Das ISW bewertet die strategische und operative Initiative seit Ende 2025 als umkämpft; seit März 2026 seien Russlands Nettogebietsgewinne nahezu null. Ukrainische Gegenangriffe bei Kupjansk, Oleksandriwka und Lyman hätten Russlands Pläne beeinträchtigt – bei weiter anhaltenden Kämpfen und Angriffen auf Zivilisten s...
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Forschungsantwort

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did the Institute for the Study of War’s September 12, 2026 assessment—published September 13—conclude about Ukraine’s battlefield mome. Article summary: ISW’s assessment argued that Ukraine had achieved a meaningful, sustained contest for battlefield initiative—rather than merely conducting isolated local counterattacks—blunting Russia’s offensive momentum and making Mos. Topic tags: general, general web. Style: premium digital editorial illustration, source-backed research mood, clean composition, high detail, modern web publication hero. Use reference image context only for broad subject, composition, and topical grounding; do not copy the exact image. Avoid: logos, brand marks, copyrighted characters, real person likenesses, fake screenshots, UI text, readable text, watermarks, charts with fake numbers, clic
Das Institute for the Study of War (ISW) sieht eine spürbare Verschiebung der Dynamik an der Front: Ukrainische Truppen hätten die strategische und operative Initiative seit Ende 2025 und im Verlauf des Jahres 2026 erstmals seit der Kursk-Offensive im August 2024 dauerhaft umkämpft. Seit März 2026 seien Russlands Nettogebietsgewinne nahezu auf null gesunken. 3
Das ist jedoch keine Aussage, der Krieg stehe vor dem Ende. Russland hält weiterhin besetzte Gebiete, greift in mehreren Frontabschnitten an und setzt Angriffe auf ukrainische Zivilisten und Infrastruktur fort.
Damit meint das ISW mehr als einzelne lokale Erfolge der Ukraine. Die Gegenangriffe in den Richtungen Kupjansk, Oleksandriwka und Lyman hätten Russland zur Reaktion gezwungen, den praktischen Nutzen russischer Geländegewinne begrenzt und übergeordnete Operationspläne Moskaus erschwert. 3
Nach Einschätzung des Instituts verhinderten die ukrainischen Operationen einen russischen Vorstoß in die Oblast Dnipropetrowsk und gewannen Gelände bei Kupjansk zurück. Insgesamt beziffert das ISW die von ukrainischen Gegenangriffen zurückgewonnene Fläche auf etwa 150 bis 250 Quadratkilometer. Für den August allein hatte es mindestens 129,81 Quadratkilometer bestätigt gesehen. 3
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Russland erzielte zwar begrenzte Fortschritte bei Kostjantyniwka sowie östlich von Slowjansk und Kramatorsk. Diese ergaben laut ISW aber keinen entscheidenden Vorstoß gegen den stark befestigten ukrainischen Verteidigungsgürtel im Donezk-Gebiet, den das Institut als „Festungsgürtel“ bezeichnet. 3
Die Kämpfe um Lyman stehen im Zusammenhang mit einem weiterreichenden russischen Plan: Russland wollte dort nach ISW-Einschätzung einen breiten Einschließungsangriff gegen den Donezker Verteidigungsgürtel unterstützen.
Ukrainische Gegenangriffe hätten den russischen Frontvorsprung nördlich von Lyman beseitigt, russische Truppen in Richtung des Flusses Scherebez zurückgedrängt und damit den nördlichen Teil dieses Plans gestört. 3
Auf taktischer Ebene blieb die Lage umkämpft. Selbst russische Quellen widersprachen sich laut ISW darüber, ob der Frontvorsprung nördlich von Lyman noch bestand. Ein russischer Militärblogger erklärte, ukrainische Gegenangriffe auf breiter Front hätten russische Einheiten dort in die Defensive gedrängt. 2
Das ISW verweist zudem auf Probleme Russlands bei der Aufstellung und Erhaltung seiner Truppen. Berichten zufolge hätten russische Generäle Präsident Wladimir Putin um zusätzlich 800.000 Soldaten gebeten. Den täglich gemeldeten Anwerbungen von etwa 1.000 bis 1.200 Personen stünden höhere Verluste gegenüber; rund 60 Prozent der russischen Ausfälle seien demnach Gefallene. 3
Auch ohne öffentlich verkündete formelle Mobilmachung stoße Russland laut ISW an praktische Grenzen: Neue Rekruten müssten ausgebildet, ausgerüstet, organisiert und in kampffähige Verbände integriert werden. Mehr Personal allein löse dieses Problem daher nicht. 3
Teil der ISW-Analyse ist auch die ukrainische Angriffskampagne gegen russische Energieinfrastruktur. Ukrainische Angriffe hätten mindestens 26 russische Raffinerien getroffen, die Ölverarbeitungskapazität um etwa 30 Prozent gesenkt und die Ausfuhren raffinierter Ölprodukte nahezu zum Erliegen gebracht. Dies könne Russlands Fähigkeit belasten, den Krieg zu finanzieren und fortzuführen. 3
Diese Zahlen sind eine Momentaufnahme der ISW-Bewertung. Reparaturen, Luftverteidigung, weitere Angriffe und Entwicklungen auf den Energiemärkten können die Wirkung verändern.
Besonders deutlich wird der Abstand zwischen Anspruch und Tempo beim russischen Ziel, die noch von der Ukraine kontrollierten Teile der Oblast Donezk bis Ende 2026 einzunehmen. Würde Russland mit dem Tempo vom August 2026 weiter vorrücken, wäre dies laut ISW rechnerisch erst etwa im Oktober 2032 erreicht. 3
Das ist keine Vorhersage für die kommenden sechs Jahre, sondern eine Hochrechnung anhand eines Monats. Sie verdeutlicht, dass das damalige Vormarschtempo nicht zu Moskaus selbst gesetzter Frist passte.
Nach ISW-Einschätzung haben ukrainische Gegenoffensiven Russland strategisch unter Druck gesetzt: Sie begrenzten den Nettogeländegewinn, störten einen wichtigen Operationsansatz im Raum Lyman und legten den Personal- und Ressourcenbedarf hinter der russischen Offensive offen. 3
Russland besitzt weiterhin die Fähigkeit, Krieg zu führen und die Ukraine anzugreifen. Doch die Lage entspricht laut ISW nicht mehr einem ungebrochenen russischen Vormarsch, sondern einem umkämpften Feldzug, in dem Moskaus Ziele auf erhebliche zeitliche, personelle und wirtschaftliche Grenzen treffen. 3
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Das ISW bewertet die strategische und operative Initiative seit Ende 2025 als umkämpft; seit März 2026 seien Russlands Nettogebietsgewinne nahezu null.
Das ISW bewertet die strategische und operative Initiative seit Ende 2025 als umkämpft; seit März 2026 seien Russlands Nettogebietsgewinne nahezu null. Ukrainische Gegenangriffe bei Kupjansk, Oleksandriwka und Lyman hätten Russlands Pläne beeinträchtigt – bei weiter anhaltenden Kämpfen und Angriffen auf Zivilisten sowie Infrastruktur.