Glassnode schätzt, dass etwa 6,04 Millionen BTC – rund 30,2 % des bisher ausgegebenen Bitcoin‑Bestands – bereits öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar haben und damit theoretisch für zukünftige Quantenangr... Rund 1,92 Millionen BTC (etwa 10 % des Angebots) gelten als strukturell exponiert, weil bestimmt...

Create a landscape editorial hero image for this Studio Global article: What did the Glassnode report reveal about Bitcoin’s exposure to future quantum‑computing attacks, including how much BTC (and what percenta. Article summary: Glassnode found that more than 6 million BTC are quantum-exposed because their public keys are already visible on-chain, which is the prerequisite for a future quantum attack that could derive private keys and steal fund. Topic tags: general, general web. Reference image context from search candidates: Reference image 1: visual subject "Glassnode research finds 6M BTC — 30% of all Bitcoin — already exposed to quantum attack due to visible public keys, with exchanges holding 40% of preventable riskGlassnode researc" source context "Nearly A Third Of All Bitcoin Already Exposed To Quantum Risk" Reference image 2: visual subject "Glassnode research finds 6M BTC —
Eine aktuelle Analyse der Blockchain‑Datenplattform Glassnode untersucht, wie viel Bitcoin‑Bestand theoretisch gefährdet wäre, falls leistungsfähige Quantencomputer eines Tages die Kryptografie hinter Bitcoin‑Wallets knacken könnten.
Der zentrale Punkt der Studie: Entscheidend ist, ob der öffentliche Schlüssel eines Coins bereits auf der Blockchain sichtbar ist. Ist das der Fall, könnte ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer theoretisch den zugehörigen privaten Schlüssel berechnen und die Coins bewegen.
Nach Glassnode‑Schätzungen trifft das derzeit auf etwa 6,04 Millionen BTC zu – rund 30,2 % des bisher ausgegebenen Bitcoin‑Angebots.
Wichtig: Die Studie betont ausdrücklich, dass dies kein aktuelles Sicherheitsproblem darstellt. Computer, die Bitcoins elliptische‑Kurven‑Signaturen tatsächlich brechen können, existieren derzeit nicht.
Glassnode definiert das Risiko relativ einfach: Ein Coin gilt als exponiert, wenn sein öffentlicher Schlüssel bereits auf der Blockchain sichtbar ist.
Solange ein öffentlicher Schlüssel noch hinter einem kryptografischen Hash verborgen ist, fehlt potenziellen Angreifern die notwendige Information, um den privaten Schlüssel zu berechnen.
Auf Basis dieser Definition kommt die Analyse zu folgenden Zahlen:
Glassnode unterscheidet dabei zwei Hauptquellen des Risikos: strukturelle und operative Exponierung.
Strukturelle Exponierung entsteht durch bestimmte Bitcoin‑Script‑Typen, bei denen der öffentliche Schlüssel von vornherein Bestandteil der Transaktion ist.
Zu den wichtigsten gehören:
Diese strukturellen Faktoren betreffen laut Analyse etwa 1,92 Millionen BTC – knapp 10 % des gesamten Angebots.
Ein großer Teil dieser strukturell exponierten Coins stammt aus der Anfangszeit des Netzwerks.
Viele Transaktionen aus der sogenannten Satoshi‑Ära nutzten P2PK‑Ausgänge, wodurch die öffentlichen Schlüssel dauerhaft sichtbar sind. Schätzungen zufolge liegen rund 1,1 Millionen BTC, die Satoshi Nakamoto zugeschrieben werden, in solchen Adressen.
Solange diese Coins nicht in modernere Adresstypen verschoben werden, bleiben sie dauerhaft strukturell exponiert – zumindest unter der Annahme eines zukünftigen Quantenangriffs.
Der größere Teil der 6,04 Millionen BTC entsteht nicht durch technische Designentscheidungen, sondern durch normales Nutzungsverhalten im Netzwerk.
Zwei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle.
Beim Ausgeben von Bitcoin wird der öffentliche Schlüssel in der Transaktion sichtbar. Wird dieselbe Adresse danach erneut verwendet, liegen verbleibende Coins hinter einem bereits bekannten öffentlichen Schlüssel.
In einer hypothetischen Zukunft mit leistungsfähigen Quantencomputern könnte das ein Angriffspunkt sein.
Große Kryptobörsen verwalten enorme Mengen Bitcoin über interne Wallet‑Strukturen, sogenannte Hot‑ und Operational‑Wallets. Bei häufigen Transaktionen können dabei ebenfalls öffentliche Schlüssel sichtbar werden.
Glassnode analysierte in diesem Zusammenhang auch Wallet‑Cluster großer Börsen wie Coinbase, Binance und Bitfinex. Öffentliche Zusammenfassungen der Studie enthalten jedoch keine exakten Zahlen zu den jeweils exponierten Beständen, weshalb sich daraus kein zuverlässiges Ranking der Börsen ableiten lässt.
Bitcoin verwendet für Transaktionssignaturen elliptische‑Kurven‑Kryptografie (ECDSA). Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte mithilfe von Algorithmen wie Shor’s Algorithmus theoretisch den privaten Schlüssel aus einem bekannten öffentlichen Schlüssel berechnen.
Ein Angreifer könnte damit Coins bewegen, deren öffentliche Schlüssel bereits offengelegt wurden.
Allerdings betonen Forscher: Solche Quantencomputer existieren derzeit nicht. Die nötige Hardware müsste um Größenordnungen stabiler und leistungsfähiger sein als heutige Systeme.
In der Entwickler‑Community wird bereits diskutiert, wie das Netzwerk langfristig gegen solche Szenarien abgesichert werden könnte.
Ein Beispiel ist BIP‑360, ein Vorschlag für einen Soft‑Fork. Er sieht neue Ausgabentypen vor, die mit quantenresistenter Kryptografie kompatibel sind und bestimmte anfällige Signaturpfade ersetzen sollen.
Weitere Ideen im Ökosystem reichen von Migrationen zu neuen Adresstypen bis hin zu kontroversen Vorschlägen, besonders alte oder ungenutzte Coins einzuschränken. Solche Maßnahmen sind politisch sensibel, weil sie Fragen zu Eigentumsrechten und Bitcoin‑Governance aufwerfen.
Die Analyse von Glassnode zeigt, dass die potenzielle Quantenanfälligkeit von Bitcoin weniger mit der Gesamtmenge der Coins zu tun hat als mit der Sichtbarkeit ihrer öffentlichen Schlüssel.
Im Moment bleibt das Risiko rein theoretisch. Doch die Forschung zeigt, warum Entwickler schon heute darüber nachdenken, Bitcoin langfristig quantensicher zu machen – lange bevor entsprechende Computer tatsächlich existieren.
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Glassnode schätzt, dass etwa 6,04 Millionen BTC – rund 30,2 % des bisher ausgegebenen Bitcoin‑Bestands – bereits öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar haben und damit theoretisch für zukünftige Quantenangr...
Glassnode schätzt, dass etwa 6,04 Millionen BTC – rund 30,2 % des bisher ausgegebenen Bitcoin‑Bestands – bereits öffentliche Schlüssel auf der Blockchain sichtbar haben und damit theoretisch für zukünftige Quantenangr... Rund 1,92 Millionen BTC (etwa 10 % des Angebots) gelten als strukturell exponiert, weil bestimmte Script‑Typen wie P2PK oder P2MS ihre öffentlichen Schlüssel direkt offenlegen.
Die Gefahr ist derzeit rein theoretisch: Quantencomputer, die Bitcoins elliptische‑Kurven‑Signaturen brechen können, existieren noch nicht.