Das First Team besteht aus den fünf Spielern mit den meisten Punkten in der Abstimmung der Medienjury.
Gilgeous‑Alexander und Jokić erhielten jeweils alle 100 möglichen First‑Team‑Stimmen und damit das Maximum von 500 Punkten. Wembanyama kam auf 498 Punkte, nachdem ein Wähler ihn auf Platz zwei gesetzt hatte.
Im Second Team landeten mehrere etablierte Stars und Leistungsträger von Playoff‑Teams.
Durant erreichte mit dieser Auswahl einen weiteren Karriere‑Meilenstein und steht nun bei 12 All‑NBA‑Nominierungen insgesamt.
Das Third Team komplettiert die 15 ausgezeichneten Spieler der Saison.
Die Auswahl zeigt deutlich den Einfluss junger Talente: Mehrere dieser Spieler stehen noch relativ am Anfang ihrer NBA‑Karriere.
Zwei Spieler dominierten die Abstimmung vollständig:
Beide erhielten sämtliche First‑Team‑Stimmen der 100 internationalen Medienvertreter, die über die All‑NBA Teams abstimmen.
Victor Wembanyama verpasste diese perfekte Wertung nur knapp. Eine einzige Zweitstimme verhinderte seine einstimmige Wahl.
Die Teams werden durch eine globale Jury aus 100 Sportjournalisten und TV‑Experten bestimmt.
Das Punktesystem:
Am Ende bilden die Spieler mit den meisten Punkten die drei Teams – insgesamt 15 ausgewählte Profis pro Saison.
Auffällig ist, dass mehrere der größten Namen der NBA überhaupt nicht auf dem Stimmzettel standen.
Grund ist die inzwischen wichtige 65‑Spiele‑Regel: Nur Spieler, die mindestens 65 Partien der regulären Saison bestreiten, dürfen für große Auszeichnungen wie MVP oder All‑NBA berücksichtigt werden.
Zu den prominentesten Spielern, die diese Marke nicht erreichten, gehören:
Für LeBron hatte das besondere Bedeutung: Damit endete seine Serie von 21 All‑NBA‑Auswahlen in Folge, eine der längsten in der Geschichte der Liga.
Die All‑NBA Teams 2025/26 spiegeln deutlich den Wandel in der NBA wider. Während etablierte MVP‑Kandidaten wie Gilgeous‑Alexander und Jokić weiterhin dominieren, rücken Spieler wie Wembanyama, Cunningham, Holmgren und Maxey zunehmend ins Zentrum der Liga.
Zugleich hat die 65‑Spiele‑Regel großen Einfluss auf die Auszeichnungen: Leistung allein reicht nicht mehr – Verfügbarkeit über die Saison hinweg ist mittlerweile ebenso entscheidend.