor.
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Außerdem behauptete Carlson, konventionelle Waffen könnten den rund 300 Fuß – etwa 90 Meter – mächtigen Granit über der Anlage nicht durchdringen. Deshalb sei ein Atomschlag die einzige militärische Option. Das ist Carlsons Darstellung, keine unabhängig bestätigte Einschätzung in den hier verfügbaren Quellen.
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Der 7. November wurde als möglicher Termin für Trumps Entscheidung über eine Genehmigung oder Ablehnung des Atomwaffeneinsatzes genannt – nicht zwangsläufig als Datum eines Angriffs.
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Berichte über mögliche Militärschläge
Unabhängig davon berichteten Medien, Netanjahu dränge auf neue Angriffe nach den US-Zwischenwahlen am 3. November. Trump wolle den Verhandlungen zunächst mehr Zeit geben. Bei einem Telefonat sollen die beiden über Gespräche mit Iran und darüber gesprochen haben, wie schnell die Kampfhandlungen wieder aufgenommen werden könnten. Quellen beschrieben das Gespräch als „hart“ und „direkt“.
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Trump erwähnte zudem ein oder zwei verbleibende Ziele im Iran und nannte Pickaxe Mountain als eine Möglichkeit. Das bezieht sich auf mögliche militärische Ziele, bestätigt aber nicht Carlsons spezielle Behauptung, die US-Regierung erwäge den Einsatz von Atomwaffen.
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Diplomatie lief ebenfalls weiter
Außenminister Marco Rubio sagte, Trump habe noch keine Entscheidung über weitere Angriffe getroffen. Zugleich sei die Regierung für eine diplomatische Lösung offen.
37 Berichten zufolge gab es außerdem von Katar vermittelte Gespräche mit iranischen Vertretern. Ein Entwurf für eine Vereinbarung war im Umlauf; ein weiteres Treffen blieb möglich.
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Die Berichte zeichnen damit ein Bild konkurrierender Ansätze: Einerseits wurde über eine Wiederaufnahme militärischer Aktionen gesprochen, andererseits liefen Bemühungen um Verhandlungen weiter. Carlsons Darstellung zu konkreten Beratungen über einen Atomschlag und einem Entscheidungstermin am 7. November bestätigen sie nicht unabhängig.
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